Start Aktuelles Japan aktuell: Fukushima-Bericht belegt Versagen bei vermeidbarer Katastrophe

Japan aktuell: Fukushima-Bericht belegt Versagen bei vermeidbarer Katastrophe

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Parlamentarischer Fukushima-Untersuchungsbericht veröffentlicht (Originalfoto: Kimtaro cc-by)
Parlamentarischer Fukushima-Untersuchungsbericht veröffentlicht (Originalfoto: Kimtaro cc-by)
Parlamentarischer Fukushima-Untersuchungsbericht veröffentlicht (Originalfoto: Kimtaro cc-by)
Parlamentarischer Fukushima-Untersuchungsbericht veröffentlicht (Originalfoto: Kimtaro cc-by)

Durch die jetzt veröffentlichte Einschätzung, die Nuklearkatastrophe sei eine Folge menschlichen Versagens, hat es das AKW Fukushima aktuell wieder in die öffentliche Berichterstattung in Deutschland geschafft.

Tatsächlich sind die Erkenntnisse des aktuellen Berichts des parlamentarisch eingesetzten Untersuchungsausschusses interessant, widersprechen sie doch teilweise nicht nur der Darstellung des Betreibers TEPCO, sondern auch der bisherigen Berichterstattung der Medien.

Aus diesem Grund nehmen sie heute den großteil der Fukushima News ein, doch auch weitere Meldungen gibt es heute wie üblich im Spreadnews Japan-Ticker vom 5. Juli 2012.

Unsere heutigen Themen:

  • Bericht: Fukushima-Krise war menschliches Versagen
  • TEPCO erwägt Überarbeitung des eigenen Schlussberichts
  • Bericht: TEPCO bewertete die Tsunami-Folgen möglicherweise zu hoch
  • Bericht: SPEEDI-Daten wären für Evakuierung zwecklos gewesen
  • Bericht: Regierung benötigt neues Krisenmanagement
  • Reaktionen von Regierung und TEPCO auf den Bericht
  • Stadt Susono akzeptiert Katastrophentrümmer
  • Mitarbeitervorraussetzungen für neue Atomkommision bekannt
  • Wasser in Abfalllagergebäude durch Gebäude der Abfallverarbeitung eingedrungen

Bericht: Fukushima-Krise war menschliches Versagen:  Die vom japanischen Parlament im vergangenen Dezember eingesetzte „Unabhängige Kommission zur Untersuchung der Fukushima Atomkrise“ (NAIIC) hat am heutigen Donnerstag einen Bericht vorgelegt. In dem mehr als 600 Seiten umfassenden Dokument kommt der Ausschuss zu einem ernüchternden Schluss:

Fukushima-Bericht der Untersuchungskommission (NAIIC)vom 5. Juli 2012 (Grafik: NAIIC)
Fukushima-Bericht der Untersuchungskommission (NAIIC)vom 5. Juli 2012 (Grafik: Copyright by NAIIC)

Der Unfall war keine Naturkatastrophe sondern eine schwerwiegend von Menschenhand gemachte  Katastrophe“ so das Fazit des NAIIC unter Leitung von Kiyoshi Kurokawa, früherer Leiter des „Science Council of Japan“.

Über Jahre hinweg waren verschiedene Gelegenheiten, bei denen Maßnahmen gegen das Unglück hätten getroffen werden können, verpasst worden. Durch bewusste Fahrlässigkeit, egoistische Untätigkeit und Selbstüberschätzungen sei das AKW Fukushima Daiichi unvorbereitet auf die Katastrophe gewesen.

   „Die direkten Ursachen der Katastrophe waren bereits vor dem 11. März 2011 abzusehen“.

Sowohl das Industrieministerium, als auch die beiden Atomaufsichtsbehörden NISA und NSC, sowie die Betreiberfirma Tokyo Electric Power (TEPCO) hätten

 

„alle dabei versagt die grundlegendsten Sicherheitsbedingungen richtig zu erstellen“

Die Einmischung des Büros des Premierministers in die eingeleiteten Notfallmaßnahmen von TEPCO hätte bereits in den ersten kritischen Stunden zu einem Zusammenbruch der Befehlskette geführt.

