Start Panorama Hells Angels: Verbotspläne und Klageandrohungen

Hells Angels: Verbotspläne und Klageandrohungen

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Hells Angels Mitglieder
Hells Angels Mitglieder (Symbolbild: Lee Brimelow cc-by)

Die Entscheidung der Innenminister, ein bundesweites Verbot von Rockergruppen zur Diskussion zu bringen, hat besonders bei den Hells Angels zu Protesten geführt.

Hintergrund des möglichen Verbots sind die immer wieder aufkommenden Auseinandersetzungen der verschiedenen Gruppierungen, sowie deren teilweise Verbindungen zur organisierten Kriminalität.

Falls über ein bundesweites Rocker-Verbot positiv entschieden wird, kündigten die „Hells Angels“ eine Klage an, wie Frank Hanebuth, einflussreicher Präsident der Hells Angels Hannover, gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Focus“ mitteilte:

„Wir werden uns mit allen juristischen Mitteln wehren und notfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof ziehen“. Es gebe für ein Verbot keine rechtliche Grundlage.

Auslöser der Debatte war ein Zwischenfall im März 2010, als ein Mitglied der „Hells Angels“ in Neuwied einen tödlichen Schuss auf einen Polizeibeamten abfeuerte. In Folge entbrannte bei den Innenministern der Länder eine Debatte über ein Verbot der Rockergruppe.

Karl Peter Bruch (SPD), Innenminister aus Rheinland-Pfalz setzt sich besonders stark für ein Verbot ein. Im Dezember 2010 sagte er: „Die Organisastionsstruktur der Rocker ist eine hoch kriminelle“.

Ein mögliches Verbot von Rockergruppen in Deutschland wird nun von der Innenbehörde überprüft, eine Entscheidung wird erst im Sommer erwartet.

2 KOMMENTARE

  1. wer braucht diese menschen, die unser staatswesen komplett ablehnen?
    hells angels und bandidos sind genau betrachtet nutznieser/parasiten, denen längst der garaus gemacht werden müsste. aber leider gibt es verbindungen dieser gruppen in die deutschen polizeistrukturen, alles bekannt. aussicht der gruppen auf erfolg beim europ. gerichtshof = 0

  2. @Rudolf der RockerWenn Du das sagst, wird das sicher stimmen.
    Scheinst Dich ja in der Szene und beim EU-Gerichtshof bestens auszukennen.

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