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Göttingen: Schweinegrippe fordert zwei Todesopfer

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Das H1N1-Virus, im Allgemeinen meist „Schweinegrippe“ genannt, hat in Niedersachsen zwei Todesopfer gefordert.

Ein Sprecher des Sozialministeriums in Hannover teilte am Montag mit, dass im Göttinger Universitätsklinikum ein dreijähriges Mädchen und ein 51-Jähriger Mann verstarben, bei beiden Patienten wurde das H1N1-Virus nachgewiesen.

Es hatte allerdings jeweils bereits eine Vorerkrankung bestanden. Trotz der Todesfälle gebe es aber „keinen Grund zur Panik“, sagte Ministeriumssprecher Thomas Spieker.

Trotzdem raten Virologen zu einer Impfung. Die neue Grippeimpfung beeinhaltet Stoffe, die auch gegen das H1N1-Virus wirken. Eine zusätzliche Impfung ist daher nicht mehr notwendig. Besonders ältere Menschen über 60 Jahre und Schwangere seien bei derartigen Infektionskrankheiten gefährdet.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Aygül Özkan (CDU) sagte, dass diese tragischen Fälle aus Göttingen zeigen,“dass die Influenza keine harmlose Erkrankung ist, sondern auch einen schweren Verlauf nehmen können“.

Das H1N1-Virus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden und teilt damit eine Gemeinsamkeit mit vergleichbaren Viruserkrankungen.

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