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Japan aktuell: Regierung verschwieg Richtigkeit der SPEEDI-Daten zur Fukushima-Krise

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MEXT: Kultus- und Wissenschaftsministerium (Foto: っ cc-by)
MEXT: Bildungsministerium entschuldigt sich für Krisenmanagement (Foto: っ cc-by)
MEXT: Kultus- und Wissenschaftsministerium (Foto: っ cc-by)
MEXT: Regierung wusste um Richtigkeit zurückgehaltener Daten (Foto: っ cc-by)

Die im Zusammenhang mit dem AKW Fukushima aktuell veröffentlichten Meldungen werfen kein gutes Licht auf Vorgehen und Haltung der japanischen Regierung während der Fukushima-Krise. Tatsächlich scheint sie, was konspiratives Verhalten  angeht, mindestens ebenso erfahren zu sein, wie der Betreiber des AKW Fukushima.

So verwundert es auch wenig, wenn sich nun eine Klage sowohl gegen TEPCO als auch gegen Verantwortliche in der Regierung richtet. Da es jedoch nicht dort Rindviecher gibt und auch im Fall des flüchtigen Sektenmitglieds neue Informationen gibt, nun neben den Fukushima News auch weitere Meldungen – im Spreadnews Japan-Ticker vom 11. Juni 2012.

Unsere Themen zu Wochenbeginn:

  • Regierung für Einmischung in TEPCO-Krisenmanagement kritisiert
  • Untersuchungsausschuss stützt TEPCO in Evakuierungsfrage
  • Fukushima-Krise mit Mehrfach-Evakuierungen  durch organisatorische Mängel
  • 1.300 Personen reichen Klage  wegen Fukushima-Katastrophe ein
  • Zusammenstöße zwischen Rindern und Fahrzeugen in Fukushima
  • Giftgas-Sektenmitglied verschwunden
  • Giftgas-Sektenmitglied besaß Bücher über okkulte Themen
  • Mann tötet Passanten in Selbstmordabsicht

Regierung hielt Wissen um Richtigkeit von SPEEDI-Daten zurück: Bislang hatte die japanische Regierung stets argumentiert, man habe die Daten des SPEEDI-Systems erst mit Verzögerung veröffentlicht, weil es sich lediglich um berechnete Schätzungen und keine genauen Erhebungen handelte, so dass man unnötige Beunruhigung der Bevölkerung verhindern wollte.

Ein Berichtsentwurf des Wissenschaftsministeriums, der sich mit den Reaktionen auf die Katastrophe befasst und auch die SPEEDI-Daten einbezieht, liegt nun der NHK vor. Dieser legt die Vermutung nahe, dass die japanische Regierung gewusst habe, dass die Daten der Simulation zur Verbreitung des radioaktiven Materials korrekt waren und dennoch die Erkenntnisse bis zu einem Monat lang zurückhielt.

Nachdem das System am 15. März 2011 die vermutliche Verbreitung des radioaktiven Niederschlags berechnet hatte, waren Mitarbeiter des Ministeriums noch am selben Tag nach Namie, in die Präfektur Fukushima gereist, um dort durch Messungen die Richtigkeit der geschätzten Daten zu überprüfen. Die Messungen vor Ort, etwa 20 Kilometer von den Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi entfernt, ergaben dem Bericht zufolge mit 330 Mikrosievert pro Stunde  hohe Werte an Radioaktivität.

Nach diesen Messungen legte des Ministerium weder offen, warum sie ausgerechnet dort die Messungen durchgeführt hatten, oder auf welche Weise die Strahlungslevel analysiert worden waren. Die von den Medien unmittelbar nach Beginn der Krise eingeforderten SPEEDI-Daten waren erst am 25. April 2011 veröffentlicht worden – mit der bekannten Begründung, es handele sich nur um Schätzungen.

