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Hans Grugger: Aufwachphase positiv

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Dem in Kitzbühel verunglückten österreichischen Skifahrer Hans Grugger geht es den Umständen entsprechend gut. Sein gesundheitlicher Zustand ist weiterhin sehr stabil.
Grugger liegt auf der neurochirurgischen Intensivstation in Innsbruck und wird in der Aufwachphase rund um die Uhr ärztlich und pflegerisch betreut.

Der Körper des Sportlers beginnt die Medikamente zunehmend weiter abzubauen, denn Grugger wird immer wacher und reagiert bereits teilweise auf Sinnesreize und einfache Befehle.

Die ärztliche Direktorin und Neurochirurgin des Landeskrankenhauses Innsbruck, Dr. Alexandra Kofler sagte am 31. Januar: „Er öffnet immer wieder spontan die Augen und drückt gezielt mit den Händen, wenn man ihn dazu auffordert“.

Der Aufwachprozess wird nach derzeitigen Einschätzungen noch andauern, denn die Phasen, in denen Hans Grugger schon reagiert, sind noch sehr kurz.
Konkrete neurologische Testergebnisse liegen bislang noch nicht vor. Frühestens Dienstag kann damit begonnen werden.

UPDATE: Seit Montagnachmittag kann Hans Grugger wieder spontan atmen. Das Beatmungsgerät konnte abgeschaltet werden. Dr. Alexandra Kofler sagte:“Bis in die Mittagsstunden hat sich die Atmung so gut entwickelt, dass das Beatmungsgerät entfernt werden konnte. Er ist aber noch sehr erschöpft und schläfrig“.

Dennoch bleibt Frau Dr. Kofler vorsichtig:“Es ist doch ein gewaltiges Trauma gewesen, das normalerweise zum Tode geführt hätte. In diesem Fall sind einfach andere Dimensionen mit im Spiel. So etwas ist immer sehr vorsichtig zu betrachten und dauert sehr, sehr lange, bis man wieder zurückkommt, wenn man es überhaupt tut“. Weiter sagt Dr. Kofler:“ Man verändert sich doch ein wenig, wenn man eine so schwere Verletzung hat“.

Eine Rehabilitation könne sehr lange dauern und ist mit Sicherheit nicht in ein-oder zwei Wochen abgetan.