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Japan aktuell: Neues um die Sperrzone von Fukushima

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Neben dem Nachbeben des gestrigen Tages ist nun erneut die neu eingerichtete Sperrzone ein Thema für die Medien. Zuvor war aus der bisherigen Evakuierungszone, deren Verlassen den Anwohnern lediglich empfohlen worden war, ein gesetzlich festgelegtes Sperrgebiet, dessen unautorisiertes Betreten strafrechtlich verfolgt wird.

Spreadnews berichtet über diese und andere Meldungen im Spreadnews Japan Live-Ticker vom 22. April 2011

00:00 Morgen finden Sie auf Spreadnews wieder Informationen zur Situation in Japan. Kommen Sie gut durch die Nacht.

17:50 Weiteres ErdbebenEin weiteres leichtes Erdbeben von einer Stärke etwas unter 6.0 soll die Präfektur Fukushima getroffen haben, und läge damit über den bisherigen kleineren Nachbeben. Eine Tsunami-Warnung gab es jedoch nicht.

Präfektur fordert Stilllegung: Der Gouverneur der Präfektur Fukushima Yuhei Sato sagte in einem Gespräch mit dem TEPCO-Chef Masataka Shimizu, er werde nicht zulassen, dass der Energiekonzern die Anlage Fukushima Daiichi in Zukunft weiterhin nutze.

Diskriminierung von Fukushima-Flüchtlingen: Wie die Yomiuri Shimbun berichtet, werden sowohl Schulkinder als auch Unternehmen die aus der Präfektur Fukushima stammen diskriminiert. Firmen die in anderen Präfekturen arbeiten müssen Fahrzeuge mit dortigen Nummernschildern anmieten, da sie dort sonst keine Aufträge mehr bekommen

Evakuierungszone um Fukushima Daini gelockert: Gleichzeitig wurde die bislang 10km umfassende Evakuierungszone um das Kraftwerk Fukushima Daini auf 8km reduziert, so Regierungssprecher Edano.

Evakuierungsaufforderung auch außerhalb der Sperrzone: Die Aufforderung soll zumindest teilweise auch über die gesetzlich festgelegte Sperrzone hinausgehen und alle Einwohner der Ortschaften Iitate, Katsurao, Namie, sowie einige in Kawamata und Minamisoma betreffen. Diese müssen bis Ende Mai ihre Orte verlassen haben. Hintergrund der Aufforderung sind die hohen Radioaktivitätswerte.

Ortschaften der Sperrzone: Die Sperrzone umfasst Futabamachi, Okumamachi und Tomiokamachi, sowie Teile von Minamisoma, Tamura, Narahamachi, Namiemachi, Katsuraomura and Kawauchimura.

Pressekonferenz zur Sperrzone: Regierungssprecher Yukio Edano erklärte in einer Pressekonferenz, die nun gesetzlich festgelegte Sperrzone von 20km könne von Einwohnern bis zu zwei Stunden lang, in Begleitung von Personal betreten werden um ihre Häuser aufzusuchen, anschließend hätten sie sich Strahlentests zu unterziehen. Das betreten der drei Kilometer-Zone um die Reaktoranlage bleibt für Zivilisten verboten.

2 KOMMENTARE

  1. Ich würde Japan gerne Helfen nur geht das leider nicht. Ich habe nur mein Kindergeld und sonnst fast garnichts. Meine Frage wäre es ob mann fieleicht sachspänden machen könnte? Denn Wintersachen die mir zu klein geworden sind habe ich mehr als genug. Ich könnte auch konserven spenden oder spielzeug für die Kinder. Nur eben kein Geld weil ich selbst wenig habe. Ginge es das mann das was ich geschriebnen habe spenden kann? Wenn nicht giebt es eine möglichkeit Briefe nach Japan zu schicken in dem mann den Menschen mut macht und ihnen Hoffnung giebt? Ich selbst kann kein Japanisch schreiben aber würde es sofort für diese Aufgabe lernen. Ich habe freunde und bekannte die mit mir solche Briefe schreiben würden. Würden sie mir bitte Antworten? Denn ich glaube Mut und Hoffnung ist das was die Menschen dort jetzt Brauchen, ebenso wie Kleidung. Mit lieben grüßen Franziska Meinicke aus Deutschland.

    • Liebe Franzika,
      ich finde Deinen Brief sehr anrührend. Du hast soviel Mitgefühl mit den Menschen in Japan.
      Es ist gut und wichtig Mitgefühl zu haben, dann ist Dein Herz ofen. Wenn u aber „Mitleid“ hast, schwächst Du Dein System und hilfst den Menschen dort auch nicht, weil Mit- Leid soviel Kraft kostet.
      Was Du noch machen könntest, ist beten. Es ist sicher auch wichtig, die „geistige Welt“ um Unterstützung zu bitten.
      Du brauchst das ganze Leid der Erde nicht allein auf Deinen Schultern tragen, Du bist ja nicht Christopherus.
      „Bittet, so wird euch gegeben“, hat Jesus Christus mal gesagt,
      „klopfet an, und es wird euch aufgetan“.
      Liebe Grüße von Silvia

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