Koichi Kitazawa, Leiter eines unabhängigen Ausschusses, der die Fukushima-Katastrophe ebenfalls untersucht, kritisierte die Regierung dafür, die Informationen zurückgehalten zu haben, obwohl man um deren Richtigkeit wusste. Die Regierung hätte zudem mit diesem Wissen stärkere Bemühungen zur Minimierung der Strahlenbelastung der Bevölkerung treffen müssen.

Regierung für Einmischung in TEPCO-Krisenmanagement kritisiert: Bei einem Treffen des Untersuchungsausschusses zur Fukushima-Krise am Samstag warf dessen Mitglied Shuya Nomura der japanischen Regierung vor, sich unangemessene in die Notfallmaßnahmen während der Akutphase der Fukushima-Krise eingemischt zu haben.

Das Büro des Premierministers habe die Verantwortlichen des AKW-Betreibers TEPCO häufig angerufen um durch unangemessene und grundlegende, einfache Fragen belästigt und so letztlich auch die Arbeiter am Kernkraftwerk zusätzlich belastet zu haben. Nomura forderte die Regierung auf, ihr Krisenmanagmentsystem zu verbessern. Das melden japanische Medien wie etwa die NHK.

Untersuchungsausschuss stützt TEPCO in Evakuierungsfrage: In der Frage ob der Fukushima-Betreiber TEPCO tatsächlich geplant hatte, alle Arbeiter vom AKW zu evakuieren und die Anlage sich selbst zu überlassen, wie die Regierung behauptete, stärkt die aktuelle Einschätzung des Ausschusses nun der Betreiberfirma TEPCO den Rücken.

Es sei nicht erkennbar, dass das Unternehmen die Absicht gehabt habe, alle Angestellten vom Kernkraftwerk abzuziehen, heisst es vom Ausschuss. Daher sei die Aussage, das Büro des damaligen Premierministers Naoto Kan habe die angebliche Evakuierung verhindert, unwahr.

Der Ausschuss unter Leitung von Kiyoshi Kurokawa traf diese Einschätzung hauptsächlich anhand eines Vergleichs der Aussagen des damaligen TEPCO-Präsidenten Masataka Shimizu mit den Behauptungen des früheren Premierministers Naoto Kan. Letzterer hatte, ebenso wie andere Regierungsbeschäftigte behauptet, Shimizu habe um Erlaubnis für eine vollständige Evakuierung gebeten.

TEPCO bestreitet dies nach wie vor und erklärt, man habe einige Fachkräfte vor Ort lassen, jedoch die Mehrzahl der Arbeiter zu deren Schutz abziehen wollen. Eine gänzliche Aufgabe der Anlage habe nicht zur Diskussion gestanden, meldete die Nachrichtenagentur jiji am Samstag.

Fukushima-Krise mit Mehrfach-Evakuierungen  durch organisatorische Mängel:
Der Untersuchungsausschuss zur Fukushima-Krise kritisiert die widersprüchlichen Evakuierungsaufforderungen während der Akutphase der Krise. Etwa die Hälfte der 20.000 im Rahmen einer Umfrage zwischen März und April 2012 befragten Haushalte gab hierzu Auskunft.

Japan-Karte: Präfektur-Fukushima radioaktiv (Foto: pd)
Verwirrende Anordnungen behinderten Evakuierung (Foto: pd)

Das Ergebnis ist ernüchternd: 70 Prozent der Befragten, die in sechs Gemeinden in der Nähe des AKW Fukushima Daiichi gelebt hatten, gaben an, nach der ersten Evakuierungsaufforderung vier mal oder häufiger erneut evakuiert worden zu sein. Zu den sechs betroffenen Gemeinden gehörten etwa die Ortschaften Futaba und Okuma die vollständig evakuiert werden mussten, sowie Namie und Tomioka. 

Insgesamt 50 Prozent der Befragten in Namie, 32 Prozent  in Futaba und 27 in Tomioka gaben an, später von der Regierung Evakuierungsaufforderungen für die Orte erhalten zu haben, zu denen sie zuvor geflohen waren. Andere erklärten, sie hätten den ersten Evakuierungsort ohne Aufforderung verlassen, da entweder die Radioaktivität dort zu hoch, oder keine geeigneten Einrichtungen für längerfristige Unterbringen vorhanden gewesen sein.

