Start Reisen und Touristik Israel-Touristen dürfen uneingeschränkt Jesus-Taufstätte besichtigen

Israel-Touristen dürfen uneingeschränkt Jesus-Taufstätte besichtigen

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Quasr-al Yahud, eine Stätte im Westjordaltal war seit dem Sechs-Tage-Krieg vor 44 Jahren, außer an einigen christlichen Feiertagen, durchgehend geschlossen.

Nun hat Israel den Ort, an dem Jesus von Johannes getauft worden sein soll, für tägliche Besuche geöffnet. Der Ort wird ganzjährig geöffnet sein und der Aufenthalt dort muss ab sofort nicht mehr angekündigt werden.

Das israelische Militär hat, um den einfachen Zugang zum Gebiet zu ermöglichen, ein nahegelegenes Minenfeld entlang der Grenze zu Jordanien beseitigt. Silvan Shalom, Minister für regionale Zusammenarbeit,  dankte dem israelischen Militär und dem israelischen Verteidigungsministrium für die erfolgreiche Kooperation.

Shalom fügte noch hinzu, dass der Ort ein touristisches Potential besitze. Hunderte von Pilgern können künftig uneingeschränkt die Stätte im Westjordantal besuchen – und damit einen gewissen lokalen Wirtschaftsfaktor darstellen.

Die Öffnung der Stätte sei „illegal“, setzte jedoch der palästinensische Tourismusminister dagegen. Es handele sich dabei um einen Teil der „israelischen Besetzung“ und ein „Spiel“ mit den palästinensischen historischen und touristischen Ressourcen, durch den israelischen Staat.

Den interessierten Besuchern und Pilgern im Heiligen Land dürften diese politischen Äusserungen vermutlich relativ egal sein.

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