Start Aktuelles Japan aktuell: Störfall in Fukushima mit Tschernobyl gleichgestellt

Japan aktuell: Störfall in Fukushima mit Tschernobyl gleichgestellt

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Nachdem in Japan die Evakuierungszone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi gestern ausgeweitet worden war, erschütterte ein schweres  Nachbeben die Erde. Heute wurde die Situation nicht nur auf der internationalen Bewertungsskala auf eine Stufe mit Tschernobyl gestellt – bei einem erneuten Beben brach ein Brand in der Kernkraftanlage Fukushima Daiichi aus, der nach Betreiberangeben jedoch schnell unter Kontrolle war.

Wir berichten für Sie im Spreadnews  Japan Live-Ticker vom 12. April 2011

00:00 Morgen gibt es auf Spreadnews erneut Informationen zur Lage in Japan und den dortigen Krisengebieten. Kommen Sie gut durch die Nacht.

14:54 China besorgt über Abwasser: Die Führung der kommunistischen Volksrepublik China zeigt sich auch nach einem ersten Stopp der Maßnahme über die Einleitung von radioaktivem Wasser aus der Anlage Fukushima Daiichi besirgt.

14:11 Fragen um Spende von Kabuki-Star: Wie gestern zu lesen, kündigte der Kabuki-Schauspieler Ichikawa Ebizō XI, der den Rang eines „Lebenden Nationalschatzes“ (Ningen Kokuhō) inne hat an, er werde künftige Einnahmen den Opfern spenden. Nun regt sich Unmut da bislang keine entsprechenden Informationen über Spenden vorliegen

13:39 Angaben zum Austritt von Strahlung: Während TEPCO erklärt, radioaktive Strahlung trete weiter aus, spricht die Atomaufsicht von einem Rückgang beim Strahlungsaustritt.

13:02 Lage nicht verschlechtert: Nach Angaben von Regierungssprecher Yukio Edano habe sich die Lage, abgesehen von der Heraufstufung der Gesamtsituation „nicht verschlechtert„.

12:55 Strontium außerhalb der Sperrzone gefunden: Geringe Spuren von Strontium wurden in Erde und Pflanzen außerhalb der 30km Evakuierungszone nachgewiesen, teilt das japanische Ministerium für Wissenschaft und Technologie mit. Die analysierten Proben stammen aus dem Zeitraum vom 16. – 19. März und die Werte belaufen sich auf 32 Becquerel/kg Strontium-90 und 260 Bq /kg von Strontium-89

11:47 Japan will Atomkraft sichern: Japans Premier sagte, man wolle die Sicherheit der Atomenergie sicherstellen und gleichzeitig die Möglichkeit regenerativer Energien verfolgen

11:45 Versorgungslage schwierig: Trotz der Besuche des Tenno in Evakuierungslagern die etwas anderes suggerieren mögen, mangelt es einem großen Teil der Erdbebenopfer weiterhin an Nahrung und Versorgung.

11:36-11:42 Er erklärte außerdem, Japan habe die Situation in Fukushima nicht falsch eingeschätzt, auch die Erhöhung der Gefahrenstufe habe keiner Verzögerung unterlegen. Japan werde seine Atomanlagen nicht umgehend abschalten.

11:08 Bürger sollen Krisengebiets-Produkte kaufen: Japans Premierminister Kan rief die Menschen zum Kauf von Produkten aus den Katastrophengebieten auf.

11:02 Lage stabilisiert sich: Premierminister Naoto Kan erklärte, die Lage stabilisiere sich Schritt für Schritt, das meldet die Nachrichtenagentur Kyodo.

11:00 Todeszahlen: Die Polizeibehörde spricht von 13.232 Toten und 14.553 Vermissten

10:57 282 Nachbeben-Opfer durch Umweltbedingungen: Nach Angaben der Yomiuri Shimbun sind etwa 282 der Überlebenden des Tohoku-Erdbebens die im Verlauf des Monats starben, aufgrund der Kälte und der mangelnden hygienischen Verhältnisse, durch die sich bereits vorhandene Krankheiten verschlimmerten, ums Leben gekommen.

8: Schweres Erdbeben und Brand: Ein Erdbeben der Stärke 6,4 ließ in Japans Hauptstadt Tokyo Gebäude schwanken, in Folge brach im Atomkraftwerk Fukushima daiichi ein Brand aus, der nach Aussage des Betreibers TEPCO jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.

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