Der parlamentarische Ausschuss erklärte, die Verzögerungen der Regierungen bei der Veröffentlichung von Daten, oder der Kommunikation mit den Betroffenen habe zu Verwirrung und Durcheinander geführt und die unsystematischen Evakuierungen die Bcvölkerung verärgert. Diese Vorwürfe waren Thema der Berichterstattung der NHK am gestrigen Sonntag.

1.300 Personen reichen Klage  wegen Fukushima-Katastrophe ein: In einem großen öffentlichen Aufzug zogen Bürger am heutigen Montag vor das Gebäude der Staatsanwaltschaft in der Stadt Fukushima. Verbunden war damit die Einreichung einer Klage gegen Tsunehisa Katsumata, Vorsitzenden des Konzerns TEPCO sowie 32 weitere Personen.

Insgesamt 1.300 Personen hatten die Klage mit unterschrieben, wie Kyodo und jiji berichten. Den Beklagten wird vorgeworfen, die Nuklearkatastrophe von Fukushima und die Geschädigten der Strahlung ausgesetzt zu haben.

Der strafrechtlich relevanteste Vorwurf dürfte den der Fahrlässigkeit mit Todesfolge sein. Dabei beruft man sich auf die bei der Flucht und  im Zusammenhang mit Arbeiten am AKW verstorbene Personen.

In den Dokument werden auch der frühere TEPCO-Präsident Matataka Shimzu und der Leiter der Atomsicherheitskommission Haruki Madarame verklagt, da man trotz der häufigen Erdbeben in Japan und der Hinweise von Experten keine Katastrophenschutzmaßnahmen getroffen habe.

Auch das Versäumnis, die Daten des SPEEDI-Systems, mit dem die Verteilung der Strahlung geschätzt werden kann wird den Beklagten angelastet. Hierdurch sei die korrekte Evakuierung verhindert und Anwohner des AKW Fukushima Daiichi länger der Strahlung ausgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft will nun sorgfältig prüfen, ob man die Klage annimmt.

Zusammenstöße zwischen Rindern und Fahrzeugen in Fukushima: Andere Verkehrsteilnehmer bei einem Unfall als Rindvieh zu bezeichnen, ist im Allgemeinen unhöflich. Im Sperrgebiet um das AKW Fukushima Daiichi könnte es sich dagegen einfach um eine Feststellung handeln. Nach Angaben der Polizei in Futaba ist es alleine dort seit Juli 2011 zu  25 Verkehrsunfällen gekommen, an denen freilaufende Rinder aus der Sperrzone in Fukushima beteiligt waren.

Japanisches Wagyu-Rind (Foto: Cgoodwin cc-by)
Verkehrsunfälle: Nachts sind alle Rinder schwarz (Abb. symbolisch Foto: Cgoodwin cc-by)

In 23 Fällen hätten sich die Unfälle bei Nacht ereignet. Da die Straßenlaternen in dem Gebiet abgeschaltet sind, kann ein Autofahrer die schwarzen Rinder in der Dunkelheit nur schwer erkennen. Bislang habe es jedoch keine Verletzten gegeben.

Den ersten Zusammenstoß habe es in Kawauchi Anfang Juli 2011 gegeben. Erst kürzlich ereigneten sich weitere Kollisionen. Am 31. Mai 2012 stieß ein Wagen auf der Nationalstraße 6 in Tomioka mit zwei Kühen zusammen, gefolgt von einem erneuten Unfall am 1. Juni.

Nach Angaben der Präfekturverwaltung Fukushima hatte man nach Beginn der Krise etwa 2.000 Tiere im Sperrgebiet entweder eingeschläfert, oder anderweitig unschädlich gemacht. Weitere Rinder , die etwa aus landwirtschaftliche Betrieben entkommen waren, wurden eingefangen. Da es aber mittlerweile auch Geburten und damit Kälber unter den noch freien Tieren gegeben habe, wird die Gesamtzahl noch freilaufender Rinder auf etwa 200 geschätzt.

