Start Aktuelles Japan aktuell: Schweres Nachbeben der Stärke 7,1 erschüttert die Region Tohoku

Japan aktuell: Schweres Nachbeben der Stärke 7,1 erschüttert die Region Tohoku

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Karte zu Tsunami und Erdbeben nahe Sendai (Japan)
Japan aktuell: Neue Probleme in Krisengebieten
Karte zu Tsunami und Erdbeben nahe Sendai (Japan)
Japan aktuell: Erneutes schweres Erdbeben in Japan



Die Region Tohoku im Nordosten von Japans Hauptinsel Honshu, in der sich auch die bereits schwer von Tsunami und Erdbeben getroffenen Präfekturen Iwate und Miyagi befinden, wurde von einem schweren Nachbeben der Stärke 7,1 erschüttert. Auch in Japans Hauptstadt Tokyo gerieten erneut Gebäude ins wanken. Wir berichtet für Sie mit dem  Spreadnews Japan Live-Ticker vom 11. April 2011.

00:00 Nach dem heutigen Tag, der dem Gedenken gewidmet war und in einem schweren Nachbeben endete, informieren wir sie trotz der schwieriger werdenden Informationslage auch morgen wieder über die aktuelle Situation in Japan. Kommen sie gut durch die Nacht.

18:30 Sorge um Folgen: Neben den Schäden an Gebäuden und den zahlreichen Verletzten ist es die Zahl an Personen die vermutlich eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS/PTSD) erlitten haben, die Experten Sorge bereitet.

16:43 Hilfsteams mit Problemen: Das erste internationale Team, dass aus Israel eintraf hat die gleichen Probleme wie weitere internationale Teams. Selbst mitgebrachte Übersetzer sind aufgrund der Anfrage überfordert. Auch bestehen möglicherweise Vorbehalte sich von Ausländern behandeln zu lassen.

15:30 Todesopfer: Einer ersten Meldung des NHK zufolge gibt es zwei bestätigte Todesopfer durch Erdrutsche, einen 46 Jahre alten Mann und eine 16-Jährige. Genauere Hintergründe sind noch nicht bekannt. Auch ein drittes Todesopfer soll es mittlerweile geben.

15:26  Informationen zu Verletzten: Ein Mann aus Sri Lanka wurde in der Präfektur Ibaraki bewusstlos aufgefunden, zwei weitere Personen kamen ins Krankenhaus. Nach wie vor gibt es etwa alle 5 Minuten Erdstöße.

13:51 Keine Beschädigung am AKW Fukushima: Das kurze Beben der Stärke 5,9 hat zu keinen weiteren Schäden am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi geführt.

13:42 Warnung und schwerer Erdstoß: Eine Warnung vor einem weiteren schweren Erdbeben erfolgte. Kurz darauf ereignete sich ein schwerer Erdstoß. Das Beben wird zunächst mit einer Stärke von 5,9 beziffert. Es wurde keine Tsunami-Warnung ausgegeben.

12:50 – 12:57 Pressekonferenz des Premierministers abgesagt: Die Pressekonferenz von Japans Premierminister Naoto Kan wurde abgesagt. Eine neue Pressekonferenz mit offiziellen Informationen wurde für Dienstagmorgen angekündigt

12:43 Menschen unter Trümmern begraben: Nach Angaben der NHK hörten Feuerwehrmänner Stimmen aus den Trümmern eines zusammengestürzten Hauses.

12:42 Todesopfer: Der Fernsehsender NHK meldet einen Toten.

12:37 TEPCO Pressekonferenz: Das Hineinpumpen von Stickstoff stoppte zunächst, man werde mit dem ersten Reaktor wieder beginnen, auch die Wasserkühlung solle wieder aufgenommen werden. Es sei kein besonderer Schaden an den Reaktoren 1-3 entstanden. Man wolle Wasser aus Reaktor 4 auf Radioaktivität untersuchen. Die Pressekonferenz dauert an.

12:27 Erdrutsch-Opfer befürchtet: Nach einem Erdrutsch wird befürchtet, dass in Iwaki vier Personen verschüttet wurden, sagte ein Regierungssprecher.

12:13 Von Regierungsseite erklärte Tetsuro Fukuyama, bislang seien keine Schäden an Atomkraftwerken bekannt.

12:06 Mobilfunk nach wie vor gesperrt: nach wie vor ist der Mobilfunkverkehr beschnitten um die Netze für Notrufnummer nicht zu überlasten. Nur die zentrale Notrufnummer kann nun erreicht werden

1204 Erdrutsche: Es kam zu Erdrutschen, ein Auto wurde beschädigt, ein weiteres begraben. Ob sich Personen darin befanden ist uns nicht bekannt.

