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Fußball-WM der Frauen: Der Traum ist geplatzt

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Dem für die deutschen Fans interessanten Spiel gegen Japan, ging das Viertelfinal-Spiel England gegen Frankreich voraus. Nachdem ein 1:1 auch in der Verlängerung nicht zum Sieg führte, ging es zum Elfmeter-Schiessen. Das Spiel konnte Frankreich mit einem 4:3 für sich entscheide und steht somit im Halbfinale der WM.

Deutschland gegen Japan

Spielbeginn 20:45 Uhr Deutschland gegen Japan in der Volkswagen-Arena Wolfsburg. Die Schiedsrichterin, eine Tierärztin aus Mexico, pfeift das Spiel.

Erneut läuft die deutsche Frauenfußball-Mannschaft im WM-Viertelfinale ohne Birgit Prinz auf. Ihre Rolle übernimmt wieder Inka Grings, die im letzten Vorrundenspiel gegen Frankreich (4:2) ein Tor vorbereitete und zweimal ins Tor traf. Mit dabei sind auch wieder Kim Kulig, Linda Bresonik und Melanie Behringer.

Bereits in der Anfangsphase setzt die DFB-Auswahl Japan unter Druck. In der zweiten Minute Eckball für Japan. Der Kopfball geht am Tor vorbei, keine Gefahr für Deutschland.

In der vierten Minute dann ein Eckball für Deutschland. Der Kopfball von Kim Kulig, Melanie Behringer flankt, aber der Ball geht übers Tor. Der Schock: Kulig hat sich am Knie verletzt und wird am Spielfeldrand behandelt. Am Seitenrand macht sich Bianca Schmidt warm.

Babett Peter ebenfalls mit Problemen. In der 6. Minute verletzt sie sich im Zweikampf am Knöchel, kann jedoch weiterspielen. In der 7. Minute wird Kim Kulig ausgewechselt. Schmidt läuft auf.

Freistoß für Deutschland in der 12. Minute – am Tor vorbei. In der 15. Minute dann der erste Torschussversuch der Japanerinnen. Nadine Angerer im Tor hält. Das Spielt geht mit deutlichem Druck weiter.

Chance zum Frührungstreffer verpasst – Japan mit Angriff

Garefrekes vergibt in der 23. Minute die Chance zur Führung. In der 30. Minute fast das Tor für Japan. Saskia Bartusiak spielt den Ball zu Yuki Nagasato, aber sie verzieht den Ball. Der Druck gegen die japanische Abwehr wird stärker, aber Japan wird gegen Ende der ersten Halbzeit etwas besser. Leider vergibt Deutschland zu viele Torchancen, die sich ihnen mehrmals bieten. Die Mannschaften gehen 0:0 mit zwei Minuten Nachspielzeit in die Pause.

Halbzeitpause mit Krankenhausmeldung

In der Halbzeitpause erfahren wir, dass Kim Kulig ins Krankenhaus gebracht wurde. Hoffentlich hat sie sich nicht zu schwer verletzt.

Beginn der 2. Halbzeit – Deutschland agiert nervöser

In der 52. Minute nächster Eckball für Japan. Nichts passiert, keine Gefahr für das deutsche Tor. Ab der 64. Minute entsteht der Eindruck, dass es in der deutsche Mannschaft nicht mehr so rund läuft wie bislang. Bundestrainerin Sylvia Neid wird zunehmend nervöser. Japan erhöht das erste Mal in diesem Spiel den Druck. Das Spiel wird hektischer.

Spielerwechsel bei beiden Mannschaften: In der 65. Minute geht Linda Bresonik. Sie wird duch Lena Goeßling ersetzt. Eine Minute später wechselt auch Japan. Shinubo Ohno geht-Mana Iwabuchi kommt ins Spiel.

In der  72.  Minute sieht Japan die zweite Gelbe Karte nach Foul an Simone Laudehr. Trotzdem sind die deutschen Spielerinnen nicht mehr so schnell im Zweikampf. Sie wirken müde.