Es habe bislang acht Zusammenstöße in Okuma, jeweils sieben in Tomioka und Naraha, zwei in Namie und einen Kawauchi gegeben. Insgesamt 19 der Zwischenfälle hätten sich auf der Nationalstraße 6 ereignet. In allen Fällen handelte es sich bei den Fahrern um Personen die mit den Arbeiten am AKW Fukushima in Verbindung stehen. Die Hälfte der Rinder starb bei der Kollision mit dem Auto.

In einem Fall war ein Polizeiauto mit seinen roten Signallichtern von Rindern eingekreist und von Bullen mit den Hörnern angegriffen worden. Als Gegenmaßnahme vor weiteren Zusammenstößen bittet die Polizei Futaba um Vorsicht und darum, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, auch wenn in dem Sperrgebiet nicht viele Menschen lebten.

Giftgas-Sektenmitglied verschwunden:  Trotz der intensivierten Fahndung hat die Polizei zumindest offiziell keine Spur mehr von dem gesuchten Takahashi. Nach 17 Jahren auf der Flucht, in denen die Behörden ihn nicht hatten ausfindig machen können, war er nach der Festnahme von Naoko Kikuchi ebenfalls nur knapp einer Festnahme entkommen (Spreadnews berichtete).

Eine Flucht über die nur zwei Kilometer von Wohnheim entfernten JR-Bahnhof Kawasaki scheint unwahrscheinlich, da dort zwar täglich mehrere hunderttausend Fahrgäste eine Möglichkeit bieten unterzutauchen, andererseits die Fahrscheinschranken durch elf Überwachungskameras überwacht werden.

Bahnhof Hamakawasaki der Nambu-Linie (Foto: 四代目アキタ cc-by-nd)
Möglicher Fluchtweg: Bahnhof Hamakawasaki der Nambu-Linie (Foto: 四代目アキタ cc-by-nd)

Der  nur 1,4 Kilometer entfernte  JR-Bahnhof Hamakawasaki Station der Nambu-Linie, wo die Zahl der Fahrgäste mir etwa 2.500 pro Tag deutlich geringer ist, jedoch nur eine einzige Kamera an der Fahrscheinschranke vorhanden ist, bietet eine weitere Fluchtmöglichkeit. Bereits ein Sprung über die 60 Zentimeter hohe Absperrung daneben, könnte Takahashi dort von der Kamera ungesehen passieren lassen.

Auch eine Flucht von der nur einen Kilometer entfernten Haltestelle des Keihin-Flughafenbusses zum Flughafen Tokyo Haneda ist möglich und hätte ihn aufgrund der Tatsache, dass der Bus alle halbe Stunde fährt, auch nicht viel Zeit gekostet. Schließlich werden noch die Taxifahrer befragt, die zwar täglich viele Gesichter sehen, doch in Anbetracht der Tatsache, dass bei Fahrgästen die sperriges Gepäck mit sich führen der Koferraum vom Fahrer geöffnet werden muss, besteht zumindest die Möglichkeit, dass der Flüchtige aufgefallen sein könnte.

Giftgas-Sektenmitglied besaß Bücher über okkulte Themen: Unter Berufung auf Quellen in Ermittlerkreisen berichtet die Mainichi Shimbun am heutigen Montag über Buchfunde, die bei der Durchsuchung des Wohnheims, in dem das flüchtige Mitglied der Endzeit-Sekte Omu Shinrikyo lebte, gemacht worden waren.

Unter den 30 Büchern fanden sich Werke über tibetischen Buddhismus, Magie, außerkörperliche Erfahrungen und das Überbewusstsein. Dies sei zwar kein Beleg dafür, dass der Flüchtige weiter an den Lehren der Sekte festhalte, zeige jedoch sein anhaltendes Interesse an religiösen und übernatürlichen Themen.

