Start Aktuelles Japan aktuell: Gefährliche Schwankungen bei Wassereinspeisung am AKW Fukushima

Japan aktuell: Gefährliche Schwankungen bei Wassereinspeisung am AKW Fukushima

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AKW Fukushima: Rohrleitung für die Kühleinheiten am 13. Juli 2012 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Rohrleitung für die Kühleinheiten am 13. Juli 2012 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Rohrleitung für die Kühleinheiten am 13. Juli 2012 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Rohrleitung für die Kühleinheiten am 13. Juli 2012 (Foto: TEPCO)

Die vom AKW Fukushima heute gemeldeten Probleme bei der Kühlwassereinspeisung könnten ernste Folgen nach sich ziehen, wenn die Lage nicht stabilisiert wird.

Allerdings hat auch Japans Hauptstadt Tokyo ein großes Wasserproblem, ist man dort doch offenbar kaum auf Tsunami eines Großbebens vorbereitet.

Sonstiges zu dem was am AKW Fukushima aktuell geschieht, sowie weitere Meldungen abseits der Fukushima News jetzt wie üblich im Spreadnews Japan-Ticker vom 31. August 2012.

Unsere Themen zum Wochenende:

  • Wassereinspeisung am AKW Fukushima schwankt bedrohlich
  • TEPCO versichert Großbeben-Sicherheit von Fukushima-Reaktor 4
  • TEPCO-Angaben zur Strahlungsbelastung der Fukushima-Arbeiter
  • Großbeben könnte 40 Prozent der Ufer in Tokyo beschädigen
  • Japans Großbahnhöfe sollen erdbebensicher werden
  • Autobahn in Fukushima soll bis Juni 2013 dekontaminiert sein
  • Japanische Journalistin möglicherweise vorsätzlich erschossen
  • Territorialkonflikt zwischen Japan, China und Korea
    • Südkorea lehnt Antrag Japans formell ab
    • USA unterstützen möglicherweise Japan
    • Südkorea startet weltweiten Propaganda-Feldzug
    • Männer und Frauen an Flaggen-Attacke beteiligt
    • Tokyo führt Senkaku-Untersuchung vom Schiff aus

Wassereinspeisung am AKW Fukushima schwankt bedrohlich: Wie TEPCO bereits am Donnerstag bekannt gab, sank am  Nachmittag des gleichen Tages die Menge des eingespeisten Kühlwassers für die Fukushima-Reaktoren 1 bis 3 aus bislang unbekannter Ursache und unterschritt dabei die benötigte Mindestmenge zur Kühlung.

Die erforderlichen Wassermengen lagen etwa zehn Prozent unter dem vorgeschriebenen Wert, das von einem Angestellten um 15:00 Uhr bestätigt wurde:

  • Reaktor 1: Die Einspeisung sank von 4,9 (um 14:00 Uhr) auf 4,0 Kubikmeter pro Stunde (Vorgeschriebener Mindestwert: 4,3 Kubikmeter pro Stunde)
  • Reaktor 2: Die Einspeisung sank von 7,0 (um 14:00 Uhr) auf 5,5 Kubikmeter pro Stunde (Vorgeschriebener Mindestwert:; 6,1 Kubikmeter pro Stunde)
  • Reaktor 3: Die Einspeisung sank von 7,0  (um 14:00 Uhr) auf 5,6 Kubikmeter pro Stunde (Vorgeschriebener Mindestwert: 6,1 Kubikmeter pro Stunde).

Die  Einspeisung normalisierte sich zunächst, nachdem mehrere Ventile der Pumpanlage angepasst worden waren.

In einem heutigen Bericht wird der letzte aktuelle Stand vom gestrigen Donnerstag um 14:47 Uhr wie folgt wiedergegeben:

  • Reaktor 1: Speisewasser-Anstieg von 2,4 auf 3,0 Kubikmeter pro Stunde. Änderung im Reaktor-Kernsprühsystem: Anstieg von 1,9 auf 2,0 Kubikmeter pro Stunde (Gesamtanstieg: von 4,3 auf 5,0 Kubikmeter pro Stunde)
  • Reaktor 2: Speisewasser-Anstieg von 1,7 auf 2,0 Kubikmeter pro Stunde. Änderung im Reaktor-Kernsprühsystem: Anstieg von 4,9 auf 5,0 Kubikmeter pro Stunde (Gesamtanstieg: von 6,6 auf 7,3 Kubikmeter pro Stunde).
  • Reaktor 3: Speisewasser-Abnahme von 2,8 auf  2,5 Kubikmeter pro Stunde. Änderung im Reaktor-Kernsprühsystem: Anstieg von 4,1 auf 4,5 Kubikmetern pro Stunde (Gesamtanstieg: von 6,9 auf 7,0 Kubikmeter pro Stunde).

