Start Aktuelles Japan aktuell: Nach IAEA-Kontrolle in Fukushima nun Angst vor Schäden durch Taifun

Japan aktuell: Nach IAEA-Kontrolle in Fukushima nun Angst vor Schäden durch Taifun

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Tepco: IAEA-Team besichtigt Fukushima Daiichi am 27-05-2011 Foto: Tepco
IAEA-Team besichtigt Fukushima Daiichi am 27. Mai Foto: Tepco
Tepco: IAEA-Team besichtigt Fukushima Daiichi am 27-05-2011 Foto: Tepco
IAEA-Team besichtigt Fukushima Daiichi am 27. Mai Foto: Tepco

Im Zuge der Kontrolle durch ein Team der internationalen Atomernergieaufsicht (IAEA) wurden Dinge bekannt, die den Energiekonzern erneut in eher unvorteilhaftem Licht erscheinen lassen.

Unterdessen sorgen die Warnungen vor dem Nahen eines Taifuns bei den Arbeitern in Fukushima Daiichi für Besorgnis.

 

Waren 1274 und 1281 die Invasion Japans durch mongolische Schiffe von zwei Taifun abgewendet und diese zum Shinpu („göttlicher Wind“, außerhalb Japans meist Kamikaze genannt) erklärt worden, so ist es nun die Sorge, der Sturm könne radioaktives Material weiter verbreiten als dies bislang der Fall war.

Mehr Informationen nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 28. Mai 2011

Meerwasserkühlung richtig aber unerlaubt:
Masao Yoshida, Verantwortlicher für das AKW Fukushima unterbrach trotz Anordnung, da es keine Regierungserlaubnis gebe, die Meerwasserzufuhr nicht. TEPCO meldete jedoch die Abschaltung an den Premierminister, der dann die Weiterkühlung anordnete, die tatsächlich gar nicht gestoppt hatte. Das meldet die Mainichi Shimbun.

Öffentliche Zweifel an TEPCO: Das Vertrauen in Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit des Konzerns sinkt. Während die Mainichi Shimbun berichtete, dessen Präsident Shimizu habe sich während des Erdbebens nicht wie behauptet, auf Geschäftsreise sondern bei privaten touristischen Besichtigungen befunden, ergab eine Telefonumfrage der Asahi Shimbun dass 73% der 2,059 Befragten TEPCO nicht mehr trauen. Ausgenommen von der Befragung waren aus Objektivitätsgründen Haushalte in den Krisengebieten.

Wasserspiegel aus Leck steigt: Der Pegel des aus einem Leck stammenden Wassers im Kellergeschoss von Reaktor 1 ist im Laufe einer Woche um etwa 80cm gestiegen und liege nun fünf Meter über dem Boden, so die Nachrichtenagentur Jiji. Neben der Überprüfung des Wasserstandsanzeigers entnahmen die Arbeiter auch Wasserproben um den Grad der Radioaktivität bestimmen zu können.

TEPCO veröffentlicht vertrauliche Dokumente: Einen Tag nachdem die Regierung kritisiert hatte, das TEPCO nicht alle Daten veröffentlicht habe und den Betreiber dazu aufgefordert hatte, die Informationen zu publizieren, legte der Energiekonzern nach einer offiziellen Entschuldigung seines Sprechers Junichi Matsumoto, nun bislang geheim gehaltene Daten über die gemessene Radioaktivität nach dem Störfall am 11. März vor.

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