Sektengründer Chizuo  Matsumoto (Aliasname Shoko Asahara) hatte in der Lehre seines Kultus Elemente aus dem tibetischen Buddhismus, anderen Religionen, Yoga, Endzeit-Prophezeiungen und den Anime genannten japanischen Zeichentricks wie Space Battleship Yamato miteinander vermischt und seinen Anhängern durch anstrengende Meditationsübungen und halluzinogene Drogen eingeimpft.

Auch bei bereits inhaftierten Mitgliedern, die teilweise seit Jahren auf ihre Hinrichtung warten, waren religiöse Bücher sichergestellt worden. Makoto Hirata (47) hatte auf seiner Flucht Webseiten zum Thema des tibetischen Buddhismus gelesen und auch bei Yoshihiro Inoue (42) fanden die Ermittler seinerzeit Bücher zu spirituellen Themen.

Sowohl frühere Mitarbeiter als auch die jüngst festgenommene Naoko Kikuchi sagten übereinstimmend aus, Takahashi habe viel gelesen.

Mann tötet Passanten in Selbstmordabsicht: Der so genannte „Suicide by Cop“, also der Versuch sein Leben zu beenden, indem man Polizisten, oder andere bewaffnete Personen durch eine Bedrohung dazu zwingt, tödliche Gewalt anzuwenden, ist durch Film und Fernsehen bekannt. Einen anderen Weg um eine staatliche Beihilfe zum Suizid zu erhalten, wählte ein 36 Jahre alte Japaner.

Kyozo Isohi  war festgenommen worden, nachdem er in gegen 13:00 Uhr  in der Stadt Osaka den Musikproduzenten Shingo Minamino (42) aus Higashikurume und die Lokalbesitzerin Toshi Sasaki, (66) durch Stiche mit einem Küchenmesser so schwer verwundet hatte, dass sie ihren Verletzungen erlagen.

Zunächst habe er den Mann nach Zeugenaussagen regelrecht angefallen und ihn in die Seite und die Oberschenkel gestochen habe, während  sein Opfer nach Hilfe schrie.

Osaka - Shinsaibashi (Foto: Terrence Ong cc-by)
Osaka: Shinsaibashi (Foto: Terrence Ong cc-by)

Der Täter sei dann im Bezirk Chuo in dem belebten Gebiet um den U-Bahnhof Shinsaibashi  die Straße ostwärts entlanggegangen und  dort der Frau auf dem Fahrrad begegnet. Als sie versuchte zu fliehen, stach er von hinten auf sie ein.

Anschliessend sei er zum männlichen Opfer zurückgekehrt und habe selbst dann noch weiter auf ihn eingestochen, als die eingetroffenen Polizeibeamten ihn aufforderten, seine Waffe fallen zu lassen. Anschließend hätten ihn die Beamten überwältigt.

Der Täter, arbeitslos und ohne festen Wohnsitz, war Ende Mai aus dem Gefängnis in Niigata entlassen worden und am Samstag in Osaka angekommen.

Unter Berufung auf Ermittlerkreise berichten japanische Medien, der Mann habe gegenüber der Polizei ausgesagt, er habe das Messer mit dem Vorsatz gekauft sich zu töten, jedoch kurz vor der Tat die Idee gehabt, er werde sicher zum Tode verurteilt werden, wenn er einen Menschen töte. Zu seinen Opfern hatte er keinerlei Beziehung, es hätte jeden treffen können.

Ist es normalerweise der Bürgermeister der Stadt Osaka, Toru Hashimoto, der mit umstrittenen Äußerungen die Aufmerksamkeit auf sich zieht, so äußerte sich am heutigen Montag diesmal Ichiro Matsui, Gouverneur der Präfektur Osaka und erklärte, der Täter hätte sich lieber selbst umbringen sollen, ohne dabei andere Menschen zu töten. Über diesen Fall berichteten Kyodo, Mainichi Shimbun und jiji.

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