Start Reisen und Touristik Gedenkfeier für den „Märchenkönig“ Ludwig II.

Gedenkfeier für den „Märchenkönig“ Ludwig II.

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Mord oder Selbstmord ? Bis heute ist der tragische Tod des Bayernkönigs Ludwig II. nicht aufgeklärt. Heute vor 125 Jahren, am 13. Juni 1886 ertrank der König im Starnberger See. Seine Persönlichkeit und sein Tod gibt immer noch Rätsel auf.

Die Historie des rätselhaften Todes: Kurz vor dem rätselhaften Tod des Königs hatte die Regierung des Freistaates Bayern, den Regenten Ludwig II. für unmündig erklären lassen, nachdem Psychiater (seinerzeit noch „Irrenärzte“ genannt) ihm einen sehr weit fortgeschrittenen Grad einer „Seelenstörung“ und eine damals von den Irrenärzten als „Paranoia“ bezeichnete Geisteskrankheit attestiert hatten.Über Richtigkeit oder Definition des Krankheitsbildes wird nach wie vor diskutiert.

Ein Spaziergang von Ludwig II. am 13. Juni 1886 der ihn in Begleitung seines Psychiaters Bernhard von Gudden am Ufer des Starnberger Sees (damals noch Würmsee genannt) entlang führte, sollte dem Leben beider ein Ende setzen. Fünf Stunden später wurden die Leichen aus dem Wasser gezogen.

Das Gedenken an den König: Heute, 125. Jahre später kamen die Nachfahren des Königs und zahlreiche Trachten-und Schützenvereine am Pfingstmontag zur Gedenkfeier nach Berg, an den Starnberger See. Beim Gedenkgottesdienst saß das Oberhaupt der Wittelsbacher, Franz Herzog von Bayern in der ersten Reihe.

Doch nicht allein an Gedenktagen wie diesem ist der Märchenkönig genannte König Ludwig II. auch heute noch präsent. Neben einem Kreuz, das am Starnberger See an den Tod des Königs erinnert, lebt der Monarch in Form zahlreicher Souveniere und Postkarten weiter fort und noch heute ist Schloss Neuschwanstein einer der beliebtesten Touristenattraktionen und zieht Millionen von Menschen an.

2 KOMMENTARE

  1. Wen wunderts was in Anwesenheit eines Psychiaters passiert?
    Ludwig ist nur ein prominentes Beispiel von Psychiaterpfusch.
    Auch bei Marilyn Monroe war der Psychiater der letzte Gast…dann kam der Tod.
    Viele Menschen drehen bei der „Behandlung“ durch, da Psychiater keine Technik haben, um ein Problem zu handhaben.
    Es wird Zeit, daß die Psychiatrie als überholt und tödlich gekennzeichnet wird.

  2. Der Ludwig war ein Unbequemer und „anders“. Die solchen sind auch heute noch Kunden der Psychiater. Die übernehmen die legale Schmutzarbeit z.B. durch Zwangseinweisung und -behandlung.

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