Am heutigen Freitag kam es nach Angaben der Betreiberfirma jedoch erneut zu Problemen bei der Menge des eingeleiteten Wassers.

Obwohl man die Durchflussrate auf Reaktor 1 auf fünf Tonnen pro Stunde und die für die Reaktoren 2 und 3 sogar auf sieben Tonnen pro Stunde eingestellt habe, sei es am frühen Freitagmorgen erneut zu einem Absinken um 0,1 bzw 0,7 Tonnen gekommen.

Als Reaktion hierauf, folgten drei weitere Anpassungen der Kühlwassereinspeisung  um 3:50 Uhr, 1:42 Uhr und 11:05 Uhr. Es ist das erste mal überhaupt seit der offiziellen Wiederherstellung eines stabilen Zustands im Dezember 2011, dass der Wasserstand von drei Reaktoren gleichzeitig unter den benötigten Einspeisungswert fällt.

TEPCO vermutet Blockierungen durch Fremdkörper in den Wasserleitungen als mögliche Ursache, nachdem Untersuchungen sowohl Lecks als auch das mögliche eindringen von Luft ausgeschlossen ausgeschlossen hatten.

Eine ausreichende Kühlung der Reaktoren ist erforderlich, um das Einsetzen weiterer Kernschmelzen zu verhindern. Über die aktuelle Situation gibt es derzeit keine weiteren Angaben.

TEPCO versichert Großbeben-Sicherheit von Fukushima-Reaktor 4: Der durch eine Wasserstoffexplosion schwer beschädigte Reaktor 4 am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi soll Erdbeben bis zu einer Stärke  von hoher Sechs (6+) auf der siebenstufigen japanischen Skala standhalten können.

Fukushima-Reaktor 4: Ansicht nach Entfernung der Trümmerstruktur am 5. Juli 2012 (Foto: TEPCO)
Fukushima-Reaktor 4: Ansicht nach Entfernung der Trümmerstruktur am 5. Juli 2012 (Foto: TEPCO)

Wie das Unternehmen laut Meldung der Asahi Shimbun mitteilte, habe man nach einer seismischen Analyse die Stärke des Gebäudes bestätigen können. Man habe keine schweren Schäden an de stützenden Strukturen des Lagerbeckens im oberen Stockwerk festgestellt.

Das Gebäude habe aufgrund der Lastenreduktion durch die Trümmerentfernung fast die selbe Stärke wie vor der Katastrophe.

Die seismische Analyse ist ein Teil der Vorbereitung des Unternehmens auf die geplante Entfernung von Brennelementen aus dem Lagerbecken im Dezember 2012. Ebenfalls der Teil der Planung ist die Fertigstellung eines Schutzmantels aus Stahl, ähnlich der von Reaktor 1, um die Freisetzung von radioaktiven Substanzen einzudämmen.

TEPCO-Angaben zur Strahlungsbelastung der Fukushima-Arbeiter: Der Kraftwerksbetreiber TEPCO meldete dem Gesundheitsministerium heute den Stand der radioaktiven Belastung von Arbeitern am AKW Fukushima, mit dem Stand von Ende Juli 2012. Diese Daten liegen auch der Presse vor.

Die Zahl der im Juli neu beschäftigten Arbeiter betrug 512. Die gemessene externe Höchstbelastung betrug 12,28 Millisievert. Es liegen keine nennenswerten Werte für interne Belastung vor. Einen Bericht über Arbeiter mit besonders hoher Strahlendosis (100 Millisievert) wird gesondert vorgelegt.

Von dieser hohen Strahlungsdosis sind vor allem Angestellte, die mit Arbeiten an der Kühlanlage, oder den Abklingbecken beschäftigt sind, wo Bereiche mit Werten über 0,1 Millsieivert pro Stunde vorhanden sind. Weitere Risikobereiche sind die Reaktoranlage selbst, die Dampfturbinen und umgebende Bereiche.

Der nächste offizielle Strahlungsbericht für die Monat August sollen dem Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales dann Ende September vorgelegt werden.

Großbeben könnte 40 Prozent der Ufer in Tokyo beschädigen: Eine gestern von der Verwaltung des Großraums Tokyo veröffentlichte Studie legt nahe, dass etwa 40 Prozent der Uferdämme und Böschungen entlang der durch Tokyo fliessenden Flüsse durch ein Erdbeben im Großraum Tokyo beschädigt werden würde.

