Start Aktuelles Japan aktuell: Aufklärungsdrohne musste auf Reaktordach des AKW Fukushima notlanden

Japan aktuell: Aufklärungsdrohne musste auf Reaktordach des AKW Fukushima notlanden

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Tepco - Notlandung einer Drohne vom Typ T-Hawk. (Foto: TEPCO)
Aller Anfang ist schwer: Notlandung einer T-Hawk vom Typ T-Hawk am 24. Juli 2011. (Foto: TEPCO)
Tepco - Notlandung einer Drohne vom Typ T-Hawk. Foto: TEPCO
Notlandung einer Drohne vom Typ T-Hawk auf dem Dach eines Fukushima-Reaktors. Foto: TEPCO

Während der Rest Japans unter den sommerlichen Temperaturen von über 30°C und der Regenzeit leidet, sind aus Fukushima aktuell Meldungen über Erfolge und Zwischenfälle beim Einsatz der Technik zu hören.

So hat Roboter „Quince“ zwar nun erstmals den Reaktor Nummer 1 betreten, allerdings mußte eine Aufklärungsdrohne auf dem Dach von Reaktor 2 notlanden.

Ausführlichere Informationen und Fukushima News nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 24. Juni 2011

00:00 Am Ende des heutigen Japan-Tickers, wünschen wir ihnen ein schönes Wochenende. Kommen Sie gut durch die Nacht.

TEPCO versagte bei Belüftung: Trotz der Behauptung des Betreibers, man habe Reaktor 1 vor der Wasserstoffverpuffung während der Notsituation im März belüften können, mehren sich nun nach Angaben der Mainichi Shimbun die Hinweise, dass sich das entsprechende Ventil nicht ausreichend geöffnet habe.

Neben Informationen durch Insider lasse auch die Auswertung der bereitgestellten Daten den Schluss zu, das zunächst kurz geöffnete Ventil habe sich wieder geschlossen. Nach Expertenmeinung ist es jedoch noch unklar, ob die Wasserstoffverpuffung durch den Belüftungsfehler oder durch eine bereits zuvor entstandene Ansammlung entstanden sei.

Japanischer Roboter Quince betritt Reaktor: Mit dem Einsatz des Roboters „Quince“, der unter der Leitung des Chiba Institute of Technology entstand, hat erstmals ein in Japan entwickelter Roboter das Reaktorgebäude Nummer 2 betreten, meldet die Nachrichtenagentur Jiji. Der ferngesteuerter Roboter soll den Einsatz menschlicher Arbeitskräfte im Inneren des Atomkraftwerks verringern und etwa Messinstrumente für den Wasserstand im Reaktor 2 anbringen.

Bauteil aus Reaktor im AKW Monju geborgen: Japanischen Medienberichten zufolge konnte ein 12 Meter langes und drei Tonnen schweres Bauteil, das im August vergangenen Jahres beim Aufprall eines herabgestürzten Gerätes zur Brennstoffbefüllung in den Reaktorbehälte  gefallen war, nach einem erfolglosen Versuch im Oktober nun geborgen werden.

Die Aktion war nicht ungefährlich, da es nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo mit geschmolzenem Natrium getränkt war, das zwar als Kühlmittel in Brutreaktoren verwendet wird, jedoch bei Kontakt mit der Luft leicht entflammbar ist. Nach einer Prüfung ob möglicherweise weitere Objekte im Reaktor stecken könnten, sollen die Reparaturarbeiten im Herbst diesen jahres abgeschlossen werden.

Keine Schäden durch 6,7 Beben: Nach Prüfungen wurde nun bestätigt, dass nach dem jüngsten Erdbeben der Stärke 6,7 weder am AKW Fukushima Daiichi noch an den Kernkraftwerken Onagawa und Higashidori Schäden aufgetreten seien, das berichten Nachrichtenagenturen.

Sommersonnenwende als Stromspar-Start: Mit der Sommersonnenwende begann in Japan auch eine „Licht aus“ Kampagne bei öffentlichen Gebäuden und Wahrzeichen wie etwa dem Tokyo Tower. Bis zum 31. August sollen diese nun täglich für zwei Stunden die Beleuchtung abstellen um so der befürchteten Stromknappheit entgegen zu wirken. Das meldet die Yomiuri Shimbun

Notlandung einer Aufklärungsdrohne in Fukushima: Aus bislang unbekannter Ursache musste eine fliegende Drohne vom Typ T-Hawk aufgrund technischer Probleme auf dem Dach von Reaktor 2 notlanden. Bei der Notandung des Geräts der US-amerikanischen Herstellers Honeywell gab es jedoch offenbar keine  Schäden am Gebäude.

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