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Japan aktuell: Mit Blumen gegen die Strahlung

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Bild einer Sonnenblume
Mit Sonnenblumen gegen belastete Böden
Bild einer Sonnenblume
Mit Sonnenblumen gegen belastete Böden

Auch am heutigen Karsamstag gibt es weitere Nachrichten aus dem Gebiet um das japanische Atomkraftwerk Fukushima Daiichi, in dem es während des Tsunami, der mir dem Tohoku-Erdbeben 2011 einherging,  zu einem Störfall gekommen war.

Spreadnews bietet Ihnen die verfügbaren Informationen im Spreadnews Japan Live-Ticker vom 23. April 2011

 

00:01 An dieser Stelle wünscht das Team von Spreadnews seinen Leser ein frohes Osterfest. Auch diesmal gilt: Kommen Sie gut durch die Nacht.

16:30 TEPCO überschritt Druckwerte: Das Wall Street Journal meldet, TEPCO habe den Druck im Druckbehälter mindestens eines Reaktors über die Belastungsgrenze hinaus steigen lassen, bevor man begonnen habe, Dampf abzulassen. Durch dieses Vorgehen sei die Explosion aufgrund der Wasserstoffverpuffung stärker ausgefallen als es normalerweise der Fall gewesen wäre

16:00 Kühlwasser gefährdet Gebäudestabilität: Während die japanische Regierung befürchtet, durch Aufweichung der Bausubstanz und Unterspülung könnten die Gebäude des Atomkraftwerks bei weiteren Erdbeben stärker beschädigt werden, hält die Betreiberfirma TEPCO dies für unwahrscheinlich.

11:20 Sonnenblumen gegen Strahlung: Die Yomiuri Shimbun meldet, Wissenschaftler erwägen im verseuchten Gebiet Sonnenblumen und Raps auszusäen. Diese Pflanzen seien dazu in der Lage, radioaktives Cäsium aus dem Boden zu ziehen. Nach der Ernte müssten sie jedoch gezielt durch Bakterien zersetzt werden, da bei einer Verbrennung Radioaktivität im Rauch enthalten sei.

10:43 Arbeiter steigender Strahlung ausgesetzt: Die Arbeiter, die in den Reaktoren des schwer beschädigten Atomkraftwerks  weiterhin versuchen, des radioaktiv verstrahlten Wassers Herr zu werden, sehen sich nun selbst immer weiter steigenden Strahlenbelastungen ausgesetzt. Das meldet die Nachrichtenagentur Kyodo.

09:16 Australische Premierministerin besucht Krisengebiet: Die australische Regierungschefin Julia Gillard ist mit ihrem Besuch in Minamisanriku das erste ausländische Staatsoberhaupt, dass die von dem Tsunami getroffene Präfektur Miyagi besucht.

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