Start Panorama Großer Polizeieinsatz bei den „Hells Angels“

Großer Polizeieinsatz bei den „Hells Angels“

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In Frankfurt, Mannheim, Bayern, Rheinland-Pfalz, sowie in Teilen Hessens durchsuchten Staatsanwalt und Polizeibeamte Bordelle, Clubhäuser und Wohnungen von Mitgliedern der „Hells Angels“ und anderer Gruppierungen

Polizeilichen Angaben zufolge wurden zwei Personen festgenommen, die wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Raubes dem Haftrichter vorgeführt werden sollen, weitere Tatverdächtige soll es ebenfalls noch geben.

Da die genauen Aufenthaltsorte der Verdächtigen nicht bekannt waren, sei der Großeinsatz notwendig gewesen.

Dem nächtlichen Polizeigroßeinsatz gingen im Vorfeld Ermittlungen voraus, die einen Vorfall im Juni im Kreis Darmstadt-Dieburg betrafen.

Zum 40-jährigen Bestehen des Motorrad-Clubs „Black Souls“ trafen sich dessen Mitglieder zu einem Grillfest. Bei den „Black Souls“ handelt es sich um ältere und friedliche Motorradfahrer. Mit den „Hells Angels“ gibt es daher keine bekannte Feindschaft.

Trotzdem hatten am 26.Juni gegen Mittag etwa 50 Personen, bei denen es sich angeblich um „Hells Angels“ gehandelt haben soll, auf die Männer, die friedlich grillten, eingeprügelt und ihnen persönliche Gegenstände, Handys, Kleidung und Geldbörsen geraubt.

Einige der verletzten „Black Souls“ mussten ärztlich behandelt werden. Einem zusammengeschlagenen Mann aus Darmstadt könnte durch eine Augenverletzung ein dauerhafter Schaden zurückbleiben.

Seit mehreren Jahren bekämpfen sich die verfeindeten Motorrad-Clubs „Hells Angels“ und die „Bandidos“ brutal und rücksichtslos.

Warum die 50 mutmaßlichen „Hells Angels“ auf die augenscheinlich friedfertigen „Black Souls“ losgegangen sind muss noch genau ermittelt werden.

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