Start Aktuelles Japan aktuell: Fukushima benötigt Wassertanks – Erdbeben erschüttert Niigata

Japan aktuell: Fukushima benötigt Wassertanks – Erdbeben erschüttert Niigata

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Behälter für schwach radioaktive Abwässer. (Foto: TEPCO)
Behälter für schwach radioaktive Abwässer. (Foto: TEPCO)
Behälter für schwach radioaktive Abwässer. Foto: Tepco
Behälter für schwach radioaktive Abwässer. Foto: Tepco

Seit dem großen Tohoku-Erdbeben am 11. März 2011 berichtet Spreadnews für Sie aus dem krisengeschüttelten Japan und auch der heutige Tag brachte bislang keine guten Neuigkeiten. Neben einem Erdbeben in der Präfektur Niigata ist es nun vor allem der dringende Bedarf an Behältern für das abgepumpte radioaktive Wasser, der die Betreiber des AKW Fukushima Daiichi, den Energiekonzern TEPCO, vor neue Probleme stellt.

Lesen Sie mehr im heutigen Spreadnews Japan-Ticker vom 02. Juni 2011

Mit dem Feiertag endet auch der heutige Artikel zur Situation in Fukushima und den Krisengebieten in Japan. Morgen sind wir an dieser Stelle wieder für Sie verfügbar. Kommen Sie gut durch die Nacht.

Erdbeben in Präfektur Niigata: Ein Erdbeben der Stärke 4,7 erschütterte die Präfektur Niigata. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgelöst, über Schäden oder Verletzte war zunächst nichts bekannt. Das AKW Kashiwazaki-Kariwa, dass sich dort befindet, arbeite nach Angaben des Betreibers TEPCO ohne Probleme. Das melden japanische Medien

Verseuchung von Stränden: Während die Präfektur Ibaraki 17 ihrer Strände auf Radioaktivität prüfen lassen will, meldet die Präfektur Miyagi die Entdeckung von toxischen Substanzen im Schlamm, welche die Grenzwerte teils um das doppelte überstiegen. Ursache der Belastung mit Arsen- und Fluorverbindungen sind Schäden an Chemiefabriken, die durch den Tsunami entstanden. Das meldet die Mainichi Shimbun

Wasserlecks bis Ende Juni geschlossen: TEPCO kündigte gegenüber der Presse an, man plane, die Wasserlecks der Reaktoren 1-4 bis Ende Juni zu schließen, so dass kein radioaktives Wasser mehr ins Meer laufe.

Arbeiter mit psychischen Problemen: Das Risiko von Fehlern bei den Reparaturarbeiten die durch menschliches Versagen entstehen könnten, wird vermutlich ansteigen, so die Prognose von Psychologen. Viele der Arbeiter und Helfer leiden nicht nur unter chronischem Schlafmangel, sondern zeigen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung. Neben AKW-Arbeitern sind freiwillige Helfer, die bei der Suche nach Überlebenden und der der Bergung von Leichen halfen, betroffen.

Kritische Situation um Wasserstand: TEPCO ist besorgt über den Anstieg des Wassers in den Kellern der Turbinengebäude. Nach Angaben des Unternehmens wird, bei weiterhin steigendem Wasserstand, bereits in zehn Tagen das Wasser überlaufen. Nun versuche man so schnell wie möglich neue Wassertanks bereitzustellen. Das meldet die Nachrichtenagentur Jiji.

2 KOMMENTARE

  1. DA haben dann wohl der Fehlerteufel des Vatertags und die automatische Korrektur beide gleichermaßen zugeschlagen – und vermutlich war der Wunsch nach Mittagspause der Vater des Gedankens.

    Vielen Dank für die Korrektur und den ersten Lacher des Tages.

    Die Redaktion

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