Start Aktuelles Japan aktuell – Kühlversuche per Hubschrauber durchgeführt, Stromkabel bald fertig

Japan aktuell – Kühlversuche per Hubschrauber durchgeführt, Stromkabel bald fertig

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00:00 Das Team von Spreadnews wird Sie ab Morgen wieder mit aktuellen Informationen auf dem Laufenden halten.

23:46 Bericht der IAEA im Internet veröffentlicht: Ein nun online veröffentlichter Bericht vom Donnerstag gibt an, dass die Reaktoren 1-4 kein funktionierendes Kühlsystem haben. Darüber hinaus seien an den Reaktoren 1,3, 4 schwere bauliche Schäden festgestellt worden, während Reaktor 2 lediglich leichte Schäden aufweise.

23:20 Anbieter TEPCO nun mit Twitter-Account: Der Betreiber eröffnete einen Account beim beliebten Mikroblogging-Dienst – und hatte wenige Stunden bereits 180.000 Follower. TEPCO will künftig mit Tweets  über den möglichen Austritt von Radioaktivität und Stromengpässe informieren.

22:20 Japan fordert deutsche Roboter an;Die High-Tech Nation Japan bittet Deutschland um Roboter. In Deutschland sind entsprechende ferngesteuerte Roboter bereits in derartigen Anlagen in Verwendung.

21:13 Kritik an den Strahlentests für Nahrungsmittel: Katsuya Takita, Leiter eines Forschungsinstituts für Verbraucherfragen kritisierte diesen Schritt. Die Entscheidung erwecke den Eindruck, es wären bereits kontaminierte Lebensmittel auf dem Markt.

21:13 Regierung veranlasst Prüfung von Lebensmitteln aus Fukushima: Die japanische Regierung hat eine Prüfung von Nahrungsmitteln die in den Gebieten um Fukushima 1 produziert wurden, angeordnet.

21:06 Radioaktivität leicht abgenommen: die NHK teilt mit, die Strahlenwerte am Atomkraftwerk Fukushima Daiichi seien gesunken.

20:56 Obama bestätigt in Rede Hilfsangebot: US-Präsident Obama erklärte in einer Rede, die Japaner wären nicht alleine, die USA sei bereit Hilfe zu leisten. Auch eine Prüfung der US-Reaktoren wurde von ihm angeordnet.

20:00 Berliner Künstlerin mit T-Shirt Aktion: Doch auch kleinere Initiativen und Künstler versuchen zu helfen. Die Berliner Cartoonistin Fuchskind bietet T-Shirts mit Tsunami-Motiv an, von dem Kaufpreis kommen 2,- der Tsunami-Hilfe des Roten Kreuzes zugute.

19:47  Sandra Bullock spendet eine Million: Die US-Schauspielerin Sandra Bullock hat eine Spende von einer Million für die Opfer von Erdbeben und Tsunami geleistet. Dies ist die bislang höchste Summe die von einem Prominenten für diesen Zweck gespendet wurde.

19:44 Funktionsfähigkeit des Kühlsystems unbekannt: Die IAEA führte jedoch weiter aus, es sei unklar, ob das Kühlsystem noch funktionsfähig sei, sollte es mit Strom versorgt werden.

19:44 IAEA bestätigt Meldung über angebliche Kabellegung: Die IAEA bestätigt in einem Posting auf ihrer Webseite die Meldung von 18:40, dass sie von den japanischen Stellen über eine erfolgreiche Kabelverlegung an Reaktor 2 informiert wurden.

19:36 Geringer Wasserstand in Reaktor 4: Ein TEPCO-Sprecher bestätigte, dass bei dem Kontrollflug der US-Drohne ein geringer Wasserstand in Reaktor 4 festgestellt wurde. Da es zuvor hiess, diese Lägen vermutlich vollständig frei, seien dies gute Nachrichten.

19:12 Deutscher Zoll prüft Fracht aus Japan: Der Deutsche Zoll prüft Pakete aus Japan stichprobenartig auf äußere radioaktive Kontamination.  Besondere Maßnahmen zum Strahlenschutz gibt es jedoch nicht.

18:40 Der IAEA soll auch mitgeteilt worden sein, die Verkabelung von Reaktor 2 werde versucht, sobald die Kühlung von Reaktor 3 aus der Luft abgeschlossen sei.

18:40 Möglicherweise Kabel gelegt: Einer bislang unbestätigten Meldung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, soll der IAEA von japanischen Stellen mitgeteilt worden sein, dass erfolgreich ein Kabel zum Reaktor Nummer 2 gelegt werden konnte.

18:10 Offizielle Zahlen: Die zahl der offiziell von der Polizei erfassten Toten beträgt 5692, die Zahl der Vermissten 9506 doch nach wie vor sind die zu vermutenden Leichenfunde aus verschiedenen Landesteilen nicht in den offiziellen Zahlen enthalten.

