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Fukushima aktuell: Termiten nagten an Übergangshäusern

Bauliche Schäden machten Reparaturen im großen Stil erforderlich

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Artikelbild - Übergangshaussiedlung (Foto: Copyright by Andreas Teichert, DTRG e.V.)
Nicht nur in Fukushima präsent: Übergangshäuser in der Präfektur Miyagi (Foto: Copyright by Andreas Teichert/DTRG e.V.)

Der Zahn der Zeit nagt in Fukushima heute an den Übergangshäusern und auch Termiten erfreuen sich an den Unterkünften. Daher dürfte eine aktuelle Meldung all jene beruhigen, die dort um ihre Sicherheit gefürchtet haben.

Unterdessen nötigte eine Informationspanne den Betreiber des AKW Fukushima heute zu einer Entschuldigung. Die genauen Umstände gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 29. November 2017.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • Maßnahmen nach Termitenbefall an Übergangshäusern abgeschlossen
  • TEPCO entschuldigt sich für Posting von Notfallkonzepten
Maßnahmen nach Termitenbefall an Übergangshäusern abgeschlossen

Nach der Aufhebung der Evakuierungsanordnung in Teilen einiger Gemeinden der Präfektur Fukushima, bleiben viele der so genannten Übergangshäuser ungenutzt, so dass unter anderem auch eine alternative Verwendung der Gebäude geplant ist.

Termiten (Foto: pd)
Präfektur Fukushima: Termiten aus Übergangshäusern verbannt (Foto: pd)

Doch nicht nur die leerstehenden Gebäude sind anfällig für Umwelteinflüsse und so sah sich die Präfekturverwaltung aufgrund von Witterungsschäden, Korrosion und Termitenbefall dazu genötigt, zahlreiche Übergangshäuser zu sanieren.

Das Problem der Termitenschäden war bereits vor zwei Jahren zum Thema geworden.

Zu den Problemen gehörten aber nicht nur  Holzschäden an Gebäuden und Zäunen, sondern auch Defekte an elektrischen Vorrichtungen wie Antennen und Klimaanlagen, sowie Schäden am Asphalt vor Ort. Das machte umfangreiche Arbeiten erforderlich.

Doch am gestrigen Dienstag konnte die Präfektur Fukushima die Fertigstellung aller Reparaturen innerhalb dieses Fiskaljahrs melden.

Insgesamt waren 110 Wohnsiedlungen mit 2.521 Gebäuden (110.112 Wohnungen) Ziel der Inspektion.

Mit Stand vom Ende Oktober sind Evakuierte bislang in 2.794 Häuser umgezogen. Das sollte jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass es immer noch zahlreiche Menschen in Siedlungen aus solchen Wohncontainern leben.

Über die Sanierungsaktion und Reparaturen berichteten Präfekturmedien.

TEPCO entschuldigt sich für Posting von Notfallkonzepten

Am heutigen Mittwoch entschuldigte sich der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi für das versehentliche Posting von Informationen einer Simulation für Übungen bei Notfällen an Kernkraftanlagen.

Die Daten waren ab 17:30 Uhr (Ortszeit) über 15 Minuten lang auf der Webseite des Unternehmens sichtbar. Anschließend entschuldigte sich TEPCO für das Missgeschick und für die Besorgnis und Ängste, die es mit sich gebracht haben könnte.

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