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Gesunkene Arbeitslosenzahlen in Deutschland

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Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte, sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr deutlich, so daß nun lediglich 315.000  Bundesbürger ohne Beschäftigung sind.

Trotz weiterhin bestehender Risiken, wie die Staatsverschuldung im Euroraum und Konjunkturprobleme in den USA, zeigen sich Experten erfreut. Frank-Jürgen Weise von der BA  in Nürnberg erklärte ,die Konjunktur sei „besser als befürchtet“. Insbesondere starker Export und hohe Konsumfreudigkeit hätten maßgeblich zum Aufschwung beigetragen.

Ein weiterer wichtiger Faktor sei dabei auch die Kurzarbeit. Auch sie habe eine wichtige Rolle gespielt. Obwohl die Firmen lediglich nur 25.000 Kurzarbeiter eingestellt hatten, dienten diese auch der Stabilisierung der Konjunktur.

Die Arbeitslosenquote lag im September bei 7,2 %, das entspricht einer Abnahme von 0,4 Punkten, im Vergleich zur Quote von 8,0 % des Vorjahres.

Neben einer saisonbedingten Abnahme der Erwerbslosenzahl auf 3,146 Millionen waren es vor allem Kurzzeitarbeitslose, welche wieder ihren Weg ins Berufsleben fanden.

Als Teil dieser Entwicklung stiegen sowohl die Zahlen der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerverhältnisse als auch die Nachfrage an Neueinstellungen.

Auch dem kommenden Jahr wird in einer entsprechenden Prognose eine primär positive Entwicklungschance eingeräumt. Der aktuell bestehende Job-Boom werde voraussichtlich auch in das Folgejahr  hineinwirken.

Somit bleibt festzustellen, das Deutschland auch in global ökonomisch schwierigen Zeiten  neue Arbeitsplätze und Beschäftigungsverhältnisse schaffen kann.