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Japan aktuell: Mit Mega-Tankfloß gegen radioaktives Wasser aus Fukushima

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Die Situation in Japan ist unverändert ernst, immer noch hat der Betreiber des schwer beschädigten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi, im Nordosten von Japans Hauptinsel Honshu, die Lage vor Ort immer noch nicht unter Kontrolle. Während weiterhin radioaktives Wasser ins Meer geleitet wird, droht in den von Erdbeben und Tsunami besonders schwer getroffenen Gebiet nun auch noch der Ausbruch von Infektionskrankheiten.

Spreadnews hält Sie mit diesem Japan-Liveticker auf dem Laufenden.

00:00 Mit dieser vergleichsweise positiven Nachricht verabschieden wir uns für heute, morgen lesen sie bei Spreadnews wieder die aktuellen Informationen zur Situation in Japan. Kommen Sie gut durch die Nacht.

23:56 Fluss von radioaktivem Wasser ins Meer stoppt: Nach Angaben des Betreibers TEPCO hat der Ausfluss von radioaktivem Wasser ins Meer aufgehört.

18:55 Fukushima-Kühlpumpen noch nicht in Betrieb: Die Techniker vor Ort arbeiten immer noch daran, die Kühlanlage der Reaktoren wieder funktionsfähig zu machen. Bislang muss nach wie vor extern gekühlt werden.

18:00 Totenzahlen: Offiziell meldet die Polizei bislang 12.321 bestätigte Tote. Über 10.00 Opfer konnten identifiziert und ihren Hinterbliebenen zur Bestattung übergeben werden. Dies meldet der japanische Fernsehsender NHK. Weitere Menschen würden jedoch noch vermisst, die Chance noch Überlebende zu finden ist jedoch gering.

17:40 EU erwägt strengere Grenzwerte für japanische Lebensmittel: EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso kündigte an, man wolle die bisherigen europäischen Grenzwerte an die strengeren japanischen Vorgaben anpassen. Es handele sich aber ausschließlich um eine präventive Maßnahme.

14:22 Wetterprognose für Tokyo günstig: Hieß es von Meteorologen zunächst, der Wind werde radioaktive Partikel Richtung Tokyo wehen und diese Japans Hauptstadt am Mittwoch erreichen, so weht nun ein kräftiger Südwestwind erneut den Großteil der Partikel aufs Meer hinaus.

13:58 Japan legt Strahlengrenzwerte für Fisch fest: Die japanische Regierung erlässt eine Regelung zu Grenzwerten der Radioaktivität von Fischen. Provisorisch werden hierfür die Bestimmungen für Gemüse herangezogen. Demnach liegen die Obergrenzen für Jod-131 und Cäsium-137 bei 2000 bzw 500 Becquerel pro Kg Speisefisch. Damit reagiert die Regierung auf die Einleitung radioaktiver Abwässer.

13:20 Entschuldigung bei Nachbarn: Japan entschuldigt sich bei seinem Nachbarstaat Südkorea für mögliche Sorgen die durch die Freisetzung von radioaktivem Wasser entstünden.

12:40 Abdichtversuche zeigen Wirkung: Offenbar scheint es erstmals erfolge bei der Einsatz von Chemikalien zur Dämmung des Lecks im Bereich von Reaktor 2 zu geben. Die Austrittsmenge habe sich „ein wenig“ verringert, so die Aussage des Betreibers TEPCO.

10:19 Japan bereiten Einsatz von Mega-Tankfloß vor: von der Präfektur Shizuoka aus wird ein so genanntes Megafloat in die Werft von Yokohama geschleppt wo das Riesen-Tankfloß zur Aufnahme von radioaktiv verseuchtem Wasser umgebaut wird.

09:37 TEPCO versucht Stromausfällen zu begegnen: Die Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) kündigte an, man werde alles tun, um der Wirtschaft im Sommer Stromausfälle zu ersparen. Besonders aufgrund der Nutzung von Klimaanlagen haben Skeptiker Sorge über den wirtschaftlichen Schaden der durch lange Stromausfälle entstünde.

07:00 Betrüger nutzten Angst vor Radioaktivität aus: Zwei mittlerweile gefasste Betrüger brachten insgesamt 1000 Personen um umgerechnet 200.000 Euro indem sie ihnen vermeintliche Medizin verkauften die angeblich gegen Radioaktivität schütze.

06:00 TEPCO kündigt finanzielle Entschädigung an: Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi kündigte an, die örtlichen Behörden finanziell zu entschädigen um ihnen die Unterstützung jener zu Ermöglichen die durch die Verstrahlung der Gebiete und die Evakuierung ihre Häuser verlassen mussten. Über die Zahl der Präfekturen und die Höhe sei noch nicht entschieden.

05:55 Krankheit durch Milben bedrohen Krisengebiete: In den nordöstlichen Katastrophengebieten,. wird die Ausbreitung des japanischen Flußfiebers, die so genannte Tsutsugamushi-Krankheit befürchtet. Die Krankheit wird durch die Herbstgrasmilbe übertragen,  so das nationale Institut für Infektionskrankheiten. Zu den Symptomen gehören hohes Fieber und Ausschlag

05:27 TEPCO verklappt weiter radioaktives Wasser im Meer: Regierungssprecher Yukio Edano erklärte, wenn das Wasser jetzt nicht abgelassen würde, müsse zu einem späteren Zeitpunkt sehr viel stärker kontaminiertes Wasser ins Meer gepumpt werden.

01:55 Keine Gefahr für Meerestiere: Aufgrund der starken Verdünnung die das radioaktive Wasser aus dem Kernkraftwerk Fukushima im Meerwasser erfährt, sehen US-Experten bei der momentanen Menge keine Gefahr für die Gesundheit der Meerestiere.

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