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Japan aktuell: Strontium in zehn Präfekturen und illegal Beschäftigte am AKW Fukushima

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Japan-Karte: Radioaktivität in Japan (Foto:pd)
Fukushima-Sperrzone: Langzeitbetroffene planen erstmals Klage (Symbolfoto: pd)
Japan-Karte: Präfektur-Fukushima radioaktiv (Foto: pd)
AKW Fukushima: Strontium und illegale Arbeiter (Foto: pd)

Zweifelhafte Beschäftigungsverhältnisse, Strahlungsrekorde und radioaktives Strontium, das bis nach Tokyo gelangte. Das sind Meldungen, die im Zusammenhang mit dem AKW Fukushima aktuell thematisiert werden.

Nicht zuletzt könnte Meerwasser, nun ein weiteres Kraftwerk schädigen und dessen Stilllegung herbeiführen.

Mehr zu dem was in Fukushima heute und in den vergangenen Tagen geschah, ist Teil der Fukushima News im Spreadnews Japan-Ticker vom 25. Juli 2012.

 

Unsere heutigen Themen:

  • Illegale Beschäftigung am AKW Fukushima
    • Reguläre Zahlungsregeln von TEPCO
    • Arbeiter von Build-Up möglicherweise illegal beschäftigt
    • Schlechte Bezahlung und unsichere Berufsaussichten
    • Mangelnde Aufklärung über Risiken an AKW
    • Wenig Rücksicht auf Gesundheit der Fukushima-Arbeiter
  • Strontium in zehn Präfekturen nachgewiesen
  • Rettungsmaßnahme mögliche Ursache für Strahlungshöhe von Fukushima-Reaktor 2
  • Stilllegung von Reaktor am AKW Hamaoka nach Meerwassereinbruch diskutiert
  • Polizei warnt TEPCO vor Rinderkollisionen

Illegale Beschäftigung am AKW Fukushima: Sowohl im Film „Nuclear Ginza“ (1995) als auch im Zusammenhang mit der Katastrophe am AKW Fukushima Daiichi 2011 wurde eine mögliche Verbindung zwischen Japans organisierter Kriminalität und der Rekrutierung von Arbeitern für Atomkraftwerke hergestellt.

Unabhängig von diesen Behauptungen berichtete heute die Asahi Shimbun von möglichen illegalen Beschäftigungsverhältnissen am Atomkraftwerk Fukushima. Demnach wäre Angestellten von Subunternehmen der Betreiberfirma TEPCO auf der Basis von Kurzzeitverträgen, die in einigen Fällen auch illegal gewesen sein sollen, teilweise weniger als dreißig Prozent der von TEPCO gezahlten Tagessätze erhalten haben.

Dieses Vorgehen könnte weitreichende Folgen haben, wird doch die Mehrheit der etwa 3.000 Arbeitern auf dem Gelände nicht von TEPCO selbst beschäftigt, sondern stehen bei Partnerunternehmen und Subunternehmen unter Vertrag.

Unter Berufung auf Quellen berichtet die Zeitung, die Bedingungen für diese Arbeiter könnten deutlich schlechter sein, als jene von TEPCO-Angestellten. Viele dieser Arbeiter hätten eine harte Entscheidung zu treffen zwischen einer durchschnittlich finanziell entschädigten Strahlungsbelastung und der Arbeitslosigkeit zu treffen.

Reguläre Zahlungsregeln von TEPCO: In der Regel zahlt TEPCO seinen Vertragspartnern für Arbeiter an Atomkraftwerken einen täglichen Betrag von etwa 50.000 Yen pro Person. Örtliche Unternehmen, die wiederum bei Partnerunternehmen unter Vertrag stehen, erhalten zwischen 25.000 und 30.000 Yen.

Arbeiter die von Personaldienstleistern  geschickt werden, erhalten nach Angaben der ungenannten Quellen einen Lohn zwischen 15.000 und 20.00 Yen. Trotz entsprechender Leugnung durch TEPCO gibt es anhaltende Verdächtigungen, dass viele dieser Arbeiter illegal rekrutiert wurden.