Tokyo Chuo-ku: Schleuse am Fluss Sumida (Foto: Rubber Soul cc-by)
Tokyo: Schleuse am Fluss Sumida (Foto: Rubber Soul cc-by)

Auch bestehe die Möglichkeit, dass es an 70 Prozent dieser potentiell gefährdeten Ufer tatsächlich zu einem Übertritt auf die Ufer kommen werde, falls die höchste Tsunamiwellen mit dem Zeitpunkt des Hochwassers zusammentreffen würden, meldet die Mainichi Shimbun.

Als Reaktion auf das Tohoku-Erdbeben und den Tsunami hatte man auf einer Strecke von insgesamt 165 Kilometern an 162 Stellen, wie etwa Dämmen und aufgeschütteten Böschungen, Sicherheitskontrollen durchgeführt.

Das Ergebnis zeigt, dass im Falle eines Erdbebens der Stärke 8,2 im Sagami-Graben, 68 dieser Positionen überflutet werden würden.

In 48 Fällen befinden sich die Risikobereiche in Gebieten die im östlichen Teil der Hauptstadt liegen, unterhalb der Meereshöhe, was dort in 23 Bezirken sowie anderen Gebieten zu Überflutungen führen würde.

Tokyo Chuo-ku: Graben in Tsukuda (Foto: Rubber Soul cc-by)
Tokyo: Wassergraben in Tsukuda (Foto: Rubber Soul cc-by)

Technisch ist man auf diese Szenarien nur unzureichend vorbereitet. Alle 21 der untersuchten Schleusen würden im Fall eines Großbebens nicht mehr funktionieren.

Weitere Planungsmängel beziehen sich auf die Platzierung von elektromechanischen Geräten an diese Fluttoren, da in 38 von 47 Fällen diese Einrichtungen unter Wasserspiegelhöhe eines Hochwassers angebracht wurden und bereits bei einem starken Taifun nicht mehr erreichbar wären.

Bis Dezember will die Verwaltung des Großraums Tokyo daher diese Einrichtungen verbessern und mit entsprechenden Arbeiten noch vor Ende des Fiskaljahres 2012 beginnen. Die Untersuchungsergebnisse waren von Experten in Überflutungsschutzmaßnahmen des Technologiekontrolle-Komitees zusammengestellt worden. Diese forderten die Regierung zum Handeln auf.

Japans Großbahnhöfe sollen erdbebensicher werden: Japans Regierung verabschiedete heute den Entschluss, als Teil eines Fünf-Jahres-Plans für Infrastrukturentwicklung bis 2016 alle großen Bahnhöfe des Landes erdbebensicher zu machen, so die Meldung der Nachrichtenagentur jiji.

Bahnhof Tokyo (Foto: KJ)
Bahnhof Tokyo (Foto: KJ)

Angesichts der Erfahrungen während des schweren Tohoku-Erdbebens und des Tsunami vom März vergangenen Jahres wolle man nun den Prozentsatz erdbebensicherer Großbahnhöfe in Japan von bislang 88 Prozent auf 100 Prozent steigern.

Dabei gelten solche Haltestellen und Bahnstationen als Großbahnhöfe, wenn sie 10.000 Passagiere pro Tage abfertigen. Insgesamt gelten 268 Stationen als Großbahnhöfe und  75 von ihnen sind Teil des bis zum März 2017 andauernden Infrastrukturplans, der zum großen Teil aus Erdbebensicherungsmaßnahmen besteht.

Erstmals hatte die Regierung im Fiskaljahr 2003 einen Fünf-Jahres-Programm für Infrastruktur genutzt in das neun ähnliche Pläne, etwa zum Bau von Flughäfen und ähnliches mit eingeflossen waren.

Der jetzige Plan ist somit der Dritte seiner Art und soll die Region auf das erwartete, große Nankai-Erdbeben vorbereiten.

Autobahn in Fukushima soll bis Juni 2013 dekontaminiert sein: Wie Umweltminister Goshi Hosono am heutigen Freitag mitteilte soll die Dekontamination der Joban-Schnellstraße die durch das Sperrgebiet der Präfektur Fukushima führt, noch in diesem Jahr anlaufen.

Mit einem Abschluss der Arbeiten ist im Juni 2013 zu rechnen. Der Entschluss zur Dekontamination sei gefasst worden, nachdem Versuche mit Hochdruckreinigern und der Entfernung von Erdreich im Bereich der Autobahn, die zwischen März und Juli 2012 an drei Stellen durchgeführt worden waren, erfolgversprechend verliefen.

Als Ergebnis der Arbeiten an dem 17 Kilometer langen Teilstück in der 20 Kilometer Sperrzone, war der höchste gemessene Wert in Futaba in Höhe von 227 Millisiviert pro Jahr, um 81 Prozent auf 44 Millisievert gesunken. Dieser Wert liege nach Meldung der Mainichi Shimbun deutlich unter dem gesetzlichen Grenzwert von 44 Millisievert für Privatfahrzeuge.

