Start Aktuelles Japan aktuell: Neue Messungen in Fukushima Reaktor Nummer Zwei erforderlich

Japan aktuell: Neue Messungen in Fukushima Reaktor Nummer Zwei erforderlich

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Fukushima: Blick vom Materialtor zur südlichen Luftschleuse am 22.05. Foto: TEPCO
Fukushima: Blick vom Materialtor zur südlichen Luftschleuse am 22.05. Foto: TEPCO
Fukushima: Blick vom Materialtor zur südlichen Luftschleuse am 22.05.2011 Foto: TEPCO
Fukushima: Blick vom Materialtor zur südlichen Luftschleuse am 22.05.2011 Foto: TEPCO

Die Woche beginnt zum einen mit kleineren Meldungen des Wochenendes, zum anderen auch mit der Information, dass der jüngste Einsatz von Arbeitern im Reaktor 2 offenbar vergleichsweise erfolglos verlief, so dass ein zweiter Einsatz dieser Art notwendig scheint.

Neben Berichten vom Kernkraftwerk Fukushima, gibt es weitere Meldungen, die in Zusammenhang mit den Folgen des Tohoku-Erdbeben und des Tsunami stehen. Dies und mehr im heutigen

Spreadnews Japan-Ticker vom 23. Mai 2011

00:00 Morgen gibt es an dieser Stelle weitere Informationen, wir halten Sie nach besten Möglichkeiten auf dem Laufenden. Kommen Sie gut durch die Nacht.

TEPCO plant neue Messungen in Reaktor 2: Wie ein TEPCO-Sprecher am heutigen Montag erklärte, plane man erneute Messungen der Radioaktivität in Reaktor 2. Die Arbeiten hätten am vergangenen Mittwoch nicht genug Luftproben nehmen können, da Temperatur und Luftfeuchtigkeit ihre Arbeitszeit beschränkt haben. Das meldet die Nachrichtenagentur Jiji.

Kapazität eines Wasserbehälters nähert sich Limit: Nach heutigen Angaben des Betreibers TEPCO werden die Auffangbehälter einer Atommüllentsorgungsanlage für das abgepumpte radioaktive Wasser in Kürze ihre Kapazität erschöpft haben. Der fertige Anschluss eines Ersatztanks wird etwa im Juli erfolgen.

Kan verneint Befehl zum Kühlwasser-Stopp: Heutigen japanischen Medienberichten zufolge, widerspricht Japan Premierminister Naoto Kan den Gerüchten, er habe einen Tag nach dem Reaktorunglück von Fukushima den Stopp der Kühlung durch Meerwasser angeordnet. Ihm sei zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt gewesen, dass die Kühlung bereits laufe, daher habe er auch nichts anhalten können, wovon er nichts wusste.

Keine Kühlbeckenschäden durch Erdbeben: Wie unter anderem die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, sollen nach ersten Ergebnissen der internen Untersuchungen,  durch das Tohoku-Erdbeben selbst, keine starken strukturellen Schäden am AKW Fukushima Daiichi entstanden sein, die zum Austritt von Kühlwasser gefühlt hätten, dies wäre eine Folge des Tsunami gewesen

Wohnungen für Mensch und Tier: Die Yomiuri Shimbun meldet, dass viele der in Flüchtlingslagern lebenden Menschen keine Mietwohnung finden, aber auch nicht, länger auf die Unterkünfte der Regierung warten wollen, so dass sie selber Fertighäuser ordern. Unterdessen, so berichtet die Asahi Shimbun, sind die Auffanglager für Haustiere fast völlig belegt, lediglich 20% haben ihre Besitzer gefunden.

Kraftwerke gegen Blackouts: Gegen Ende August will TEPCO neben einer Kohleanlage nördlich von Tokyo auch die ölbetriebene Wärmekraftanlage in Hirono, etwa 20km südlich von Fukushima wieder in Betrieb nehmen, nachdem diese durch das Erdbeben Schäden erlitten hatte. Dies geschehe um Energieengpässe zu vermeiden, so die Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo

Umbau im AKW Monju: Wie Nachrichtenagentur Jiji meldet, wird im Atomkraftwerk Monju in Tsuruga (Präf.  Fukui) an den Vorbereitungen zur Entfernung eines Bauteils gearbeitet, das seit einem Unfall im August letzten Jahres nicht mehr arbeitet. Die eigentliche Aktion soll im Juni beginnen und bis zum Herbst abgeschlossen sein

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