Start Panorama Großrazzia gegen Bandidos in Hennigsdorf

Großrazzia gegen Bandidos in Hennigsdorf

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SEK-Beamte (Foto: huhu uet cc-by)
SEK-Beamte (Symbolbild, Original-Foto: huhu uet cc-by)
SEK-Beamte (Foto: huhu uet cc-by)
SEK-Beamte (Symbolbild, Original-Foto: huhu uet cc-by)

Die intensiven Ermittlungen der vergangenen Tage, die zu mehreren Großeinsätzen der Polizei gegen Motorradclubs führten, richten sich nicht länger ausschließlich gegen die Hells Angels, sondern wurden jetzt gegen weitere Gruppen ausgeweitet. So begannen am frühen Donnerstagmorgen eine Großrazzia der Polizei gegen einen weiteren Motorradclub.

Ziel der Aktion waren 50 Wohnungen und Clubhäuser des „Bandidos del Este“, einem Ableger des Bandidos MC und 20 Wohnungen in Berlin.

Mit rund 1000 Beamten, sowie Spezialkräften der GSG9 und einem Helikopter der Polizei handelte es sich erneut um einen Großeinsatz. Hintergrund der Maßnahme ist ein seit dem vergangenen Jahr bestehendes Ermittlungsverfahren wegen schwerer Bandenkriminalität und Drogenhandel.

Bei der Razzia in Hennigsdorf (Oberhavel) wurden scharfe Schusswaffen sichergestellt und Drogen beschlagnahmt. Die von der Polizei eingesetzten Drogensuchhunde hatten Kokain erschnüffelt.

Zum Zeitpunkt der Durchsuchung befanden sich in einem großen Gebäudekomplex, der als Vereinsheim der Bandidos del Este dient, zehn Männer, darunter auch der Präsident des Chapters – ein ehemaliger Polizeibeamter aus Berlin. Da gegen ihn kein Haftbefehl vorlag, wurden lediglich die Personalien festgestellt. Gegen andere Anwesende gab es dagegen offenbar Haftbefehle, denn ersten Berichten zufolge kam es zu sieben Festnahmen.

Wie bereits beim einige Zeit zurückliegenden Zugriff auf dem Privatgelände von Frank Hanebuth, Mitglied der Hells Angels,  soll auch in diesem Fall ein Hund erschossen worden sein, nachdem dieser einem Beamten über aggressiv worden sei.

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