Start Aktuelles Japan aktuell: Erneute Probleme mit Radioaktivität im AKW Fukushima

Japan aktuell: Erneute Probleme mit Radioaktivität im AKW Fukushima

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Während die Überlebenden in den von den Naturkatastrophen des Tohoku-Erdbebens 2011 besonders schwer getroffenen Gebieten weiter auf eine Besserung ihrer Situation hoffen, ist die Lage am schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi offenbar erneut angespannt, es gibt Berichte über den möglichen Austritt von radioaktiv kontaminiertem Wasser.

Über dieses und weitere Ereignisse rund um die Atomkrise und die sonstige Situation in Japan informieren wie Sie mit dem Spreadnews Japan-Ticker vom 11. Mai 2011.

00:00 Spreadnews bietet Ihnen am morgigen Donnerstag wieder Neuigkeiten zur Lage in Japan. Kommen Sie gut durch die Nacht.

17:28 Staat will TEPCO jahrelang kontrollieren: Wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldet, will die japanische Regierung den finanziell desaströsen Energiekonzern TEPCO die nächsten zehn Jahre über beaufsichtigen. Dies geschieht auch, um die Verwendung der Staatsgelder für Entschädigungszahlungen des Unternehmens zu kontrollieren.

13:11 Der Tenno besucht Fukushima-Flüchtlinge: Das japanische Kaiserpaar hat ein Notunterkunft besucht, die sich gerade einmal 60km vom Kernkraftwerk Fukushima Daiichi entfernt befindet und auch dort den Menschen Trost zugesprochen. Bereits seit einigen Wochen besuchen der Tenno und seine Gattin Flüchtlinge.

Temporäre Rückkehr in die Evakuierungszone erfolgt: Insgesamt 92 Einwohner der Ortschaft Kawauchimura hatten die Möglichkeit wichtige Gegenstände aus ihren Häusern zu bergen. Dazu stand ihnen ein Zeitlimit von zwei Stunden sowie eine Plastiktüte zur Verfügung. Maximal zwei Personen pro Haushalt wurden zugelassen. Das berichtet die Yomiuri Shimbun.

13:00 Radioaktivität in Erdreich übersteigt Tschernobyl: Nach Meldung der Mainichi Shimbun übersteigen die Werte von Erde in der Umgebung des AKW Fukushima Daiichi die Werte, die 1986 von der ehemaligen Sowjetunion als Maß für die Evakuierung genannt worden waren. Die unmittelbare Gefährdung sei jedoch gering. Da Japan andere Kriterien anlegt, sind teilweise Gebiete nicht als Evakuierungszone eingestuft.

12:49 Radioaktives Wasser läuft aus: Nach ersten Meldungen soll es am Boden von Reaktor 3 des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi zum Einströmen von radioaktiv belastetem Wasser gekommen sein. Wo das Wasser genau herkommt ist bislang ebenso unklar wie der Umstand ob kontaminiertes Wasser ins Meer geflossen ist

11:11 TEPCO akzeptiert Bedingungen: Japanischen Medienberichten zufolge, akzeptiert der Betreiber des AKW Fukushima Daiichi, die von der japanischen Regierung gestellten Bedingungen für die Bereitstellung von Staatshilfen bei den Entschädigungszahlungen. Zu den Bedingungen  zählen nicht nur die Verpflichtung zum sparsamen Umgang mit Regierungsgeldern, sondern auch das Versprechen, vorab keine Höchstgrenze festzulegen sowie die Bereitschaft zur Kontrolle durch einen Regierungsausschuss.

10:29 Herunterfahren des AKW Hamaoka läuft an: Die Leitung der Präfektur Shizuoka kündigte an, das Herunterfahren der Reaktoren des AKW Hamaoka werde noch diese Woche, am Freitag oder später, erfolgen. Die Anlage soll mindestens bis zur Fertigstellung von Anti-Tsunami-Maßnahmen vom Netz bleiben.

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