Die Joban-Autobahn verbindet die Präfekturen Ibaraki und Miyagi, wobei sie durch den Hamadori-Distrikt der Präfektur Fukushima führt. Die Passage, die unmittelbar nach Ausbruch der Atomkatastrophe geschlossen worden war, stellt eine Hauptverkehrsroute zwischen den Regionen Tohoku und Kanto dar.

Zudem waren Bauarbeiten an einem 32 Kilometer langen Teilstück zwischen den Anschlussstellen Minamisoma und Joban-Tomioka, die ursprünglich noch im Fiskaljahr 2011 abgeschlossen sein sollten, durch die Atomkrise unterbrochen worden. Sollte die Dekontamination erfolgreich verlaufen, so könnten auch hier die Arbeiten wieder aufgenommen werden.

Japanische Journalistin möglicherweise vorsätzlich erschossen: In einem Telefongespräch mit der Kyodo beruft sich ein regierungskritischer Journalist aus Aleppo auf Aussagen der freien syrischen Armee, wenn er nun aussagte, die Regierungstruppen planten gezielt den Angriff auf Journalisten.

Außerdem würden die Milizen der Regierung  nun Tarnanzüge, ähnlich jenen der freien syrischen Armee tragen, um die Rebellen zu verwirren. Diese Milizen hätten Yamamoto erschossen. Ihr Kollege Kazutaka Sato hatte ausgesagt, eine Gruppe von Männern in Tarnunformen hätten sich ihnen genähert und aus 20 bis 30 Metern Entfernung plötzlich das Feuer eröffnet.

Ähnlich äußerte sich ein Soldat der freien syrischen Armee, der nur unter der Bedingung seine Anonymität müsse gewahrt bleiben, mit der Kyodo sprach. Dieser Soldat gab an, Regierung und Militär würden gezielt auf Journalisten schießen, um Massaker vertuschen zu können.

Der Soldat bestritt die Information, einer der Schützen, durch deren Kugeln die japanische Journalistin Mika Yamamoto gestorben war, sei zwischenzeitlich gefasst worden.

Japan und Korea im Disput um Takeshima-Inseln (Grafik: spreadnews.de)
Korea versucht sich in internationaler Propaganda im Inselstreit (Grafik: spreadnews.de)

Territorialkonflikt zwischen Japan, China und Korea: Während China durch halbherzige Ermittlungen in einem Balance-Akt versucht, sowohl japanische Forderungen zu erfüllen, als auch die eigene Bevölkerung in Zaum zu halten, wird Korea in seinem Vorgehen provokativer. Hier die aktuellen Meldungen im Überblick:

Südkorea lehnt Antrag Japans formell ab: Bereits am Mittwoch lehnte Südkorea die Bitte von Japans Regierung, die Takeshima-Diskussion vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen, formell in ab. Es gäbe nichts, worüber verhandelt werden müsse, da die „Dokdo“ genannten Inseln ein Teil Südkoreas seien.

USA unterstützen möglicherweise Japan: Die USA hatten sich bislang bewusst neutral verhalten. Nun heisst es von einem anonymen Vertreter der US-Regierung unter „einer Reihe von Umständen“ könne man Japan aufgrund eines bilateralen Sicherheitsabkommens von 1960 bei dem Konflikt um die Senkaku-Inseln verteidigen. Dies stelle jedoch keine Positionierung zur absoluten Souveräntität dar.

Südkorea startet weltweiten Propaganda-Feldzug: Südkorea versucht  in einer weltweiten Kampagne mit Propaganda, die Untersützung der internationalen Gemeinschaft für den Anspruch auf die japanische Takeshima-Inselkette zu gewinnen, melden heute informierte Quellen. Insgesamt 350.000 Propaganda-Mappen mit Schreiben in 10 Sprachen sollen an diplomatische Vertretungen in 150 Staaten versandt werden.

Männer und Frauen an Flaggen-Attacke beteiligt: Unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtet die Kyodo heute, alle Personen, die an der Aktion gegen den Wagen des japanischen Botschafters in China beteiligt gewesen seien, wären mittlerweile identifiziert. Es handelt sich um chinesische Staatsbürger beiderlei Geschlechts. Über Anzahl und mögliche Festnahmen gibt es keine Informationen.

Tokyo führt Senkaku-Untersuchung vom Schiff aus: Nachdem der Vorschlag von Ishihara, Gouverneur der Präfektur Tokyo, drei der Senkaku-Inseln zu kaufen, geteiltes Echo gefunden hatte, ist nun ein Schiff mit 25 Personen unterwegs, um am Sonntag von Bord aus, Schätzungen zum tatsächlichen Grundstückswert der Inseln durchzuführen. Die Regierung hatte das Betreten untersagt.

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