11:59 Möglicherweise 20 Verletzte: Bislang erfolgten 20 Anrufe bei der Notfallhotline in der Präfektur Fukushima, mit definitiven Angaben zu Verletzten ist erst morgen zu rechnen.

11:36 Information zu den Nachbeben: In der letzten Stunde gab es mindestens fünf deutliche kleinere Nachbeben, die Gesamtzahl dürfte jedoch größer sein, etwa alle 3-5 Minuten kommt es zu Erdstößen.

11:30 Zahlen zum Stromausfall: Insgesamt 220.000 Haushalte sind nach dem Beben ohne Elektrizität.

11:30 Japan stuft Erdbeben herab: Die japanische Wetterbehörde JMA stuft das Erdbeben auf 7,0 herab

11:27 Japans große Mobilfunkanbieter beschränken Nutzung: Bei Docomo, AU und Softbank werden  ca. 80% des privaten Mobilfunkverkehrs aufgrund des Überlastungsrisikos unterdrückt, lediglich die Notrufnummer ist erreichbar

11:19 US-Behörde stuft Erdbeben herab: US-Erdbebenexperten der USGS stuften das Beben auf 6,6 herab.

11:18 Shinkansen stoppte: Der Schnellzug in der Tohoku-Region hielt automatisch an.

11:17 Keine Berichte über weitere AKW-Schäden: Nach wie vor liegen keine Berichte über mögliche Schäden an anderen AKW vor.

11:17 Externe Pumpe arbeitet wieder: Nach Angaben von TEPCO soll eine Notpumpe wieder arbeiten, kurz darauf sei die Elektrizität wieder hergestellt und die externe Versorgung wieder aufgenommen worden.

11:09 Fukushima-Pumpen hielten 15 Minuten: Die Pumpen im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi waren etwa 15 Minuten lang außer Betrieb.

11:09 Aufforderung des Premierministers: Premierminister Naoto Kan rief die Behörden dazu auf, so viele Menschen zu retten wie möglich und die Lage an den Nuklearanlagen nach allen Möglichkeiten unter Kontrolle zu halten.

11:05 Tsunami-Warnung aufgehoben: die Tsunami-Warnung für die Präfektur Ibaraki wurde aufgehoben. Die Bewohner sollen jedoch noch außerhalb der Gefahrenzone bleiben.

11:03 Stromausfälle: Es kam zu Stromausfällen in der Region, auch das AKW Fukushima war offenbar betroffen

11:02 Nachbeben des Nachbebens: Immer noch erschüttern kleinere Nachbeben das Nachbebens das Gebiet

10:56 Pumpen stoppten in Fukushima: TEPCO erklärte, drei Pumpen stoppten.

10:53 Noch keine Angaben über Schäden: Bilder des Fernsehsender NHK zeigen zwar Brände in der Stadt Iwaki, über Schäden und mögliche Verletzte gibt es bislang keine Angaben.

10:52 Notpumpen verfügbar: Nach Angaben des Betreibers TEPCO sind jedoch Notpumpen verfügbar und bereit zum Einsatz.

10:49 Keine externe Energieversorgung beim Atomkraftwerk Fukushima Daiichi: Das Gelände wurde geräumt, die Reaktoren 1-3 sind nun ohne externe Energieversorgung für das Kühlungswasser.

10:43 Die Küstengebiete werden evakuiert: Die Bewohner der Küstengebiete wurden angewiesen, sich in höher gelegene Gebiete in Sicherheit zu bringen. Es wird standardmäßig empfohlen auch vier Stunden nach aufheben einer Tsunami-Warnung in sicherem Gebiet zu bleiben

10:38 Stärke der Erdstöße lässt nach: Das letzte Beben hatte eine Stärke von 4,7

10:33 Keine Probleme in Atomkraftwerken: Der Stromanbieter der Region, die Tohoku electric Power meldet bislang keine Schäden an den dortigen Atomkraftwerken.

10:31 Flughafen offen: Der Flughafen Tokyo-Narita ist wieder für den Flugverkehr geöffnet.

10:00 Totenzahlen: Offiziellen Angaben nach, wurden 13.116 Personen als tot registriert.

Tsunami-Warnung: Es erging eine Tsunami-Warnung für die Region, in der Präfektur Ibaraki wurden bis zu 1 Meter hohe Wellen gemessen

Schweres Nachbeben von 7,1 : Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 trifft die Region Tohoku. War es zuvor das große Tohoku-Erdbeben vom 11. März 2011, so ereignete sich heute am 11. April 2011 ein heftiges Nachbeben.

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