17:36 Radioaktivität um Fukushima 1 steigt: In der Evakuierungszone um das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi steigt die Radioaktivität, meldet die IAEA. In Tokyo sei sie jedoch weiterhin nicht gesundheitsschädlich

16:58 Der Chef der IAEA Yukiya Amano ist auf dem Weg nach Japan.

16:23 Arbeiten an der Elektrizitätsversorgung auf Freitag verlegt: wie bereits Anhand der Meldung um 14:00 abzusehen war, wird die Stromversorgung wohl erst am Freitag wiederhergestellt.

14:36 Weiterer Kühleinsatz aus der Luft geplant: Nach Angaben des Regierungssprechers Yukio Edano soll am Freitag die Besprühung des Reaktors Nummer 3 aus der Luft fortgesetzt werden

14:33 Nachbeben: Aus Tokyo werden mehrere  schwere Nachbeben  gemeldet. Eines davon soll sich in der Präfektur Chiba,. ein weiteres in der Präfektur Fukushima und ein drittes in der Präfektur Ibaraki ereignet haben.

14:10 14 Patenten verstorben: Die Nachrichtenagentur Kyodo meldet den Tod von 14 Patienten nachdem diese aus einem Krankenhaus evakuiert und in die Notunterkünfte in Iwaki verbracht worden waren.

14:10 Einsatz der Wasserwerfer als Erfolg gewertet: Die Wasserwerfer des Militärs beenden ihren Einsatz. Aufgrund der Dampfbildung ist davon auszugehen, dass die Becken mit den Brennelementen erfolgreich getroffen wurde.

14:06 Aufnahmen zeigen Dampf über Reaktor 2: Satellitenbilder zeigen auch von Reaktor 2 des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi aufsteigenden Dampf.

14:03 Wasser verbessert Strahlungswerte noch nicht: Der Einsatz der Wasserwerfer zeigte  keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Grad der Radioaktivität in den Reaktoren.

14:02 Reaktor 4 weiter besonderer Grund zur Sorge: Die Besorgnis der Experten über die Situation in Reaktor 4 hält an. Durch bestehende Gebäudeschäden könnte bei einer vollständigen Kernschmelze hohe Dosen von Strahlung freigesetzt werden, fürchtet die Atomenergieaufsichtsbehörde.

14:00 Elektrizitätsarbeiten werden am Freitag fortgeführt: Die Arbeiten an der Stromleitung zur Kühlung der Reaktoren sollen am Freitag fortgesetzt werden. Falls die Verlegung der Kabel und die ersten Maßnahmen erfolgreich verlaufen, sollen möglicherweise weitere Stromaggregate in weniger stark verstrahlten Bereichen aufgestellt werden.

13:50 Stromversorgung für Kühlung noch heute wahrscheinlich: Die Betreiberfirma meldet, die Versorgung der Reaktorkühlanlagen mit Elektrizität könne voraussichtlich noch heute beginnen. Von besonderer Wichtigkeit ist der Einsatz eines Stromaggregats um die Kühlung der Reaktoren wieder in Betrieb nehmen zu können 

13:48 Kühlung möglicherweise erfolgreich: TEPCO meldet, die Löschversuche mit Wasserwerfern an den Reaktoren könnten Wirkung zeigen, da Dampf aufsteige. Besonders die Wasserwerfer der Armee scheinen erfolgreicher als jene der Polizei.

12:48 Trotz steigender Radioaktivität kein Abbruch: Erneut scheint die Radioaktivität während der Löscharbeiten anzusteigen, bislang ist jedoch kein Abbruch bekannt.

12:10 Kühlung mit Wasserwerfern geht weiter: Der zuvor abgebrochene Einsatz der Kühlung des aufgrund des Plutoniums besonders gefährdeten Reaktors Nummer 3 wird fortgesetzt.

11:32 Kühlversuche per Wasserwerfer abgebrochen: Offenbar sind die Kühlversuche wegen zu hoher Strahlenbelastung abgebrochen worden.

11:12 Flucht aus Tokyo: Hongkong: Nachdem zuvor bereits andere Staaten ihren Bürgern das Verlassen der Hauptstadt oder sogar des Landes nahe gelegt hatten, folgte nun Hongkong.

11:00 Weitere Strahlenopfer: Die IAEA meldet, dass es neben den bislang 160 Personen die Strahlung ausgesetzt waren, offenbar 20 weitere gibt, die verstrahlt wurden.

10.05 Uhr: Die japanische Polizei bestätigt über 5300 Todesopfer durch Erdbeben und Tsunami. In den Notunterkünften starben bereits auch Menschen durch Kälte.