„Das Krisenmanagementsystem des Büros des Premierministers und der Aufsichtsbehörden funktionierte nicht“.

Doch auch der Betreiber wird in dem Bericht kritisiert. So habe es organisatorische Probleme gegeben:

„Es kann nicht bestritten werden, das TEPCO mit dem Unfall besser hätte umgehen können, wenn es darauf vorbereitet gewesen wäre, den Angestellten konkrete Befehle zu erteilen“.

In dem Bericht weisst der Untersuchungsausschuss auch die Behauptung des damaligen Premierministers Naoto Kan zurück. Dieser und andere Politiker hatten behauptet, TEPCO habe geplant „alle Arbeiter“ vom Kernkraftwerk abzuziehen. Vielmehr habe es sich um ein Missverständnis gehandelt, da es keine Hinweise auf eine derartige Behauptung geben würde. TEPCO hatte diese Aussage stets bestritten und gesagt man habe „einige Arbeiter“ abziehen wollen, um diese zu schützen.

Der Untersuchungsbericht: Der über 600 Seiten umfassende Bericht beruht auf der Arbeit der zehn Mitglieder des Untersuchungasusschusses  NAIIC. Dieser hatte 38 Personen zu Befragungen vorgeladen , darunter den früheren Premier Naoto Kan und den ehemaligen TEPCO-Vorsitzenden Tsunehisa Katsumata.
Mehr als 900 Stunden an Befragungen von 1.167 Personen sind Teil des Berichts.

Aus dem Bericht ergeben sich sieben Anregungen:

  • Schaffung eines dauerhaften Parlamentskomitees zur Überwachung der Atomaufsichtsbehörden
  • Überarbeitung des Krisenmanagements der Regierung
  • Stärkere Maßnahmen der Regierung für betroffene Einwohner
  • Verbesserte Überwachung von Elektrizitätskonzernen
  • Beschreibung der Voraussetzungen für die geplante Atomaufsichtskommission
  • Überarbeitung von Gesetzen zur Nutzung der Atomkraft
  • Einsatz unabhängiger Untersuchungskomitees.

Bislang ist der Bericht lediglich in japanischer Sprache auf der Webseite der Untersuchungskommission NAIIC zugänglich (www.naiic.jp), man plant jedoch eine Übersetzung ins Englische um die Inhalte weltweit verfügbar zu machen. Eine erste 84 Seiten umfassende Zusammenfassung in englischer Sprache steht bereits zur Verfügung.

TEPCO erwägt Überarbeitung des eigenen Schlussberichts: Wie der neue Vorsitzende des Energiekonzerns TEPCO am gestrigen Mittwoch mitteilte, könnte des Unternehmen möglicherweise einige Korrekturen an seinem Endbericht zur Fukushima-Krise durchführen, meldet die Nachrichtenagentur jiji.

TEPCO-Vorsitzender Kazuhiko Shimokobe am 4. Juli 2012 (Foto: TEPCO)
TEPCO-Vorsitzender Kazuhiko Shimokobe am 4. Juli 2012 (Foto: TEPCO)

Es hatte bereits zuvor Beschwerden gegeben, der Bericht weise Mängel auf, enthalte Ausflüchte und sachliche Fehler. Zudem habe es Manipulationen gegeben. (Spreadnews berichtete am 21. Juni 2012).

Auf einer Pressekonferenz, die nach Abschluss seines Besuches am AKW Fukushima Daiichi stattfand, erklärte der neue TEPCO-Vorsitzende Kazuhiko Shimokobe, nachdem bei den Gesprächen mit Gemeindevertretern Beschwerde aufgekommen waren, Aussagen des Berichts basierten nicht auf Fakten, dass das Unternehmen eine Überarbeitung des Schlussberichts in Erwägung ziehen werde.

Diese Erwägungen dürften durch den aktuellen Bericht der Kommission noch einmal Nachdruck erhalten haben.

