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Fukushima aktuell: Vorbereitung zum Einsatz des Mondfisch-Roboters

Große Erwartungen vor Einsatz des Unterwasser-Roboters

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Artikelbild: Mondfisch-Roboter für Unterwasser-Einsatz am AKW Fukushima (Foto: Copyright by IRID)
Mondfisch-Roboter für Unterwasser-Einsatz am AKW Fukushima (Foto: Copyright by IRID)

Während in der jetzigen Regenzeit hohe Temperaturen über 37° Celsius die Präfektur heimsuchen, gibt es vom AKW Fukushima heute eiskalte Fakten. Dabei geht es sowohl um einen Robotereinsatz, als auch um Statistik.

Die Einzelheiten der aus Japan aktuell gemeldeten Fukushima News gibt es nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 11. Juli 2017.

Unsere heutigen Themen im Überblick:

  • Vorbereitungen für Einsatz des Mondfisch-Roboters angelaufen
  • Zahl der Evakuierten außerhalb der Präfektur geht zurück
Vorbereitungen für Einsatz des Mondfisch-Roboters angelaufen

Wie der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi am gestrigen Montag mitteilte, hat das Unternehmen mit den direkten Vorbereitungen für den Einsatz des Unterwasser-Roboters in Reaktor 3 begonnen.

So müssen zunächst die bislang genutzten Messgeräte entfernt werden, um anschließend die Vorrichtungen zur Einführung des Roboters dort anbringen zu können.

Der Plan zum Einsatz des Mondfisch-Roboters kam auf, weil der Sicherheitsbehälter zu einem großen Teil mit radioaktiv kontaminiertem Wasser gefüllt ist, was einen Tauchgang des Untersuchungsgeräts erforderlich macht.

Der Mondfisch-Roboter soll bei seinem Einsatz die geschmolzenen Brennelemente suchen, Strahlungsmessungen vornehmen und den Zustand innerhalb des Behälters ermitteln. Zu diesem Zweck ist er mit Kameras und Dosimetern ausgestattet.

Mit dem Einsatzbeginn wird gegen Mitte des Monats gerechnet. Da bereits jetzt die Vorbereitungen für die Mission laufen, dürfte dieser Schritt nicht lange auf sich warten lassen. Über den aktuellen Stand berichteten Präfekturmedien.

Zahl der Evakuierten außerhalb der Präfektur geht zurück

Wie die Präfekturleitung bekannt gab, leben mit Stand vom 16. Juni insgesamt 35.661 Evakuierte immer noch außerhalb ihrer einstigen Heimatpräfektur. Das ist ein Rückgang um 509 Personen zur vorangegangenen Erfassung vom 16. Mai

Die Präfektur ermittelt diese Zahlen regelmäßig auf Basis der monatlichen Umfragen und Untersuchungen durch die Behörde für Wiederaufbau. Über den aktuellen Trend berichteten Präfekturmedien.

 

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