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Hypochonder in Deutschland

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In Deutschland leiden Millionen von Menschen an Hypochondrie, so schätzen Experten. Leider gibt es keine genauen Zahlen. „Aber Schätzungen besagen, dass es fünf bis zehn Prozent aller Patienten sind“, sagt Christian Albus, Leiter einer Poliklinik für Psychosomatik in Köln.

Hypochonder beobachten meist sehr gewöhnliche Symptome, aber diese werden falsch interpretiert. Daraus entsteht die feste Überzeugung eine bestimmte Krankheit zu haben. Es dreht sich alles nur noch darum, diese Krankheit zu haben.

In der Regel betrifft es Männer genauso wie Frauen, junge und alte Menschen. Es spielen einige Faktoren eine Rolle die Menschen zu Hypochondern werden lassen. Oft kommen sie aus Familien, wo Krankheiten eine große Rolle spielen. Das Erleben von eigenen Krankheiten oder Erkrankungen bei Angehörigen ist ein wesentlicher Faktor.

Das Internet lädt Hypochonder geradezu ein. Hier gibt einen Sturm an ungefilterten Informationen und wirkt vor allem auf ängstliche und unsichere Personen.

Bis der Arzt merkt, das er es mit einem Hypochonder zu tun hat, dauert es meist viele Jahre. Die Folgen davon können Depression und Isolation zur Außenwelt sein. Aber wie erkennt man eine krankhafte Hypochondrie? Ein gesunder Mensch wird eine Erkrankung auch gerne mal verleugnen und sich in diese nicht hinein steigern.

Wer erst einmal erkannt hat, das er ein Problem hat ist schon auf einem guten Weg. Verhaltenstherapien sind sehr erfolgreich auch in Verbindung mit einer medikamentösen Behandlung.

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