Bericht: TEPCO bewertete die Tsunami-Folgen möglicherweise zu hoch: Der am heutigen Donnerstag vorlegte Bericht des vom japanischen Parlament eingesetzten Untersuchungsausschusses zur Fukushima-Krise, zieht die Behauptung des Betreibers TEPCO, der Tsunami sei der entscheidende Faktor gewesen, in Zweifel.

Das Unternehmen kommt in seinem eigenen Abschlussbericht zu dem Schluss, dass das Erdbeben allein nicht zu den Schäden am AKW Fukushima Daiichi hätte führen können. Es sei praktisch ausgeschlossen, dass die Erschütterungen irgendeinen Einfluss auf die Sicherheitsanlagen des Kernkraftwerks gehabt hätten.

Der parlamentarisch eingesetzte Untersuchungsausschuss erklärt dagegen, eine Untersuchung der vorhandenen Berichte, sowie die von unabhängigen Experten durchgeführten Analysen sprächen eine andere Sprache.

In der Tat hält der Ausschuss es für möglich, dass insbesondere an Reaktor 1 bereits die Erschütterungen einen Rohrbruch und damit eine Störung des Kühlsystems verursacht haben könnten. Dies sei als  Ursache keineswegs auszuschließen. Zur Klärung weiterhin bestehender Fragen und Unsicherheiten seien weitere Untersuchungen notwendig, so die Forderungs des Ausschusses.

Bericht: SPEEDI-Daten wären für Evakuierung zwecklos gewesen: Der vom Parlament eingesetzte Untersuchungsausschuss zur Fukushima-Krise kommt in seinem Bericht zu dem Schluss, dass das SPEEDI genannte System zur Einschätzung der vermutlichen Ausbreitung von Radioaktivität zu ungenau sei, um bei Evakuierungsplanungen von Nutzen zu sein.

Japan-Karte: Präfektur-Fukushima radioaktiv (Foto: pd)
SPEEDI-Daten für Evakuierung nutzlos (Foto: pd)

Da das System nur Wetterdaten nutze, könnten diese Daten leicht durch Regen oder wechselnde Windbedingungen verfälscht werden.

Zuvor waren sowohl der Untersuchungsausschuss der Regierung, als auch einer privaten Expertenkommission zu dem Schluss gekommen, die Evakuierung hätte durch die Nutzung und die Veröffentlichung der SPEEDI-Daten verbessert werden können. Die Regierung war für ihre Versäumnisse kritisiert worden.

Der Ausschuss kritisierte die Regierung  dagegen für die Irreführung der Einwohner, da man ihnen die Grenzen der Möglichkeiten des Systems nicht erklärt habe.

Bericht: Regierung benötigt neues Krisenmanagement: In dem heutigen Bericht werde deutlich, dass das Krisenmanagement der Regierung versagt habe und einer dringenden Überarbeitung bedürfe.

So sei  weder das Büro des Premierministers noch eine der Atombehörden auf dem Höhepunkt der Krise in der Lage gewesen, Anwohner des AKW Fukushima ausreichend über den Ernst des Atomunfalls aufzuklären und Evakuierungshinweise zu geben. Irrtümlich seien Flüchtlinge sogar in stark verstrahlte Gebiete geschickt worden.

Ein Regierungssprecher wird kritisiert, schwammige Formulierungen genutzt zu haben, als es um die Erweiterung der Evakuierungsgebiete gegangen sei. Eine Wortwahl die auf Beschreibungen wie etwa „für den Fall, dass…“ zurückgreife, trage zur Verwirrung und Frustration der Flüchtlinge bei.

Die Schaffung einer „freiwilligen Evakuierungszone“ mit einem Umfang von 20 bis 30 Kilometern um das AKW herum, sei ebenfalls fahrlässig von der Regierung gewesen. Man habe sich damit aus der Verantwortung das Leben der Bürger zu schützen gezogen, indem man ihnen die Wahl gelassen habe.

