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Innenminister diskutieren Verbot von Rockergruppen

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Die Innenminister der Länder und das BKA sind wegen der wachsenden Gewalt von Rockerbanden und deren Verwicklungen in die organisierte Kriminalität besorgt und diskutieren ein Verbot dieser Gruppierungen.

Allerdings besteht bei einer derart pauschalen Entscheidung auch für friedliche Motorradclubs das Risiko ungerechtfertigt kriminalisiert zu werden.

Der Vize-Präsident des Bundeskriminalamtes, Jürgen Stock, fasste die Ansicht seiner Behörde zusammen. Demnach handele es sich bei Rockern immer öfter um Schwerkriminelle: „Ihre kriminellen Geschäfte im Drogenhandel, Waffenschmuggel, oder im Rotlichtmilieu haben sich in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet“, das BKA sehe dies mit Sorge.

Hövelmann, Innenminister von Sachsen-Anhalt erkärte „Ein bundesweites Verbot der Rockerbanden wäre sicherlich die beste Lösung“ Da jedoch eindeutig nachgewiesen werden muss, dass es sich bei den Gruppen um Strukturen einer kriminellen Organisation handelt, ist bei den Innenministern umstritten, ob man ein bundesweites Verbot aussprechen kann.

Für die Gewaltbereitschaft einiger Gruppen sprechen die Negativschlagzeilen eines Wochenendes:

In der kroatischen Hauptstadt Zagreb sind, laut Berichten der Nachrichtenagentur Hina am Freitag fünf Mitglieder der „Hells Angels“ und zehn Mitglieder der kroatischen „Gremium Bikers Groups“, nach einer heftigen Schlägerei festgenommen worden. Über die Hintergründe ist bisher nichts bekannt.

In Pforzheim lieferten sich am Samstagmorgen rund 50 Männer der „Hells Angels“ und der „United Tribunes“ am Güterbahnhof eine Schlägerei. Bei der Auseinandersetzung wurden mehrere Menschen verletzt. Ein Rocker wurde durch einen Messerangriff lebensgefährlich verletzt.

Völlig unklar sei, ob sich die Rocker zum „Kräftemessen“ verabredet hatten, oder Rivalitäten zum Zusammenstoß der verfeindeten Gruppen führten. Einschusslöcher in einer Wand weisen auf den Einsatz von großkalibrigen Waffen hin.

In Hannover fand in der Nacht zum Sonnabend eine Razzia in mehreren Rockerlokalen im Rotlichtviertel statt. Eine „kleine zweistellige Zahl“ von Polizeibeamten begleiteten Beamte des Hauptzollamts, da es sich in den Rockerlokalen um „arbeitszeitrechtliche Verstöße“ und den Verdacht von Schwarzarbeit gehandelt haben soll. Gewalttätige Zwischenfälle blieben dabei aus.

Trotz derart offener Gewaltanwendung sollte jedoch nicht vergessen werden, dass die Mehrzahl der Liebhaber schwerer Motorräder friedliebend sind und Bedrohungen politischer Art nicht weniger schwer wiegen, als offensichtliche Kriminalität.

3 KOMMENTARE

  1. In Zagreb waren 20 Mitglieder des Hells Angels MC und 5 Mitglieder des Gremium MC beteiligt, wie Sie bei genauer Recherche feststellen können.

  2. ja da gebe ich dir recht, es war so ca 20 hells und 5 gremium, verstehe nichr wiso alles so verdreht wird-..hm, jeder weiss das die hells immer in deutlicher überzahl gehen ..ansonsten bei gleichstand ..hauen sie –.ab war schon…immer so ..die presse und die polizei wird wohl von denen bezahlt…man hört ja immer wieder schöne zusammenarbeit …mit blau und rotweiss….., da wunderts mittlerweile andere clubs nicht mehr….wiso..die hells immer ein tick schneller sind…nicht weil sie klug sind …weil…sie immer gewarnt werden…von staatsmitarbeitern. na gerechtes deutschland…danke

  3. andi woher hast du deine Meinung bzw das was du hier als Infos raus haust? Vom Motorrad-Stammtisch um die Ecke? Meinste echt die würden hier so einen unausgegorenen Mist schreiben?

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