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Hauptüberträger des Schweinegrippe-Virus sind Kinder

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Das aggressive H1N1-Virus, auch Schweinegrippevirus genannt, ist für Kinder gefährlicher, als andere Influenzaviren. Experten sind sich einig, dass Kinder die Hauptüberträger und dadurch auch besonders gefährdet durch das Virus sind.

Kinder verbreiten Viren schneller als Erwachsene, da sie sich nicht regelmäßig die Hände waschen, die Hand beim Husten nicht, oder selten vor den Mund halten und sich auch nicht die Nase putzen, wenn diese mal läuft.

Nicht nur aus diesem Grund raten Experten, sich noch impfen zu lassen, denn die Grippewelle ist noch längst nicht vorbei. Bundesweit sind 25 Millionen Impfdosen auf dem Markt. Der Höhepunkt der Grippewelle wird im Februar erwartet. Bis der Grippeschutz aufgebaut ist, dauert es noch etwa zwei Wochen.

Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVJK) in Köln, Wolfram Hartmann sagte: „Das kindliche Immunsystem ist nicht ausgereift, so dass das Virus besonders intensiv eingreifen kann“. Dies sei logisch, denn „Das Immunsystem der Kinder kennt dieses neue Virus noch nicht, hat damit keine Erfahrung“.

Wer sich schon im vergangenen Jahr mit „Pandemrix“ impfern ließ, oder am Virus erkrankte, brauche dieses Jahr nicht zu bangen, sagte der BVJK-Präsident.

„Kinder sind ganz klar die Hauptüberträger der Schweinegrippe, die im letzten Jahr zu vielen schweren Erkrankungen insbesondere der Lunge geführt hat, bis hin zum Tod“, bestätigte Wolfram Hartmann.

Drei Viertel der Grippefälle gehen auf das H1N1-Virus zurück. Ob die Influenza so massiv auftreten wird wie 2009, als das Virus weltweit für Aufregung gesorgt hatte, sei noch nicht mit Gewissheit zu sagen.

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