Gedenken an Tohoku-Katastrophen und Fukushima-Krise

Gedenken an Tohoku-Katastrophen und Fukushima-Krise

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Artikelbild - Eintreffen des Tsunami am AKW Fukushima Daiichi am 11. März 2011 (Video: TEPCO)
Eintreffen des Tsunami am AKW Fukushima Daiichi , 11. März 2011 (Video: TEPCO)

Nunmehr fünf Jahre ist es her, dass das Große Ostjapanische Erdbeben einen Tsunami auslöste. Diese Naturkatastrophen forderten viele Todesopfer und beraubte zahlreiche Menschen in mehreren Präfekturen ihrer Heimat und Lebensgrundlage.

Diese Ereignisse waren es auch, die am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zur schwersten zivilen Katastrophe im Zusammenhang mit der Nutzung der Kernenergie führte, die Japan je erlebt hat.

Das freigesetzte radioaktive Material zwang viele Menschen, die vom Tsunami nicht betroffen waren, ebenfalls zur Evakuierung und machte viele Gebiete langfristig unbewohnbar.

Wir gedenken der Todesopfer und möchten allen Betroffenen unser tief empfundenes Mitgefühl für die Verluste und persönlichen Probleme aussprechen, denen sie sich aufgrund dieser Ereignisse konfrontiert sehen.

Anstatt nun in eine Retrospektive der Ereignisse zu verfallen, möchten wir den Blick unserer Leser jedoch auf die Gegenwart lenken.

Aus diesem Grund hat Spreadnews anhand eines Fragebogens anonym mehrere Bewohner der Präfektur Fukushima zu ihren Lebensumständen und ihrer heutigen Haltung zu den Ereignissen befragt.

In den folgenden Tagen werden wir einige dieser Antworten veröffentlichen, um einen Einblick in die Gedanken der Menschen bieten zu können.

Wir sind der Ansicht, nach fünf Jahren unserer durchgehenden Berichterstattung über die Ereignisse um das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi so auch eine menschliche, individuelle Sichtweise zu ermöglichen.

Hier finden sie den ersten Teil unserer Serie „Stimmen aus Fukushima“ – Atomangst und kritische Gedanken.

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