Start Gesundheit Heilpflanze des Jahres 2011: Rosmarin

Heilpflanze des Jahres 2011: Rosmarin

1033
0
TEILEN

Rosmarin kennt man am ehesten aus der Küche, wo er Speisen sein ganz eigenes Aroma verleiht, dass es sich bei dem Gewürz auch um ein Heilmittel handelt, dürfte dagegen dem durchschnittlichen Küchenfreund eher unbekannt sein.

Doch schien ihre gesundheitsfördernden Wirkungen auch die Wissenschaftler zu überzeugen – wurde der Rosmarin doch zur Heilpflanze des Jahres 2011 ernannt.

Botanisches und sagenhaftes zum Rosmarin

Rosmarinsträucher wachsen an den Küsten des Mittelmeeres und strömen einen unverwechselbaren aromatischen Geruch aus. Der Rosmarin wird häufig als Zier-und Gewürzpflanze kultiviert.

Die Sträucher bevorzugen trockene, sonnige und kalkreiche Standorte. Es gibt Sorten, die eine Außentemperatur von Minus 15 Grad vertragen, die anderen empfindlicheren Rosmarinsträucher müssen an einem sonnigen aber kühlen Platz überwintern.

Wie bei vielen Heilkräutern, ranken sich auch um den Rosmarin Sagen und Erzählungen. So sollen der Legende nach, die Rosmarinblüten früher weiß gewesen sein, aber die Heilige Maria soll ihr Übergewand zum Trocknen an einem Strauch aufgehängt haben und seitdem hätten die Blüten die blaue Farbe.

Verwendung in der Küche:

Wie bereits zu Beginn gesagt, ist Rosmarin in der Regel als Gewürz bekannt, dass sich besonders oft in der beliebten mediterranen Küche findet. In der Provence und in Italien ist Rosmarin aus der Küche nicht wegzudenken. Man findet das Gewürz nicht nur auf der Pizza sondern auf und in Fleischgerichten, besonders Lammfleisch, und Geflügel, aber auch in Teigwaren, Soßen, Zucchini und auch Kartoffeln.

Wer kennt nicht den würzigen Geschmack von Rosmarinkartoffeln ? Auch in Kräuterbutter wird Rosmarin häufig verwendet. Eher ungewöhnlich aber üblich ist auch die Aromatisierung einiger Süßspeisen mit dem Küchenkraut.

Rosmarin in der Heilkunde

Der Rosmarin ist jedoch mehr als ein leckeres Gewürz – sonst hätte er sich nicht den Titel als Heilpflanze des Jahres sichern können.

Das Öl des Rosmarin hat eine stark antiseptische Wirkung, darüber hinaus wirkt ein Sud aus Rosmarin auf verschiedene Schadpilze antimykotisch. Man hat somit eine pflanzliche Alternative zu giftigen Pilzbekämpfungsmitteln.

Auch auf Menschen hat die Pflanze eine positive Wirkung. Als Tee getrunken wirkt sie gegen Blähungen und regt den Kreislauf an. Diese Kreislauf anregende Wirkung zeigt sich auch in der durchblutungsfördernden Eigenschaft bei äußerer Anwendung, als Rosmarinspiritus verwendet, werden Rheuma und Gicht behandelt. Auch Rosmarinsalben findet bei diesen Beschwerden verwendung, ebenso wie gegen Migräne .

Doch man muss nicht gleich an chronischen Kopfschmerzen leiden um in den Genuss der gesundheitsfördernden Wirkung zu kommen. Ist man nach ausgiebigen Kochabenteuern und dem Studium von Botanikwerken müde geworden, so ist derjenige der sich in weiser Voraussicht ein  kleines Töpfchen Rosmarin auf seinen Schreibtisch stellte im Vorteil:

Einige Male eingeatmet, erwachen die Lebensgeister wieder und man ist wach und bereit dazu, sich auf den nächsten interessanten Artikel zu stürzen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here