Start Panorama Großrazzia und Verbot der Hells Angels in Pforzheim

Großrazzia und Verbot der Hells Angels in Pforzheim

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Hells Angels Mitglieder
Trier: Drogenprozess gegen drei Mitglieder der Hells Angels (Abb. symbolisch)

Mit mehr als 400 Polizeibeamten wurden in Pforzheim Wohnungen und Vereinsräume der Hells Angels durchsucht. Bei der groß angelegten Razzia fanden Polizisten neben einer großen Menge Bargeld und Drogen auch zahlreiche Waffen und stellten Vereinsjacken, Computer und Unterlagen sicher

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war ein brutaler Konflikt der Hells Angels mit der Türstehervereinigung der United Tribuns vorausgegangen. Im Winter vergangenes Jahres war es zu erbitterten Auseinandersetzungen beider Gruppen gekommen.

Als mitgliederstärkster und damit mächtigster Rocker-Club der Welt, wurden den Hells Angels bereits zahlreiche Straftaten und Gewaltverbrechen wie Mord, Totschlag und Körperverletzung, als auch organisierte Kriminalität wie Drogenhandel, Prostitution sowie Waffen- und Menschenhandel nachgewiesen.

Nun hat das baden-württembergische Innenministerium nicht zuletzt aufgrund dieser Vorfälle ein generelles Verbot der Hells Angels MC Charter Borderland ausgesprochen und ebenso deren Unterstützerclub Commando 81 Borderland in Pforzheim verboten.

Nach Angaben der Behörden ist es in Baden-Württemberg das zweite und bundesweit das siebte Verbotsverfahren gegen Rockergruppen.

Das BKA (Bundeskriminalamt) geht in seinen Untersuchungen von derzeit bundesweit etwa 90 operierenden kriminellen Gruppierungen im Bereich der Motorradclubs aus.

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