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Google Street View: WLAN-Daten in Großbritannien gelöscht

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Die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über die neusten Entwicklungen im Fall der WLAN-Datenerfassung durch Google Street View in Großbritannien. Angaben der Zeitung zufolge habe der Internetdienstleister wie verlangt, alle unrechtmäßig gesammelten Daten nun gelöscht.

Google war zuvor in die Kritik geraten, als bekannt wurde, dass die Fahrzeuge mit denen der Suchmaschinenriese das Bildmaterial für den Straßenansichtsdienst Google Street View, nicht nur WLAN-Daten zur Lokalisierung erfassten, sondern in einigen Fällen auch offene WLANs angezapft und dabei deren Datenverkehr aufgezeichnet hatten.

In den aufgezeichneten Informationen fanden sich auch Passwörter sowie URLs und E-Mail-Daten. Die Handhabe wie mit den Datensätzen zu verfahren sei, ist nicht international geregelt, so dass Staaten unterschiedliche Forderungen stellten. Während einige lediglich die Löschung verlangten, forderten andere die Aushändigung des Materials um dieses zuvor auszuwerten.

Nun sind die britischen WLAN-Daten also gelöscht, schwerer tut sich Google dagegen mit den vereinigten Staaten. Dort sind die US-Generalstaatsanwaltschaften von insgesamt 40 US-Bundesstaaten dabei zu ermitteln – bislang hat Google die in den USA erfassten Daten nicht ausgehändigt und eine dafür festgesetzte Frist verstreichen lassen.

Google droht also weiterhin Ärger in den USA – daran ändert auch die erneute Entschuldigung des Unternehmens, die Erfassung sei unbeabsichtigt erfolgt, nichts.

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