Start Aktuelles Fukushima aktuell: Tödliches Strahlungsniveau in Reaktor 2

Fukushima aktuell: Tödliches Strahlungsniveau in Reaktor 2

Lebensgefährliche Radioaktivität erschwert künftige Arbeiten

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Artikelbild - Radioaktivitätssymbol (Grafik: pd)
AKW Fukushima: Radioaktivität bleibt eine anhaltende Gefahr (Grafik: pd)

Wenn japanische Medien die Radioaktivität in den Reaktoren am AKW Fukushima heute wieder zum Thema machen, ist dies ein Zeichen dafür, dass auch fast sieben Jahre seit Beginn der Krise weitere Fukushima News über Strahlungsprobleme folgen werden.

Die Details der Meldung gibt es jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 1. Februar 2018.

Tödliches Strahlungsniveau in Fukushima-Reaktor 2 nachgewiesen

Am heutigen Donnerstag legte der Betreiber des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi aktuelle Informationen über die Radioaktivität im Reaktorinneren vor. Sie war im vergangenen Monat bei einer Kamera-Inspektion in Reaktor 2 erfasst worden.

Nach Angaben von TEPCO habe man unter dem Boden des Sicherheitsbehälters einen Höchstwert von acht Sievert pro Stunde nachgewiesen – eine Strahlungsdosis, die für einen Menschen in diesem Zeitraum tödlich wäre.

Auch in anderen Bereichen wurden hohe Werte nachgewiesen. Somit bleibt die Entwicklung von besonders robuster Technologie, die auch unter diesen Umständen ohne Defekt zum Einsatz kommen kann, eine wichtige Voraussetzung für künftige Schritte.

Bereits bei den Untersuchungen vom Januar und Februar vergangenen Jahres war deutlich geworden, dass die Stilllegungsarbeiten auch mehrere Jahre nach der Katastrophe weiter eine Herausforderung bleiben werden.

TEPCO will die neuen Daten nun für die Entwicklung eines Bergungsplans nutzen, der bei der Entfernung von geschmolzenen Brennelementen aus dem Sicherheitsbehälter zum Einsatz kommen soll. Über die Erkenntnisse berichteten NHK und Präfekturmedien.