Start Aktuelles Japan aktuell im Liveticker – Strahlung im Trinkwasser

Japan aktuell im Liveticker – Strahlung im Trinkwasser

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13:01 TEPCO meldet, der Druckbehälter in Reaktor Nummer 3 von Fukushima 1 weise keine größeren Schäden auf

12:53 Wasserwerfereinsatz denkbar: Japans Polizei erwägt den Einsatz von Wasserwerfern um Reaktor Nummer 4 des Atomkraftwerks Fukushima 1 zu kühlen

12:10 Frankreichs Wirtschaftsminister Eric Besson fand barsche Worte:  „Reden wir nicht drum herum. Sie haben offensichtlich die Kontrolle über die Situation verloren. Das ist jedenfalls unsere Analyse und nicht das, was sie verkünden„.

12:10 Die französische Regierung rät allen Franzosen, Tokyo zu verlassen und sich zumindest in den Süden des Landes zu begeben.

11:53 Während der Kaiser bislang zu Anlässen wie seinem Geburtstag lediglich vorher aufgenommene Botschaften verwendete, ist die Plötzlichkeit und landesweiter Ausstrahlung seiner jetzigen Rede etwas noch nie dagewesenen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

11:49 Historischer Augenblick: Bezugnehmend auf die Äußerungen von Kaiser Akihito erklärt NHK TV dies sei das erste mal in der japanischen Geschichte, dass der Kaiser über eine Videobotschaft seinem Volk gegenüber seine Gefühle vermittelt

11:31 Zoos und Tierparks in verschiedenen Städten haben ganz oder teilweise geschlossen um die Gefahr durch Nachbeben zu verringern und um Elektrizität zu sparen.

11:30 Neue Totenzahlen: Die offizielle Zahl der Toten wurde nach Angaben des fernsehsenders NHK auf über 4100 erhöht.

11:26 Der Gouverneur der Präfektur spricht davon, das Angst, Sorge und die Wut der Einwohner ihre Grenze erreicht hätten. „ich will, dass das ganze Land Verständnis für sie zeigt“ sagte er.

11:17 Evakuierung wird fortgesetzt: Die Evakuierungsmaßnahmen dauern weiter an, weitere 28.000 Personen sollen das gebiet um Fukushima Daiichi verlassen. Die Präfekturführung rief die Einwohner zur Unterstützung der Fliehenden auf.

11:10 Regierungssprecher Yukio Edano erklärte, Personen welche sich außerhalb der 20km Sperrzone drohe keine unmittelbare Gefahr.

10.40 Uhr – Deutsche Satellitenbilder für Japan

Deutsche Forscher haben aktuelle Sattelitenbilder von Japan nach Japan geschickt. Die Bilder werden dort für die Koordination von Rettungs- und Bergungseinsätzen genutzt. Auf ihnen sind die aktuelle Zerstörung und noch vorhandene Infrastruktur zu erkennen.

9.14 Uhr – Reservisten werden für Katastrophen eingezogen

Das japanische Verteidigungsministerium möchte 6400 Reservisten in die Krisengebiete schicken, um die dort bereits arbeitenden Soldaten zu unterstützen. Insgesamt sind bereits 100.000 japanische Soldaten im Katastrophenschutz tätig.

8.55 Uhr – Cäsium und Jod im Trinkwasser nachgewiesen

Die Nachrichtenagentur Kyodo meldet den Nachweis von Cäsium und Jod im Leitungswasser der Präfektur (die Ortschaft) Fukushima. Die Strahlung sollen aber keinen gesundheitsschädlichen Wert erreicht haben.

8.45 Uhr – Reaktorkühlung durch Hubschrauber nicht machbar

Der vorgeschlagene Versuch, die Reaktoren von Hubschraubern aus mit Meerwasser zu kühlen, wurde als nicht machbar eingestuft. Stattdessen soll nun eine provisorische Straße durch das AKW-Gelände gebaut werden, auf der schweres Feuerwehrgerät fahren kann.

5 KOMMENTARE

  1. Solang mneschliche Verluste und Trgödien in einem Atemzug mit verunsicherten Börsen genannt wird, ist unserer Spezies nicht mehr zu helfen.

  2. Das ist so krass…. Am Anfang habe ich mir kaum Sorgen gemacht, und jetzt ist es Tagesthema NR.1 .
    Jeder redet darüber und hofft dass nicht so viele Gebiete unter den Strahlen leidet…

  3. Die Atomkraftlobby ging schon immer über Leichen.Ich hoffe das mal
    andere Leute an Regierungen dieser Welt das Ruder übernehmen

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