Start Aktuelles Japan aktuell: Flughafen Sendai trotz Nachbeben wieder offen

Japan aktuell: Flughafen Sendai trotz Nachbeben wieder offen

989
1
TEILEN
Karte zu Tsunami und Erdbeben nahe Sendai (Japan)
Japan aktuell: Neue Probleme in Krisengebieten
Karte zu Tsunami und Erdbeben nahe Sendai (Japan)
Japan aktuell: Flughafen Sendai wieder offen

Die internationale Presse konzentriert sich in ihrer heutigen Berichterstattung primär auf die Diskussion, welche Merkmale oder Unterschiede die Heraufstufung des Störfalls Fukushima Daiichi und den damit verbundenen Vergleich mit dem Reaktorunglück von Tschernobyl möglicherweise rechtfertigen, bzw. plausibel erscheinen lassen.

 

 

Informationen die über derartige Analysen hinausgehen und sich konkret mit der heutigen Situation befassen sind dagegen nur in begrenztem Umfang verfügbar.

Dennoch informieren wir Sie mit diesem Spreadnews Japan Live-Ticker vom 13. April 2011

00:00 Der Spreadnews Liveticker ist für heute beendet, am morgigen Donnerstag finden sie erneut aktuelle Informationen zu den japanischen Reaktoranlagen und der Situation der Menschen vor Ort. Kommen Sie gut durch die Nacht.

18:49 Elternsorgen um Schulplätze: Nach Meldungen der NHK machen sich trotz einiger Angebote zur Umschulung nach wie vor viele Eltern aus den Krisengebieten sorgen, wo ihre Kinder künftig zur Schule gehen sollen.

17:53 Softdrinkhersteller üben Selbstkontrolle: Als Vorsichtsmaßnahme sind viele Hersteller von Softdrinks in Japan dazu übergegangen, ihre Produkte auf radioaktive Belastung zu testen, darunter auch Nestlé Japan. Das meldet die Yomiuri Shimbun

17:35 Angst vor überlaufendem Wasser: Wie die Mainichi Shimbun berichtet, sind Arbeiter am AKW Fukushima Daiichi besorgt, trotz der hohen Temperaturen der radioaktiven Brennelemente, die einen Teil des Kühlwasser verdampfen lassen, könne es zumindest kurzzeitig zum Überlaufen von Wasser kommen. Dabei würden hohe Mengen an Radioaktivität freigesetzt.

15:40 Vorgaben für das Bergen persönlicher Gegenstände: Die Regierung hat eine Regelung erlassen, demnach nur eine Person pro Haushalt kurzzeitig in die 20km Zone zurückkehren darf. Während dies bei einigen Betroffenen für Verärgerung sorgt, zeigen sich andere erfreut, überhaupt Dinge retten zu können.

14:48 Wiederaufnahme von Erdbeben-Reaktor: TEPCO will möglicherweise gegen Jahresende den Reaktor Nummer 3 der Anlage Kashiwazaki-Kariwa (Präfektur Niigata) wieder aktivieren. Die Anlage war 2007  vom Chuetsu-Küstenerdbeben der Stärke 6,8 getroffen, abgeschaltet und ab 2010 wieder schrittweise in Betrieb genommen worden. Zuvor  sollen jedoch Tsunami-Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

14:46 Radioaktivität in Tokyo zum großen Teil auf Normalstand: Der  Grad an Radioaktivität in Japans Hauptstadt Tokyo ist mit teilweisen Werten unter 0,079 Mikrosievert zu großem Teil auf den Stand vor Beginn der Fukushima-Krise gesunken. Das meldet die Nachrichtenagentur Kyodo.

14:20 Verwirrung um Umsiedlung: Kennichi Matsumoto, Sonderberater der Regierung erklärte nach einem Gespräch mit Premierminister Naoto Kan, dieser habe bereits ein Gebiet für die Siedlung im Sinn und schätze, dass die Bewohner im Umkreis des AKW für „10 bis 20 Jahre“ nicht mehr in ihre Häuser zurückkehren könnten. Kan widersprach dieser Äußerung er habe dies „nicht gesagt

14:18 Umsiedlung in Gartenstadt für Flüchtlinge erwogen: Japans Premierminister Naoto Kan zieht den Bau einer „Ecocity“ für Fukushima-Flüchtlinge in Betracht. Als Vorbild sollen deutsche Gartenstädte dienen. Im Rat für Wiederaufbau ist auch Star-Architekt Tadao Ando vertreten.

13:40 Betroffene fordern Zahlung: 20-30 betroffene Bürger forderten vor dem TEPCO-Gebäude eine schnellere Auszahlung der ersten Entschädigung in Höhe von einer Million Yen pro Haushalt. Viele Fukushima-Flüchtlinge sind auf das Geld angewiesen. In den vergangenen Wochen hatten verzweifelte Betroffene Suizid verübt.

13:20 TEPCO-Chef lehnt Rücktritt vorerst ab: In einer Pressekonferenz kündigte TEPCO-Manager Masataka Shimizu an, man werde ein Sondergruppe für die schnelle Unterstützung von Flüchtlingen ernennen. Zu einem möglichen Rücktritt befragt antwortete er, dies sei nicht der Zeitpunkt derartige Dinge zu kommentieren.

Flughafen von Sendai wiederhergestellt: Der Flughafen von Sendai (Präf. Miyagi) ist wieder für den Flugverkehr verfügbar. Mehr jedoch als Personen, wird der Flugverkehr den Transport von Geräten und Hilfsgütern erleichtern.

Nachbeben im Nordosten der Hauptinsel: Erneut wurden Teile der Region Tohoku im Nordosten von Japans Hauptinsel Honshu, in der auch die besonders schwer getroffenen Präfekturen Iwate und Miyagi liegen, von Erdstößen erschüttert, diese lagen jedoch unterhalb der Stärke von 6,0

1 KOMMENTAR

  1. Es ist schon sehr bedenklich, wenn man feststellen muß, daß die Informationen seitens des Betreibers und der japanischen Regierung so spärlich und widersprüchlich ausfallen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here