Start Aktuelles Höhepunkt der Ölförderung erreicht

Höhepunkt der Ölförderung erreicht

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Nobuo Tanaka, Foto: 2010 copyright OECD/IEA
Nobuo Tanaka, Foto: 2010 copyright OECD/IEA

In der letzten Woche veröffentlichte die Internationale Energie Agentur (IEA) ihre jährliche Energie-Prognose „World Energy Outlook“ (WEO). Exekutivdirektor Nobua Tanaka sagte bei der Vorstellung der Prognose, die Welt stehe vor einer beispiellosen Unsicherheit in Sachen Energie.

Wie sich die Energiemärkte entwickeln, sei von der Stärke der wirtschaftlichen Erholung abhängig. Die vorhandene Energie müsse effizienter genutzt werden und man müsse sich den Gedanken abgewöhnen, mit verbesserter Technologie mehr fossile Brennstoffe nutzbar machen zu können.
Um das Ziel der Treibhausgasreduktion und einer Verhinderung des Temperaturanstieges zu verwirklichen, werden die Regierungen aufgefordert, die Subventionen zur Förderung fossiler Brennstoffe einzustellen und weitaus schneller in erneuerbare Energien zu investieren.

Der sogenannte Peak-Oil (Höhepunkt der konventionellen Erdölförderung) ist bereits erreicht, die herkömmliche Förderung der Ressource Öl ist nicht mehr steigerbar.
Doch die Nachfrage nach Energiestoffen wird weiter steigen, besonders aus China und Indien. Durch die Verknappung steigt auch der Preis.

Die IEA ist eine Behörde der OECD, in der 28 Staaten Mitglieder sind, welche energierelevante Daten sammelt, analysiert und Prognosen erstellt, um die Regierungsinteressen der größten westlichen Energieverbraucher zu vertreten.

Offensichtlich haben die Bürger und auch Investoren die Problematik bereits verinnerlicht und setzen deshalb vermehrt auf Solarenergie. Im ersten Halbjahr brachten, laut Focus Money-Bericht, Investoren und Eigenheimbesitzer mehr als drei Gigawatt Strom in das deutsche Netz. Der Trend wird weiter ausgebaut.  Phoenix-Chef Hänel äußerte gegenüber dem Blatt, er rechne nächstes Jahr mit einem Anstieg auf sechs Gigawatt in Deutschland.
Grund sind nicht nur Horror-Szenarien der Peak Oil-Theorie, sondern auch ganz simpel steigende Unabhängigkeit von Stromkonzernen und fallende Preise: Solaranlagen kosten derzeit 40 Prozent weniger als noch vor zwei Jahren. Damit rechnen diese sich nun auch auf Hausdächern, welche nicht optimal nach Süden ausgerichtet sind.

Dass der Wandel nötig und möglich ist, wird mit diesem Beispiel verdeutlicht.

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