Der langsame Entscheidungsprozess auch weit vom Kraftwerk gelegene Gebiete als Evakuierungszonen festzulegen, war ebenfalls ein Punkt der Kritik innerhalb des Berichts. Die Regierung hätte bereits einen Monat bevor sie eine Evakuierungszone öffentlich festlegten über entsprechende Daten verfügt. Auch die Information örtlicher Behörden durch die Regierung in Tokyo sei zu langsam verlaufen.

Besonders die Befehlskette zwischen den verschiedenen Regierungsstellen müsse dringend überarbeitet werden, so das Fazit des Berichts.

Reaktionen von Regierung und TEPCO auf den Bericht: Der Betreiber des AKW Fukushima hat auf die Behauptung des parlamentarischen Berichts, bereits das Erdbeben habe zu entscheidenden Schäden führen können reagiert – und diese zurückgewiesen.

Junichi Matsumoto, Sprecher des Unternehmens erklärte heute gegenüber der Presse, dass weder die Dokumente über den Betrieb der Anlage, noch sonstige Daten diese Behauptung stützen würden. Allerdings zeigte er sich auch diplomatisch und erklärte, man werde den Bericht sehr sorgfältig studieren, bevor man über das weitere Vorgehen entscheide.

Japans Regierung schlug dagegen andere Töne an und auch Chefkabinetssekretär Osamu Fujimura erklärte , die Regierung werde die Beurteilungen des Berichts ebenso ernsthaft bei der Ergreifung notwendiger Schritte berücksichtigen, wie dies beim regierungseigenen Untersuchungsbericht, der für Mitte des Monats erwartet wird,  der Fall sein werde.

Über den Regierungssprecher liess die Regierung zudem erklären, man zolle der Kommission für ihre Bemühungen bei der Zusammenstellung des Berichts  klaren Respekt.

Auch der frühere Chefkabinettssekretär und jetzige Industrieminister Yukio Edano betonte, er werde den heutigen Bericht für seine Arbeit Ernst nehmen.

Meldungen zur Veröffentlichung des Berichts gab es bei der Kyodo, der jiji, der Asahi Shimbun und der NHK.

Stadt Susono akzeptiert Katastrophentrümmer:  Wie Shunji Ohashi, Bürgermeister der Stadt Susono (Präf. Shizuoka) auf einer Sondersitzung des Stadtrats am gestrigen Mittwoch erklärte, wolle seine Verwaltung die Katastrophentrümmer der Stadt Yamada (Präf. Iwate) vollständig zur Einäscherung übernehmen.

Diesbezüglich kam es zu einem entsprechenden Beschluss, nachdem eine testweise Verbrennung von 4 Tonnen Trümmermaterial im Mai den Kriterien für die Übernahme der Abfälle erfüllt hatte. Die Sicherheit des Vorhabens sei somit bestätigt, erklärte Bürgermeister Ohashi.

Bei Susono handelt es sich nach Shimada und der Stadt Shizuoka um die dritte Stadt der Präfektur, die sich zur Übernahme von Katastrophentrümmern bereit erklärte. Das berichtet die Nachrichtenagentur jiji.

Mitarbeitervorraussetzungen für neue Atomkommision bekannt: Die Fukushima-Krise hatte unter anderem auch Fragen über die tatsächliche Unabhängigkeit von Behörden und Instanzen, die mit der Sicherheitsbeurteilung von Kernkraftwerken betraut sind, aufgeworfen. Einflussnahmen durch übergeordnete Stellen auf Kontrollbehörden sind in einigen Fällen wahrscheinlich.

Aus diesem Grund wurde die Schaffung einer neuen Atomaufsichtskommission beschlossen, in der die Aufgaben der bisherigen  Atomaufsichtsbehörde NISA und der Atomsicherheitskommission NSC zusammengefasst werden. Die neue Behörde soll dem Umweltministerium unterstellt werden, um Interessenskonflikte zu verhindern.

Nun wurden Einzelheiten zu den Kriterien bekannt, welche die künftigen Mitarbeiter der Behörde, die frühestens im August zusammengestellt werden wird, erfüllen müssen. Die Richtlinie wurde am Montag veröffentlicht.

