Start Aktuelles Gold setzt Konsolidierung fort

Gold setzt Konsolidierung fort

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Am heutigen Morgen ist der Goldkurs mit 1.336,6 US$ pro Unze (-2,9 Dollar) weitgehend unverändert.

Nach seinem Hoch und dem abrupten Abrutschen von diesen Hochs ist allerdings laut Expertenkreisen ein weiterer und dauerhafter Rückgang des Goldpreises nicht zu erwarten. Für die nächste Runde des Quantitative Easing (sprich Gelddruckens) in den Vereinigten Staaten werden Summen zwischen 500 Mrd. US$ und 4.000 US$ erwartet. Dieses frisch gedruckte Geld wird die schon steigenden Rohstoffnotierungen weiter vorantreiben. Daran ist zu erkennen, dass Gold nur zum US$ neue Höchstkurs erklimmt, nicht aber zum Euro.

Die USA verfolgen ganz offensichtlich die Strategie, ihre immensen Staatsschulden durch Inflation zurückzuzahlen. Inflation bedeutet aber, dass für die inländische Bevölkerung alle Waren und Dienstleistungen teurer werden ohne das ein Mehrwert geschaffen wird. Anfänglich führen diese Preissteigerungen „nur“ dazu, dass sich die Bevölkerung weniger leisten kann. Steigen die Preise weiter werden die Ersparnisse angezapft und das Vermögen der eigenen Bevölkerung praktisch enteignet.

Rentenansprüche können dann nominal zwar bedient werden, aber man kann sich für das Geld nichts mehr kaufen. Stellen Sie sich vor, Sie würden eine Rente mit einer heutigen Kaufkraft von nur 4,10 Euro erhalten. Da lohnt es sich, 40 Jahre eingezahlt zu haben.

China, dem größten Gläubiger der USA, ist diese Entwicklung durchaus bewusst und versucht sein Kapital zu diversifizieren und investiert verstärkt in Rohstoffe in anderen Währungsgebieten. Auch dies ist ein Faktor der zu steigenden Rohstoffnotierungen führt.

Marc Faber, international anerkannter Investor, hat in einem Interview kürzlich wieder zu Investitionen in Edelmetalle, Rohstoffe, Immobilien und Aktien geraten.

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