Start Aktuelles Japan aktuell: Kurze Rückkehr der Katastrophenopfer nach Fukushima eventuell möglich

Japan aktuell: Kurze Rückkehr der Katastrophenopfer nach Fukushima eventuell möglich

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Karte zu Tsunami und Erdbeben nahe Sendai (Japan)
Japan aktuell: Neue Probleme in Krisengebieten
Karte zu Tsunami und Erdbeben nahe Sendai (Japan)
Japan aktuell: Tenno besucht Krisengebiete im Nordosten von Japans Hauptinsel.

Während die Arbeiten an der Befüllung der Reaktoren mit Stickstoff weitergehen, gibt es in der Regierung die Überlegung, Personen die aus der 20km Evakuierungszone um das schwer beschädigte Atomkraftwerk Daiichi fliehen mussten, für kurze Zeit den Zugang zu gewähren.

Über diese und weitere Entwicklungen hält Sie Spreadnews mit einem Live-Ticker zur Situation in Japan auch am 07.04  auf dem Laufenden.

 

17:57 Tsunami-Warnung aufgehoben: Tsunami-Warnung wurde aufgehoben

17:53 Anordnung zu Rettungsmaßnahmen: Premierminister Naoto Kan ordnet sofortige Überprüfung der Schäden und die Einleitung von Rettungsmaßnahmen für Betroffene an.

17:47 Großflächige Stromausfälle: Die drei Präfekturen Aomori, Iwate und Akita sind vom Stromausfall betroffen, die Präfekturen Miyagi und Yamagata melden teilweise Ausfälle.

17:30 Keine Änderung der Strahlungswerte in Onagawa: Auch im Kernkraftwerk Onagawa  wurden keine erhöhten Werte festgestellt, so die Atombehörde

17:29 Kühlung geht weiter: Die Wasserkühlung in Fukushima wird nun, nach dem Erdbeben fortgesetzt.

17:27 Keine Änderung der Strahlungswerte in Fukushima: In der Anlage von Fukushima 1 wurden keine auffälligen Werte gemessen, so der Betreiber.

17:18 Arbeiten an Fukushima Daiichi gehen weiter: Nach dem Erdbeben wurden die Arbeiten am Atomkraftwerk wieder aufgenommen. Das meldet der Betreiber TEPCO.

17:16 Klassifizierung als Nachbeben:
Die Wetterbehörde stuft das Erdbeben trotz seiner Stärke als Nachbeben ein.

17:12 Keine Beschädigungen in Fukushima: Nach Meldungen von TEPCO sind alle 6 Reaktoren von Fukushima Daiichi unbeschädigt. 

17:07 Stromausfälle: Nach dem Erdbeben kam es zu Stromausfällen in Fukushima und Yamagata

17:06 Keine Auffälligkeiten im Kernkraftwerk Onagawa: Der Betreiber des Kernkraftwerks Onagawa in der Präfektur Miyagi, die Tohoku Electric Power meldet keine Besonderheiten

17:04 Fukushima-Arbeiter sollen Gelände verlassen: Arbeiter am AKW Fukushima Daiichi sollen ihre Arbeit abbrechen und das Gelände räumen.

16:53 Erste Informationen zum Beben: Aufgrund des Bebens wurden nach Angaben der örtlichen Polizei in der Präfektur Miyagi alle Schnellstraßen gesperrt.
Es gibt nach Behördenangaben keine Berichte über Probleme bei den Kraftwerken Fukushima Daiichi und Daini nach dem Beben. Die Atomkraftwerke in der Präfektur Ibaraki arbeiteten normal, auch von dort werden keine Auffälligkeiten gemeldet.

16:46 Schweres Erdbeben mit Tsunami-Warnung: Die bereits schwer verwüstete präfektur Miyagi wurde von einem starken Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert, eine Tsunami-Warnung wurde ausgerufen. Eine zwei Meter hohe Welle sei zu erwarten.

15:40 Große Mehrheit in Deutschland für Atomausstieg bis 2020: Im ARD-Deutschlandtrend zeichnet sich der Wille nach einem schnellen Atomausstieg ab.  86 Prozent wollen bis spätestens um 2020 einen vollständigen Ausstieg. Lediglich eine Minderheit von 13 Prozent unterstützt die bisherigen Laufzeitverlängerungen.

15:20 Neue Berechnungsgrundlage könnte Evakuierungszone ausdehnen: Regierungssprecher Yukio Edano erklärte, die bisherige Richtlinie erst ab einer Strahlenbelastung von 50 Milisievert Evakuierungen anzuordnen, berücksichtige die langfristige Bestrahlung nicht ausreichend. Dies soll nun mit Experten geprüft werden und könnte eine Ausweitung der bisherigen Sperrzone zu Folge haben.

13:17 Totenzahlen: Offiziellen Zahlen der Polizeibehörde zufolge sind bislang 12.608 Personen als Todesopfer registriert, insgesamt 15.073 Personen gelten als vermisst.

12:20 TECPO-Chef Shimizu aus Krankenhaus entlassen: Der am 29. März mit Bluthochdruck und Schwindelgefühlen in die Klinik gekommene Masataka Shimizu geht nun offenbar wieder an die Arbeit. Noch unklar ist, ob er auch an Pressekonferenzen teilnehmen wird.

12:10 Radioaktivität im Meer nach wie vor hoch: Auch nach dem erfolgreichen Verschluss eines radioaktiven Lecks sind die Werte immer noch um das 140.00-fache erhöht – damit jedoch bereits deutlich niedriger als zuvor. Dieser am Mittwoch gemessene Wert hat den des Vortags damit halbiert.

11:26 Schulen in Südkorea aus Angst vor Fallout geschlossen: Südkoreanische Unterrichtsbehörden stellen es Schulen frei kurzzeitig zu schließen um Rücksicht auf die Angst vor dem erwarteten radioaktiven Niederschlag nehmen zu können. Auch wenn dieser nicht als gesundheitsgefährdend gilt, haben bislang 126 Schulen von dem Angebot Gebrauch gemacht.

09:09 Das japanische Kaiserpaar will Katastrophenregion besuchen:
Der Tenno und seine Gemahlin wollen die besonders schwer getroffenen Gebiete im Nordosten von Japans Hauptinsel Honshu besuchen. Zuvor soll ein Auffanglager mit Flüchtlingen aus der Ortschafr Futaba (Präfektur Fukushima), wo auch das schwer beschädigte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi liegt, besucht werden.

6:00 Kurzzeitiges Betreten der Sperrzone soll erlaubt werden: Regierungssprecher Yukio Edano bestätigte auf Frage von Journalisten die Aussage, Japans Regierung erwäge, Flüchtlingen einen kurzen Zugang zum Sperrgebiet zu gewähren um es ihnen zu ermöglichen, Wertgegenstände und Dinge von persönlicher Bedeutung mitzunehmen. Zunächst müsse jedoch die Sicherheit gewährleistet sein.

04:37 US-Drohne soll Radioaktivität über dem AKW messen: Besonders im Umfeld der Wasserbecken s0ll die US-Drohne vom Typ T-Hawk die Radioaktivität messen, damit ermittelt werden kann, wann die Arbeiter das verstrahlte Reaktorgebäude wieder betreten können.

03:35 TEPCO fährt mit Stickstoffbefüllung fort: Wie gestern angekündigt und begonnen werden auch heute die Einspeisungen von Stickstoff in Reaktor 1 zur Explosionsprävention fortgeführt. Dieser Vorgang wird noch einige Tage dauern. Auch in die Reaktoren 2 und 3 werden mit Stickstoff gefüllt.

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