Israelische Polizei sperrt Internetzugang wegen Virenwarnung

Israelische Polizei sperrt Internetzugang wegen Virenwarnung

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Gebäude der israelischen Polizeibehörde (Foto: pd)
Israels Polizei ziel von Internet-Schädlingsoffensive

Gebäude der israelischen Polizeibehörde (Foto: pd)
Israels Polizei: Ziel von Internet-Schädlingsoffensive (pd)

Der Staat Israel ist permanenter Bedrohung durch seine Nachbarn ausgesetzt. Da wäre etwa der seit Tagen andauernde Beschuss mit Granaten und  Raketen aus dem Grenzgebiet des Gaza-Streifens. Vielfach unbeachtet von der Presse schlugen dort allein in der Eshkol-Region bis zu 65 Raketen pro Tag ein.

Die Folgen der Angriffe sind offensichtlich: Gebäudeschäden und Verletzte, die medizinischer Hilfe bedürfen, oder sogar in Spezialkliniken eingeflogen werden müssen.

Weniger offensichtlich, doch deswegen nicht minder bedrohlich, sind die Angriffe auf die Computersysteme israelischer Behörden und der Infrastruktur. Betroffen war zuletzt die israelische Stromversorgungsgesellschaft, die mehrfach aus dem Internet angegriffen wurden.

Die beste Verteidigung gegen Gewalt ist Prävention und so wurden auf offizielle Anweisung am gestrigen Donnerstag die Computer der israelischen Polizei vom Internet getrennt, nachdem es Warnungen vor einem groß angelegten Angriff mit Schadsoftware gegeben hatte.

Zwar ist das interne Computersystem der Polizei weiterhin in Betrieb, aufgrund der Trennung der Rechner vom Internet, ist jedoch bis zur Aufhebung dieser Maßnahme kein E-Mail-Verkehr mit den Behörden mehr möglich.

Da neben infizierten Dateianhängen, Scripten und Links in E-Mails, auch eine zunehmende Gefahr von Mobilgeräten wie Smartphones ausgeht, werden Polizeibeamte dazu angehalten, keine externen Festplatten, oder USB-Sticks an ihre Dienstcomputer anzuschließen.

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