9.50 Uhr: Eine Wolke mit leich radioaktiven Teilchen aus Fukushima bewegt sich schwedischen Forschern zufolge auf Nordamerika zu. Die Strahlung soll aber nicht gesundheitsschädlich sein.

7.10 Uhr: 5198 Tote sind nun offiziell als Opfer von Erdbeben und Tsunami zu verzeichnen, meldete die japanische Polizei.

7.00 Uhr: General Ryoichi Oriki sagt im Fernsehsender NHK, dass die Hubschrauberbesatzung nach ihrem Einsatz dekontaminiert wird. Es sei zwar erhöhte Strahlung am Kraftwerk zu messen, Gesundheitsgefahr bestehe aber nicht. Ob weitere Flüge folgen werden, ist noch nicht klar.

6.40 Uhr: Der Betreiber des AKW wird nach eigenen Angaben am Nachmittag mit den Bauarbeiten für das neue Stromkabel zum AKW Fukushima beginnen. Damit soll die normale Kühlung der Reaktoren wieder hergestellt werden.

5.30 Uhr: Die deutschen Reaktoren Neckarwestheim I und Philippsburg I wurden in der Nacht, wie vom vom Umweltministerium Baden-Württemberg  verlangt, vom Netz genommen. Damit folge das Unternehmen Anordnungen des Umweltministeriums Baden-Württemberg.

1:45 Uhr: Am Atomkraftwerk Fukushima 1 wurde nun doch ein Kühlversuch aus der Luft gewagt. Dafür flogen zwei Hubschrauber über Reaktor 3 und warfen Wasser ab. Liveaufnahmen aus dem japanischen Fernsehen zeigen sofortige Wasserverdampfung nach dem Abwurf. Die 4 Wasserabwürfe haben aber nichts an der gemessenen Strahlung geändert.

6 KOMMENTARE

  1. Das hört sich sehr sehr schlecht an. Ich denke dass ganz Japan in einigen Tagen avakuiert wird … Wie soll das organisatorisch und reibungslos abgewickelt werden? Zudem gibt es viele Informationen die uns vorenthalten wurden und einfach nur unterspielt worden sind. Bereits vor 2 Tagen hat man in Tokyo die 20-fache Menge an Radioaktivität als durchschnittlich gemessen… „Harmlos“ wird gesagt. Die Strahlung ist nicht gesundheitsgefährdent in einem Umkreis von 80km. Tokyo liegt rund 300km weit entfernt von den Atomkraftwerken Fukushima Daiichi. Es ist schlimmer als die Behörden zugeben, natürlich, sie wollen eine Massenpanik verhindern. Ob Japan das noch übersteht… Meine Hochachtung an die letzten verbliebenen Arbeiter im AKW die versuchen die Brennstäbe abzukühlen. LOS! Ihr schafft das Jungs!

    • Wo sind die Notstromaggregate gebleiben? 500kW (etwas größerer LKW-Motor) müssten doch reichen, um die Pumpen für die Kühlung in Gang zu halten? Kann da jemand eine Antwort drauf geben?

      • Ja, theoretisch ja aber laut anderer Artikel aus diesem Newsforum sind die Kabel während der Explosionen und der Brände beschädigt, was heißt das überhaupt kein Strom durch die Kühlungsanlagen fließen kann! Was soll man da noch machen… Die Löscharbeiten gehen trotz der tötlichen Strahlung weiter. Helden hat das Land! LOS LOS LOS!

        • Die Explosionen waren erst ca. 2 Tage nach dem Tsumami-Beben, soweit ich weiß. Man sprach anfangs nur von Notstrombatterien? Die haben ja auch noch gepumpt und halten vielleicht mal 2 Stunden, oder so.

  2. Habe falsch auf Antwort geklickt 🙁 sollte ein neuer Kommentar werden – hier noch mal:
    Wo sind die Notstromaggregate gebleiben? 500kW (etwas größerer LKW-Motor) müssten doch reichen, um die Pumpen für die Kühlung in Gang zu halten? Kann da jemand eine Antwort drauf geben?

    • Notstromaggregate soll es wohl gegeben haben – habe da aber auch nirgends eine klare Aussage finden können. Doch selbst wenn es diese definitiv gab, was nützt ein großer Diesel, über den die Flut kam? Wenn da einmal Wasser drin war, dann war’s das mit Verbrennung… Sowas bringt nur was, wenn man die Luftzufuhr über sehr hoch gelegene Luftansaugsysteme (am besten in den Bergen) sicherstellt, welche direkt die Diesel versorgen…
      Aus meiner Sicht hat man das mit der mehrfachen Redundanz der Sicherheitssysteme nicht so genau genommen – oder aus Kostengründen nicht umsetzen können.

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