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Fußball WM: Deutschland verdient zum Sieg

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Pünktlicher Anpfiff um 20:45 Uhr im ausverkauften Borussia-Stadion in Mönchen-Gladbach. Es geht bei diesem Spiel um den Gruppensieg. Wie erwartet, ist Rekordnationalspielerin Birgit Prinz wegen ihres schon länger anhaltenden Formtiefs nicht aufgestellt. Linda Bresonik fällt wegen Magen-Darm-Problemen, genau wie Manuela Behringer, die ihre Verletzung vom letzten Spiel gegen Nigeria auskurieren muß, aus. Kim Kulig ebenfalls nicht aufgestellt.

Stattdessen rückten Lena Goeßling, Fatmire Bajramaj und Bianca Schmidt in die Mannschaft.  Knapp 45.000 Zuschauer im Stadion sind in prächtiger Stimmung. Die ersten La ola-Wellen schwappten nach wenigen Minuten durch das Stadion. Knapp 20 Minuten tasteten sich die Mannschaft von Sylvia Neid und die starke französische Mannschaft mit ihrem Trainer Bruno Bini ins Spiel.

Gelbe Karte – Doppelte Torführung für Deutschland

In der 17. Minute eine nicht ganz nachvollziehbare Gelbe Karte gegen Miriam Goeßling. Dann in der 24. Minute das erlösende erste Tor mit einem Kopfball von Kerstin Garefrekes – Deutschland führt 1:0. Bereits sieben Minuten später in der 31. Minute mit einer Vorlage von Simone Laudehr dann das 2:0 von Inka Krings.

Regen der Gelben Karten

In der 40. Minute sieht die Französin Bussalglia nach einem taktischen Foul an Inka Grings die gelbe Karte. Es hagelt wieder eine gelbe Karte in der 41. Minute. Georges haut da Mbabi um und sieht gelb.

Die aus Tampere stammende finnische Schiedrichterin hat sich bisher wacker gehalten, weil sie so gut wie nichts durchgehen läßt.

Nach einer Minute Nachspielzeit hat die deutsche Mannschaft ein brilliantes Spiel gezeigt und geht mit dem 2:0 in die Kabine. Für die französischen Spielerinnen ist es bisher das schwächste Spiel im gesamten Turnier.

Zweite Halbzeit: Der Ball rollt – ins deutsche Tor

Wechsel bei den Deutschen. Anstelle von Simone Laudehr soll Ariane Hingst das defensive Mittelfeld lenken. Lautstark wird die deutsche Mannschaft weiterhin angefeuert. In der 55. Minute der erste Torschuß in Richtung Nadine Angerer. Sie packt zu und verhindert ein Tor, doch eine Minute später fällt das 2:1 geköpft von Marie-Laure Delie.

In der 60. Minute versucht Inka Grings mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern. Der Ball wird von der französischen Torfrau Sapowicz gehalten. Jetzt muß Deutschland die Nerven behalten, damit nicht wieder ein großes Zittern beginnt.

Rote Karte für Frankreich – Führungsausbau für Deutschland nach Elfmeter

65. Minute: Rote Karte für Frankreichs Torfrau. Übles Foul gegen Fatmire Bajramaj. Deutschland tritt zum Elf-Meterschießen  an. Inka Krings steht, peilt und schießt 3:1 für die deutsche Mannschaft.

Aufholversuch der Franzosen

Unbeeindruckt vom Elfmeter spielt die deutsche Mannschaft weiter, aber in der 72. Minute dann dennoch das Aufholen durch Frankreich mit 3:2 Was für eine Dramatik in diesem bisher besten Spiel bei dieser WM.

In der 74. Minute beinahe wieder ein Tor gegen Deutschland. Der Schuß von Delie war ungenau. Glück gehabt. Freistoß in der 76. Minute von Inka Grings. Knapp am Tor der Franzosen vorbei. Der Ball streift das Aussennetz.

In der 78. Minute wird Annike Krahn gegen Alexandra Popp ausgetauscht. Knapp 46.000 Zuschauer feuern die deutsche Mannschaft an. Das Spiel ist definitiv nichts für schwache Nerven. Leider eine wackelige Angelegenheit der Abwehr in Standartsituationen. Fatmire Bajramaj sieht nach einem Foul im Strafraum der Franzosen an Renard die Gelbe Karte.

Frankreich spielt in Unterzahl. Ein Tor müßte demnach noch zu schaffen ein.

Endlich – klare Führung für Deutschland!

Toooor! 4:2 für die Deutsche Mannschaft. Célina Okoyino da Mbabi schießt das Tor in der 89. Minute.“Oh wie ist das schöööön„. singen die Fans in Mönchen-Gladbach. Eine wahnsinnig spannende zweite Halbzeit. Gegen die Schiedrichterin hatte man in diesem Spiel auch nichts auszusetzen – kein Vergleich mit der katastrophalen Leistung ihrer südkoreanischen Kollegin im Spiel gegen Nigeria.

Deutschland gewinnt dieses Spiel mit 4:2 und ist somit Gruppen-Erster. Der nächste Gegner am Samstag in Wolfsburg ist trotz des diesjährigen 150. Jubiläums gemeinsamer Beziehungen, Japan.

 

 

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