Fukushima aktuell: TEPCO meldet Erfolg bei Grundwasserkontrolle

Fukushima aktuell: TEPCO meldet Erfolg bei Grundwasserkontrolle

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Artikelbild - Fukushima Reaktor 1: Trockener Kabelschacht am 12. November 2015 (Foto: TEPCO)
Fukushima Reaktor 1: Trockener Kabelschacht am 12. November 2015 (Foto: TEPCO)

TEPCO führt eine aktuelle Entdeckung auf eigene Bemühungen zurück und so kann sich der Betreiber des AKW Fukushima heute über den jüngsten Erfolg freuen.

Zwischenfälle gibt es an der Kraftwerksanlage dennoch, das zeigen die Fukushima News im Spreadnews Japan-Ticker vom 13. November 2015.

Unsere heutigen Themen zum Wochenende:

  • TEPCO meldet Erfolg bei Grundwasserkontrolle:
  • Ölleck an Dieselgenerator

TEPCO meldet Erfolg bei Grundwasserkontrolle: Kraftwerksbetreiber TEPCO führte gestern eine Nachkontrolle an einem Kabelschacht von Reaktor 1 durch. Dort war am 30. August 2013 der Einfluss von Grundwasser festgestellt worden.

Die heute erfolgte Inspektion ergab, dass der Zufluss von weiterem Grundwasser durch diesen Schacht gestoppt wurde. Offenbar ist die Änderung des Grundwasserpegels hierfür verantwortlich.

Fukushima-Reaktor 1: Damals überfluteter Kabelschacht am 30. August 2013 (Foto: TEPCO)
Fukushima-Reaktor 1: Damals überfluteter Kabelschacht am 30. August 2013 (Foto: TEPCO)

TEPCO geht davon aus, dass der Trend auf die Maßnahmen zur Kontrolle des Grundwassers, etwa das Heraufpumpen von bereits kontaminiertem Wasser, zurückzuführen ist.

Das Wasser wird nach einer vorausgehenden Filterung in das Meer verklappt.

Neben TEPCO berichteten auch Präfekturmedien über den Stopp der Schachtflutung.

Ob der Zufluss von Grundwasser in das Gebäude auch über andere Schächte erfolgt, gab das Unternehmen nicht bekannt.

Es ist bereits die zweite positive Meldung im Zusammenhang mit der Grundwasserkontrolle. Zuvor war eine Reduktion der Konzentration von radioaktivem Material im Meer als erster Hinweis auf die Effektivität der Spundwand gewertet worden.

Unterdessen lobte die Internationale Atomenergieorganisation IAEA die Genauigkeit der Messungen in Japan und bestätigte einen Rückgang der Meeresbelastung.

Ölleck an Dieselgenerator: Am gestrigen Donnerstag wurden bei einem Kontrollgang von TEPCO-Angestellten an einem Dieselgenerator Spuren von herausgetropftem Schmieröl festgestellt.

Nach der Alarmierung der Feuerwehr Futaba, wurden bei einer Inspektion weitere Ölspuren nachgewiesen. Ein aktives Leck konnte nicht festgestellt werden. An zwei Stellen fanden sich Öllachen von 30 x 5 cm und 20 x 50cm.

Es wurde die Entfernung des Öls angeordnet und der Zwischenfall von der Feuerwehr nicht als „Austritt eines Gefahrenstoffs“ klassifiziert. Die Flüssigkeit gelangte offenbar nicht aus dem Gebäude hinaus.

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