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Google kündigt besseren Datenschutz an

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Image und Vertrauen in den Internetkonzern Google haben seit dem Bekanntwerden des Umfangs der Datensammlung durch die Fahrzeuge von Google StreetView gelitten – nun versucht Google durch neue Maßnahmen wieder Boden gut zu machen.

Als ersten Schritt räumte das Unternehmen in seinem Blog Verfehlungen in größerem Maßstab als bislang ein.

So seien neben Datenfragmenten und Bruchstücken, stellenweise auch vollständige URLs und ganze E-Mails bei der Erfassung von WLAN-Daten gespeichert worden.

Dies sei zwar die Ausnahme, in den meisten Fällen habe es sich in der tat nur um Fragmente gehandelt, dennoch bedauere Google das Missgeschick.

Googles Senior VP, Alan Eustace erklärte in dem Zusammenhang: „Wir schämen uns über das, was vorgefallen ist, aber wir sind zuversichtlich, dass die Änderungen unserer Prozesse und Strukturen unsere internen Privatsphären- und Sicherheitsmaßnahmen zum Vorteil aller unserer Nutzer signifikant verbessern werden,“

Zu den von Google versprochenen Maßnahmen gehört auch die von der kanadischen Datenschutzbeauftragten Jennifer Stoddart geforderte Einführung eines Privatsphärebeauftragten.

Diese neu eingeführte Position wird von Alma Whitten übernommen, in deren Verantwortung es nun liegt, konsequente Privatsphärenkontrollen für Produkte und deren Entwicklung zu etablieren.

Ebenfalls der Forderung aus Kanada nachkommend, sollen vermehrt Mitarbeiterschulungen im Bereich Datenschutz stattfinden, die nächste ist bereits für den Dezember vorgesehen.

Darüber hinaus wird neben diesen Personalmaßnahmen eine neue Dokumentationspflicht für Projektmananger eingeführt.

So sind diese künftig zur ständigen Führung von Datenschutzprotokollen („Privacy Design Documents“)verpflichtet, die der Kontrolle durch interne Datenschutz-Prüfer dienen.

Wie lange es nach Ansicht von Google dauern werde, bis die Benutzer diese Schritte als positives Signal empfinden und dem Konzern wieder vermehrt Vertrauen entgegen bringen würden, dazu machte der Internetkonzern keine Angaben.

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