Start Aktuelles Japan aktuell: Leck an weiterem Fukushima-Lagertank entdeckt

Japan aktuell: Leck an weiterem Fukushima-Lagertank entdeckt

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AKW Fukushima: Leck-Kontrolle an Lagertank Nr. 3 am 7. April 2013 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Leck-Kontrolle an Lagertank Nr. 3 am 7. April 2013 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Leck-Kontrolle an Lagertank Nr. 3 am 7. April 2013 (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima: Leck-Kontrolle an Lagertank Nr. 3 am 7. April 2013 (Foto: TEPCO)

Bei unserer Sonderberichterstattung am Samstag hatten wir bereits auf die Wahrscheinlichkeit eines zweiten Lecks hingewiesen. Dieses zweite Leck wurde am Sonntag von TEPCO bestätigt.

Auch wenn der Betreiber des AKW Fukushima aktuell weiterhin versichert, es bestehe keine Gefahr für das Meer, steigt die Besorgnis bei den Fischern.

Insbesondere in Anbetracht der Pannenserie die sich derzeit ereignet, bleibt abzuwarten, in welchem Ausmaß die Lecks weiterhin die Fukushima News bestimmen werden. Die neusten Informationen zum zweiten Leck jetzt im Spreadnews Japan-Ticker vom 7. April 2013

Leck an weiterem Lagertank in Fukushima bestätigt: Am Freitag war es an einem unterirdischen Lagertank für radioaktives Wasser zu einem Leck gekommen, bei dem etwa 120 Tonnen Wasser austraten. Nach der ersten Entdeckung hatte TEPCO zwei Tage gewartet, bevor man die Behörden informierte, da man zunächst eine genauere Untersuchung für notwendig hielt (Spreadnews berichtete).

Die von uns bereits am Samstag berichteten Hinweise auf ein mögliches Leck an einem weiteren Lagertank, wurden jetzt von TEPCO offiziell bestätigt. Eine Probe an Lagertank Nr. 3 hatte am Samstag um 22:20 Uhr noch Werte von  1,8×10^9 Becquerel pro Kubikmeter an Gammanukliden und eine  Chloridkonzentration von 350 ppm ergeben.

Bei Messungen am Sonntag gegen 3:45 Uhr waren die Werte gestiegen und betrugen nun 2,2×10^9 Becquerel pro Kubikmeter an Gammanukliden, sowie eine Chloridkonzentration von 380 ppm. TEPCO bestätigte, dass radioaktiv kontaminiertes Wasser aus dem Behälter gelangt sein muss.

Da der Wasserstand im Lagertank keine signifikanten  Schwankungen aufweise, geht TEPCO davon aus, dass es sich nicht um ein großes Leck handelt. Das Unternehmen sieht daher keine Notwendigkeit das dort enthaltene Wasser in einen anderen Behälter zu leiten. Eine Pressekonferenz für weitere Informationen wurde angekündigt.

TEPCO-Pressesprecher Masayuki Ono hatte bereits zuvor erklärt, das zuerst festgestellte Leck an Tank Nr. 2 sei offenbar darauf zurückzuführen, dass die jeweils 1,5 Millimeter dicken Planen aus Polyethylen offenbar nicht mehr in der Lage gewesen sind, das Wasser gänzlich zurückzuhalten.

Die genaue Ursache ist unklar, man geht jedoch davon aus, dass sich die Verbindungen zwischen den Planen gelöst haben könnten.

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