In der 75. Minute belagern die Japanerinnen den deutschen Strafraum. Das Aufbauspiel ist zu diesem Zeitpunkt bei den Deutschen völlig zusammengebrochen. Eine läuferisch starke japanische Mannschaft zeigt ihre Taktik. Sie lassen ihre Kontrahenten müde laufen. 26.000 Zuschauer im Stadion werden unruhig.

In der 77. Minute wäre ein Torschuss für die deutschen Damen möglich gewesen, doch Melanie Behringers Direktabnahme von Kerstin Garefrekes geht weit über das Tor.

Spiel stagniert zusehends – Deutsche Mannschaft wirkt antriebslos

Ab der 82. Minute gelingt der deutschen Mannschaft nichts mehr. Weder Inka Grings noch Célia Okoyino da Mbabi konnten zu diesem Zeitpunkt noch irgedetwas reissen, das Spiel stagnierte. Es sieht nach einer Verlängerung aus. Selbst in den drei Minuten der Nachspielzeit gelingt es der deutsche Mannschaft nicht zu einem 1:0 zu kommen.

Die mexikanische Schiedsrichterin hat, bis auf ein paar Kleinigkeiten ihre Sache gut gemacht.

Die Verlängerung beginnt

Die deutschen Spielerinnen haben sich noch einmal im „Kreis“ hochgepusht. Es kann also weitergehen. 2×15 Minuten stehen an. Zeit genung, ein Tor für Deutschland zu erzielen, ohne ins Elfmeter-Schiessen gehen zu müssen. Was für eine Spannung!

Die japanische Nummer 10 hat sich in der 92. Minute im Zweikampf mit Simone Laudehr verletzt. Sie wurde vom Platz getragen. Erste Torchance für Deutschland in der Nachspielzeit. In der 94. Minute stoppt da Mbabi eine Flanke von Behringer. Da Mbabi verzieht den Schuss aus der Drehung. Die verletzte japanische Spielerin ist mittlerweile wieder auf dem Spielfeld.

Eckball für Japan. Die deutsche Abwehr kann in der 96. Minute klären. Die meisten Zweikämpfe enden jetzt mit Fouls, Halten und Klammern, besonders die japanische Mannschaft vermittelt eher den Eindruck in einem Judoturnier zu sein, so oft kommt es zu unzulässigen Grifftechniken. Beiden Mannschaften scheint jedoch die Puste auszugehen.

Fehlpass von Alexandra Popp

Die 100. Minute. Hoffentlich ist Wolfsburg nicht die Endstation für die deutsche Mannschaft. Hier half nur noch Beten. Inka Grings geht in der 103. Minute. Alexandra Popp kommt. Leider mißlingt in der 104. Minute Popps erste Aktion. Statt zu da Mbabi zu spielen, spielt sie den Pass zum Gegner.

Zweite Halbzeit in der Verlängerung – Tor für Japan

In der 108. Minute endlich ein Zeichen spielerischer Leistung – doch leider zum Nachteil für Deutschland. Tor für Japan in der 108. Minute. Maruyama trifft.

Die Zuschauer geben die deutsche Mannschaft dennoch nicht auf. Sie stehen auf den Rängen und feuern ihre Mannschaft an. Langsam läuft die Zeit ab.

Mittlerweile die vierte Gelbe Karte für Japan, die durch ihre ruppige Spielweise auffallen. Kumagai hat Popp im Laufduell mit dem Arm gestoppt.

Das Spiel ist aus – Japan gewinnt gegen Deutschland

Für Deutschland gab es zum Schluss nichts mehr zu retten. Das Spiel ist aus. Japan gewinnt 1:0 gegen Deutschland. Ein bitterer Moment für die Deutsche Nationalmannschaft.

1 KOMMENTAR

  1. Das Ausscheiden unserer Damen ist das Ergebnis einer Hetzkampagne gegen Birgit Prinz.

    Lösung: Manschaftsführerin sollte Simone Laudehr werden.

    Warum: Führungspersönlichkeiten nicht nur im Sport, sollten aus Bayern kommen.

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