Start Panorama „Hells Angels“ Präsident schockiert über Schäferhundattacke

„Hells Angels“ Präsident schockiert über Schäferhundattacke

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Fünf Menschen wurden am Donnerstagabend in der Wedemark nördlich von Hannover (Niedersachsen) von zwei wildgewordenen Schäferhunden angegriffen und teilweise schwer verletzt. Eine 44-jährige Frau musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden, schwebt jedoch nach ersten Meldungen der Polizei, ebenso wie ein schwer verletzter 68 Jahre alter Mann nicht in Lebensgefahr.

Momentag gibt es keinerlei Informationen zum jetzigen Zustand der beiden Schwerverletzten. Sie werden weiter behandelt, sagte ein Sprecher der Polizei.

Am folgenden Tag meldete sich mit Frank Hanebuth, der Präsident der hannoverschen „Hells Angels“ bei der Polizei und wies sich als  Besitzer der beiden Tiere aus, die nach der Attacke, die in der Nähe seines Anwesens stattgefunden hatte von Polizisten erschossen worden waren. Zuvor hatte eines der Tiere die Beamten angegriffen.

Hanebuth, Leiter der örtlichen Motorradclub-Niederlassung sagte gegenüber der Neuen Presse, er sei entsetzt und schockiert über den Angriff und übernehme mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Verantwortung für den Vorfall. Die Boulevard-Zeitung „Bild“ zitiert Hanebuth, wie folgt: Ich kann mir nicht erklären, wie die Wachhunde abhauen konnten.

Gegen Frank Hanebuth wird jetzt wegen des Verdachts der  gefährlichen Körperverletzung durch Unterlassung ermittelt. Das eingeleitete Strafverfahren könne sich aber noch ändern, sagte ein Beamter, solange noch nicht feststeht wie genau die Hunde vom streng bewachten Grundstück ausreissen konnten – es wird ermittelt, ob sich der Hundebesitzer der fahrlässigen oder schweren Körperverletzung schuldig gemacht hat.

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