Besonders strikt sollen die Bedingungen sein, die mit dem Posten des Vorsitzenden verbunden sind, doch auch für alle anderen Mitglieder der neuen Kommission gibt es. es eine Reihe von Ausschlusskriterien.

  • Personen die im Zeitraum von drei Jahren vor Gründung der Kommission von einem einzigen Energiekonzern für Tätigkeiten wie etwa Beratungen, mehr als 500.000 Yen jährlich verdient haben, sind von dem Posten automatisch ausgeschlossen.
  • Auch Personen die in leitenden Positionen oder als Angestellte bei einem Unternehmen mit Verbindungen zur Atomindustrie – wie etwa Energiekonzerne und Gerätebauer – beschäftigt waren, sind von der Mitgliedschaft ausgeschlossen.

Zu den Bedingungen die ein Mitglied erfüllen muss, gehören Bestimmungen, die Transparenz und Unabhängigkeit aller Beteiligten sicherstellen und so Einflussnahme durch die Atomlobby verhindern sollen.

  • Mitglieder müssen  für den Zeitraum von drei Jahren vor Gründung der Kommission die Spendenbeträge, die sie für ihre Arbeit, oder jene der Forschungseinrichrichtung bei der sie beschäftigt sind, durch Unternehmen mit Verbindung zur Atomindustrie offenlegen.
  • Zusätzlich sind sie verpflichtet, für den selben Zeitraum Angaben zu den Namen von entsprechenden Unternehmen zu machen, die Absolventen der Forschungseinrichtungen übernommen haben.
  • Ein Gesetzesentwurf zur Schaffung der Kommission, der war vom Parlament im Juni erlassen worden war, enthält zudem die Bestimmung, dass keine Angestellten von Energiekonzernen, oder anderen Betrieben mit Verbindung zur Atomindustrie, zu Kommissionmitgliedern ernannt werden dürfen.
  • Vom künftigen Kommissionsmitglied wird ein hohes Maß an Selbstständigkeit verlangt werden. Diesbezüglich werde die Regierung zur Auswahl sogar strengere Bedingungen stellen, als das neue Gesetz vorsieht.

Zu Beginn will die Regierung den Vorsitzenden und die Kommissionsmitglieder nominieren und sich dabei auf Experten für Reaktortechnik oder Strahlenschutz konzentrieren, die den oben genannten Kriterien entsprechen. Im Laufe des Monats soll die Liste künftiger Mitglieder dem Parlament zur Begutachtung übermittelt werden. Das berichtet die Yomiuri Shimbun.

Wasser in Abfalllagergebäude durch Gebäude der Abfallverarbeitung eingedrungen: Nachdem am Montag im Lagerraum für abgenutztes Harz im unterirdischen Gebäude zur Lagerung von Abfällen an Reaktor 2 eine Wasseransammlung festgestellt worden war, hatte eine erste Strahlungsmessung im Gebäude eine Belastung von 0,8 Millisievert pro Stunde an der Oberseite des Behälters und 20 Millisievert pro Stunde in einem Abstand von 60 Zentimetern oberhalb des Wasserspiegels ergeben (Spreadnews berichtete).

Nun liegen neue Informationen und die Werte der Nuklidanalyse vor. Demnach beträgt die Gesamtdichte an Gamma-Nukliden 1,2x 10² Becquerel pro Quadratmeter.

Beim Wasser selbst soll es sich um stark konzentriertes radioaktiv kontaminiertes Wasser handeln, dass aus dem Gebäude der Abfallverarbeitung an Reaktor 2 stammt, da beide Gebäude miteinander verbunden sind und der Wasserstand fast identisch mit jenem im Turbinengebäudes der Abfallverarbeitung ist.

Zusärtlich ist anzunehmend, dass durch den Spalt zwischen den Rohren, die beide Gebäude verbinden, auch Grundwasser eingedrungen sei.

Die Einschätzung, dass kein Wasser in die Umwelt austreten kann, da der Grundwasserspiegel höher sei, als jener im Gebäude, bleibt dadurch jedoch unberührt, so die Betreiberfirma TEPCO.

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