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Hochsaison der Feiertage

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Heute, am 1. November, wird in vielen Bundesländern Deutschlands der Feiertag Allerheiligen zelebriert. Die römisch-katholische Kirche nutzt dieses Datum als Gedenktag der Heiligen. Auch in den lutherischen Kirchen sowie in weiteren protestantischen Kirchen wird dieser Tag als Feiertag gewürdigt. Das Fest wurde im frühen Christentum eingeführt, um einen gemeinsamen Tag zu haben, an dem aller Heiligen und Märtyrer gedacht werden kann. Es handelt sich jedoch um einen so genannten stillen Feiertag. Tanzveranstaltungen und laute Musik sind deshalb verboten.

In den vor allem katholisch geprägten deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag, Schule und Geschäfte haben geschlossen, es wird nicht gearbeitet.

Auch in Österreich, Liechtenstein, den katholisch geprägten Kantonen der Schweiz sowie in Luxemburg, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Polen, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Litauen und den südostasiatischen Philippinen ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag. In Schweden und Finnland fällt der Feiertag auf den Samstag zwischen dem 31. Oktober und 6. November. In den Niederlanden wurde Allerheiligen als gesetzlicher Feiertag 1960 abgeschafft.

Am Vorabend, dem 31. Oktober, wird in den Vereinigten Staaten und zunehmend auch bei uns Halloween gefeiert. Das Wort Halloween leitet sich aus der amerikanisch-englischen Bezeichnung All Hallows Eve (‚Vorabend von Allerheiligen‘) ab.

Mittlerweile ist es auch bei uns vor allem für Kinder zum Brauch geworden, sich als Hexen, Vampire, Fledermäuse, Geister, Skelette, Kürbisse, Feen und andere Fantasiegestalten zu verkleiden. Kürbisse werden zu unheimlichen Gesichtern ausgeschnitzt. Mit dem Spruch „Süßes oder Saures“ ziehen kleine Kinderscharen durch die Nachbarschaften und freuen sich über Schokoladenriegel oder andere Süßigkeiten.

Am Tag nach Allerheiligen, also am 2. November, feiert die römisch-katholische Kirche den Allerseelentag. Es ist ein Gedenktag für alle Verstorbenen. Vielerorts in Deutschland wird die damit verbundene Gräbersegnung bereits am Nachmittag von Allerheiligen vorgenommen. Damit ist vor allem der Brauch verbunden, die Gräber verstorbener Freunde und Verwandter zu besuchen, um ihrer zu gedenken. Man zündet Kerzen auf den Ruhestätten an und sie werden festlich geschmückt.

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