Start Wirtschaft HP blickt optimistisch in die Zukunft

HP blickt optimistisch in die Zukunft

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Der US Computerriese Hewlett-Packard kann sich freuen. Im laufenden Geschäftsjahr hat der steigende Absatz von Computern, Servern und Speichersystemen zu einem anschaulichen Gewinn beigetragen. Der Jahresumsatz soll zwischen 132 und 133,5 Milliarden Dollar liegen. Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz um acht Prozent auf 33,3 Milliarden Dollar, der Nettogewinn kletterte um fünf Prozent auf 2,54 Milliarden Dollar.

Besonders die Sparte „Storage and Servers“ legte im vierten Geschäftsquartal kräftig zu: Hier konnte HP 25 Prozent auf 5,3 Milliarden US-Dollar Umsatz zulegen. Der operative Gewinn des Geschäftsbereichs stieg von 481 auf 730 Millionen US-Dollar. Besonders profitierte HP in der Sparte vom Wachstum bei Standard- und Blade-Servern, bei denen es ein Umsatzplus von 32 Prozent respektive 51 Prozent gab. Aber auch der Bereich für Speichersysteme (+14 %) und die Sparte für Highend-Server und Open Source (+10 %) legten zu.

Die wachsende Nachfrage in den computerbasierten Segmenten geben dem HP-Management Grund zur Annahme, dass der Konzern aus Nordamerika auch in 2011 erfolgreich durchstarten werde – trotz der zurückhaltenden Konsumfreude der Verbraucher. Die Ergebnisse der erfreulichen Quartalsbilanz begeisterten die Anleger, übertrafen die Erwartungen der Analysten und HP-Aktien reagierten mit steigenden Kursen.

HP ist im weltweiten Vergleich eines der führenden Technik-Unternehmen. Hewlett-Packard macht fast so viel Umsatz wie Microsoft und Apple zusammen. Unter der neuen Führung des einstigen SAP-Chefs, dem Deutschen Leo Apotheker soll der Konzern nach internen Unruhen wieder zur Ruhe finden. Er muss dafür sorgen, dass dem Unternehmen wieder genügend Glaubwürdigkeit zugetraut wird.

Denn Apotheker hatte die Stelle als HP-Chef zum 1. November übernommen, nachdem der frühere Vorstandvorsitzende Mark Hurd wegen des Vorwurfs sexueller Belästigung im August zurückgetreten war. Seither gab es Zweifel daran, wie der Konzern wieder zur Ruhe kommen werde.

Doch dank der neuen Führung gebe es nun eine solide Marschrichtung. Die künftige Strategie lautet: Software werde weiter wichtig bleiben, außerdem  werde man in die Forschung investieren.

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