Start Aktuelles Japan aktuell: Schweres Nachbeben erschüttert den Großraum Tokyo

Japan aktuell: Schweres Nachbeben erschüttert den Großraum Tokyo

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Foto von Menschen im Bahnhof Tokyo Foto: KJ
Erdbeben stört Rush Hour von Tokyo. Foto: KJ
Foto von Menschen im Bahnhof Tokyo Foto: KJ
Erdbeben störte alltägliche Rush-Hour von Tokyo. Foto: KJ

Das durch die jüngsten Naturkatastrophen und den nuklearen Störfall in der Atomkraftanlage Fukushima Daiichi bereits belastete Japan wurde heute erneut von einem Erdbeben getroffen. Gleichzeitig versuchen die Menschen vor Ort zunehmend ihren Alltag wiederzugewinnen.

 

 

Wir berichten über die aktuelle Lage im Spreadnews Japan Live-Ticker vom 16. April 2011.

00:00 An dieser Stelle endet der heutige Samstags Live-Ticker, doch auch am Sonntag ist Spreadnews wieder für Sie da. Kommen Sie gut durch die Nacht.

18:09 Keine Folgen im Atomkraftwerk: Nach Angaben des Betreibers TEPCO habe es am Atomkraftwerk Kashiwazaki Kariwa in der Präfektur Niigata keine Anomalien gegeben.

18:09 Erdbeben trifft Niigata: Ein Erdbeben hat die Präfektur Niigata getroffen, es wurde jedoch keine Tsunami-Warnung ausgegeben. Ersten Meldungen der United States Geological Survey (USGS) zufolge soll es eine Stärke von 4,7 gehabt haben. Auch in Sakaemura (Präfektur Nagano) und in der Stadt Minamikami (Präfektur Gunma) habe es Erschütterungen gegeben.

16:00 Israelis verlassen Japan: Wie die Asahi Shimbun meldet, kehrten die Ärzte und weiteres medizinisches Personal die als einziges ausländisches Team eine offizielle Erlaubnis für medizinische Dienste hatten und als erste ihre Arbeit in Japan aufnahmen, nach zehn Tagen in Minamisanriku, wo sie mit mitgebrachten Röntgengeräten, EKGs und eigenem Labor über 200 Menschen behandelt hatten, mit ihren Übersetzern wieder nach Israel zurück.

13:50 Milchverbot weiter gelockert: Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji meldet, hat die Regierung das Ausfuhrverbot von frischer Milch aus weiteren 25 Gemeinden aufgehoben, darunter auch die Hauptstadt der Präfektur, die Stadt Fukushima, sowie der Ort Nihonmatsu. Zuvor war bereits für sieben Gemeinden das Verbot aufgehoben worden. 

13:11 Einschätzung des Wetters: Die Wetterlage und die zu erwartenden Windströmungen, sowie deren Auswirkung auf die Verteilung von radioaktiven Partikeln werden jedoch international, durchaus unterschiedlich bewertet.

13:10 Einwohner bereitet sich vor: Ein Einwohner von Kobe gab an, er versiegele Fenster und Türen mit Klebeband, da dies zwar keinen 100%igen Schutz, jedoch zumindest eine Reduzierung ermögliche. Seit Tagen prognostiziert der deutsche Wetterdienst Nordostwinde, die radioaktive Partikel in bewohnte Gebiete wehen könnte. Allerdings gibt es bislang keine offiziellen Warnungen oder Hinweise durch staatliche oder private Medien in Japan.

11:09 Mit Blau gegen radioaktives Meerwasser: Am Tokyo Insitute of Technology haben Forscher eine Möglichkeit gefunden radioaktives Cäsium aus kontaminiertem Wasser zu entfernen. Professor Masanori Aritomi und sein Team setzen dabei auf Ferrocyanid, ein Pigment der Farbe Preußischblau. Dies bindet, vereinfacht gesagt, das Cäsium aus verstrahltem Wasser. Das meldet die Mainichi Shimbun.

10:40 Strahlenmessungen gegen Gerüchte: Die Präfektur Miyagi wird ab Montag kostenlos die dort produzierten Industriegüter, besonders Elektroteile und Maschinen, auf Radioaktivität prüfen. Damit will man den unbegründeten und für den Handel schädlichen Gerüchten über Auswirkungen aus der Nachbarpräfektur Fukushima begegnen. Das meldet die Nachrichtenagentur Kyodo.

8:10 Hafen Sendai nimmt Betrieb auf: Mit einer Ladung von 300 Wagen der Marke Toyota hat der Hafen in der schwer getroffenen Präfektur Miyagi das erste mal seit dem Tohoku-Erdbeben und dem Tsunami den Betrieb wieder aufgenommen.

04:56  Erdbeben trifft beschädigte Präfekturen: Das Erdbeben selbst, hatte sein Epizentrum jedoch in der Präfektur Tochigi und erschütterte die Katastrophenregion, wie etwa die Präfektur Ibaraki und nahe liegende Regionen.

04:26 Schweres Nachbeben erschüttert Tokyo: Ein Erdbeben brachte im Großraum Tokyo erneut Gebäude ins Schwanken. Dabei blieb es mit einer ersten Einschätzung von 5,9 jedoch knapp unter der Marke von 6,0 eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgesprochen. Nach Angaben der NHK gab es zunächst keine Meldungen keine Meldungen über Schäden oder Verletzte

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