Start Aktuelles Japan aktuell: Fukushima-Betreiber TEPCO will Tonnen von radioaktivem Wasser ins Meer leiten

Japan aktuell: Fukushima-Betreiber TEPCO will Tonnen von radioaktivem Wasser ins Meer leiten

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War zunächst der unkontrollierte Austritt von radioaktiv belastetem Wasser aus einem Reaktor des schwer beschädigten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi im Nordosten der japanischen Honshu gemeldet worden, plant nach jüngsten Berichten der Betreiber der Anlage nun selbst gezielt verstrahltes Wasser ins Meer zu leiten.

Über den weiteren Verlauf dieser Aktion sowie sonstige Geschehnisse nach den Naturkatastrophen in Japan informiert Sie Spreadnews in einem Liveticker.

00:00 Morgen finden Sie auf Spreadnews wieder aktuelle und relevante Informationen zur Krisensituation in Japan. Kommen Sie gut durch die Nacht.

19:56 Japanischer Unternehmensgründer spendet 84 Millionen Euro: Masayoshi Son, Gründer und Chef von Softbank, eines führenden japanischen Telekommunikationsunternehmens, spendet umgerechnet 84 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen und will bis zu seiner Rente, das Entgeld dass er als Aufsichtsratsmitglied erhält, den Tsunami-Waisen zukommen lassen.

17:07 Deutsche Reedereien laufen Japan wieder an: Die Häfen von Tokyo und Yokohama werden nun, etwa drei Wochen nach dem Fukushima-Zwischenfall, wieder von deutschen Reedereien angefahren. Man überprüfe jedoch nach wie vor täglich die Strahlenwerte in der Bucht von Tokyo.

16:45 Russisches Spezialschiff soll radioaktives Wasser abpumpen: Das vor zehn Jahren von Japan finanzierte Spezialschiff  „Landysch“ (Maiglöckchen) das als schwimmende Aufbereitungsanlage zur Entsorgung von Atomabfällen aus alten russischen U-Booten diente, soll nun Japan beim abpumpen des Fukushima-Wassers helfen. „Wir sind bereit, unseren Freunden zu helfen – so, wie sie uns einst geholfen haben.“, so ein Sprecher des Staatsunternehmens Rosatom. 

14:46 Klimaschutzziele für Japan fraglich: Ein Sprecher des Umweltministeriums erklärte, Japans Reduktionsziele bis 2020 seien vermutlich nach dem AKW Zwischenfall nicht mehr einzuhalten, es würden nun machbare Reduzierungen und der Zeitplan überprüft.

14:05 Deutsche Fischindustrie mit Frühkontrollen: Der Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischhandels kündigte an, neben den staatlichen Grenzeingangskontrollen hinausgehend bereits im Hafen ware aus dem Pazifik auf Radioaktivität zu untersuchen. Auch die Kontakte zu den Lieferanten würden nun verstärkt zur Kontrolle genutzt.

12:55 TEPCO beginnt mit der Ableitung radioaktiven Wassers ins Meer: Die Radioaktivität des Wassers liegt etwa 100-fach über dem Grenzwert und habe somit eine vergleichsweise geringe Strahlung. 11.500 Tonnen belasteten Wassers sollen insgesamt abgelassen werden, davon 1500 Tonnen Grundwasser.

12:13 IAEA-Generaldirektor fordert Stärkung nuklearer Sicherheit: Der Chef der IAEA, Yukiya Amano, nahm die Zwischenfälle in Japan zum Anlass, um eine weltweit bessere nukleare Sicherheit zu fordern. Es könne nicht angehen, dass man nun zur Tagesordnung übergehe.

09:37 TEPCO will 11.500 Tonnen radioaktives Wasser ins Meer einleiten: Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji berichtet, plant der Betreiber der schwer beschädigten Atomkraftanlage in Fukushima in das Meer einzuleiten. Bereits zuvor war durch einen Riss unkontrolliert Wasser aus einem Reaktor ins Meer geflossen.

7:50 Japan in Planung für neues Katastrophen-Informationssystem: Das bisherige System das lediglich auf Meldungen über Fernsehen und Radio beruht soll um Mobildienste wie Hinweise per Navigationssystem oder Mobiltelefon ergänzt werden, der Start ist für den Herbst 2013 geplant.

06:29 Betonsarkophag im Gespräch: Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtet von Überlegungen, die 45 Meter hohen Reaktorengebäude komplett mit einer Hülle zu versehen und diese dann zu versiegeln.-

06:07 Japan stellt Klimaschutzziele nach AKW Unglück in Frage: Regierungssprecher Yukio Edano erklärte, die Reduzierung des CO² Ausstoßes möglicherweise nicht im Rahmen der gesetzten nationalen Ziele erreicht werden könne, bislang gebe es jedoch keine Pläne zur Korrektur der bisherigen Vorgaben.

04:08 Pilze in Fukushima radioaktiv belastet: In der Stadt Iwaki wurden Pilze gefunden, deren Gehalt an radioaktivem Jod-131 um das 1,55fache über dem Grenzwert liegt, so dass japanische Gesundheitsministerium laut Medienberichten

02:20 Färbemittel gegen weitere radioaktive Lecks: Um den möglichen Austritt von radioaktiv verstrahltem Wasser durch neue oder bislang unentdeckt gebliebene Risse und Lecks schneller feststellen und geeignete Maßnahmen ergreifen zu können, wurde ein weißes Färbemittel in das Wasser geleitet.

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