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Hacker greifen US-Geheimdienst CIA an

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In den letzten Wochen waren sowohl mehrere Unternehmen – Google, Sony, Lockhead Martin und die City-Group als auch Institutionen wie  der Internationale Währungsfond Hackerangriffen ausgesetzt.

Am Wochenende gab es einen ersten Angriff auf die Internetseite des US-Senats, wobei Daten gestohlen wurden. Am Mittwoch kam es zu einem weiteren Angriff auf die Webseite, diesmal konnten nach Angaben des Senats-Sicherheitsdienstes die Angreifer jedoch  keine weiteren Daten abgreifen, da man den Datendiebstahl verhindert habe.

Nun hat nach eigener Darstellung die Hackergruppe „LulzSec“ die Internetseite des US-Geheimdienstes CIA angegriffen. Über den Internet-Dienst Twitter verbreitete die Hacker-Gruppe die Mitteilung: „Tango down-cia.gov“ und bedienten sich damit eines Begriffs aus dem US-Militär, mit dem die erfolgreiche Eliminierung eines Ziels (target) gemeldet wird. Bis zu zwei Stunden nach der Botschaft von „LulzSec“ war die Webseite des CIA nicht erreichbar.

Über Twitter teilte das Hackernetzwerk mit, dass sie eine Telefon-Hotline geschaltet habe, damit Wünsche für anzugreifende Ziele mitgeteilt werden können. Nach Angaben der Hacker gingen „pro Sekunde zwischen fünf und 20 Anrufen“ ein.

Regierungen fürchten weitere Hackerangriffe.

Um weitere Gefahren von Cyber-Angriffen auf deutsche Ziele abzuwehren, wurde am Donnerstag das seit April arbeitende „Nationale Cyber-Abwehrzentrum“ von Bundesinnenminister Friedrich in Bonn offiziell eröffnet.

Seit April wurden täglich drei-bis fünf neue Fälle von Angriffen auf Computersysteme registriert. Vermehrt wurden Angriffe  auf Mobilgeräte mit Internetzugang verzeichnet.

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