Arbeiter von Build-Up möglicherweise illegal beschäftigt: In einem Fall geht es etwa um das mittelständische Bauunternehmen Build-Up aus der Präfektur Fukushima, das durch den jüngsten Dosimeter-Skandal bekannt wurde. Zwölf Angestellte die zwischen Ende November bis Anfang Dezember am AKW Fukushima arbeiteten, waren laut ihrer offiziellen Papiere von Build-Up, oder deren Tochtergesellschaft Access Aomori eingestellt worden.

Tatsächlich sollen aber acht von ihnen angeblich von drei Unternehmen aus den Präfekturen Aomori, Fukushima und Fukuoka angeworben worden sein, die keine Berechtigung zum Stellen von Zeitarbeitern haben.

Das Arbeitsministerium vermutet, dass sich die Arbeiter aufgrund ihrer unsicheren Arbeitsstelle besonders gedrängt fühlten, den Anordnungen zur Umgehung von Sicherheitsvorschriften Folge zu leisten. Bei den drei Angestellten, die sich geweigert hatten, die Bleihüllen um ihre Dosimeter zu tragen und daraufhin von Build-Up zurückgezogen worden waren, soll es sich um derartig illegal angeworbene Arbeiter gehandelt haben.

Schlechte Bezahlung und unsichere Berufsaussichten: Zwar werden die Arbeiten an Atomkraftwerken mit den 15.000 bis 20.000 Yen besser bezahlt, als dies bei normalen Bauarbeiten der Fall wäre. Allerdings hätten Arbeiter ausgesagt,  ihr Lohn sei im Zeitraum unmittelbar nach der Katastrophe gekürzt worden.

Zelte und Baracken von Obdachlosen in Tokyo (Foto: ...some guy cc-by)
Zelte und Baracken von Obdachlosen in Tokyo (Foto: ...some guy cc-by)

Gleichzeitig hätten sich die Arbeitsbedingungen durch den Sommer verschlechtert, da Hitzeschläge für Ausfälle von Personen sorgten.

Arbeiter von Subunternehmen sind im Vergleich zu TEPCO-Angestellten oder Arbeitern von Hauptvertragspartnern oft mit sehr unsicheren Verträgen eingestellt worden.

Die in den Dosimeter-Skandal verwickelten Arbeiter hätten demnach nur über Zwei-Monats-Veträge verfügt.

Zudem ist ihre berufliche Zukunft ungewiss, da sie beim Erreichen hoher Strahlungsbelastung nicht wie bei Hauptvertragspartnern üblich, an Baustellen abseits von Atomanlagen übertragen, sondern arbeitslos werden.

Mangelnde Aufklärung über Risiken an AKW: Die während der Untersuchung zu den  Hintergründen der Fukushima-Krise  durch den parlamentarischen Untersuchungsausschuss versandten Fragebögen, lassen auch Rückschlüsse auf den Kenntnisstand der Arbeiter zu.

  • 47 Prozent der TEPCO-Angestellten gaben an,  über einen möglicherweise riskanten Zustand der Reaktoren informiert worden zu sein.
  • Lediglich fünf Prozent der Arbeiter von Partnerunternehmen wussten um die Gefahr
  • Bei den Subunternehmen erhielten lediglich zwei Prozent eine derartige Warnung.

Ein Angestellter eines TEPCO-Vertragspartners antwortete, Arbeiter am Ende der Befehlskette hätten keinerlei Informationen über einen Kraftwerksausfall erhalten.

Wenig Rücksicht auf Gesundheit der Fukushima-Arbeiter: Im vergangenen Frühjahr hatte ein Vertreter von TEPCO einen Angestellten des Geschäftspartners angewiesen, Aufnahmen in einem stark radioaktiv belasteten Bereich anzufertigen und diesen ein zweites Mal dorthin geschickt, da ihm die Aufnahmen nicht zusagten.

Im März waren drei Arbeiter im Bereich unter dem Turbinengebäude von Reaktor 3 kurzzeitig einer Strahlung über 170 Millisievert ausgesetzt. Zwei der Arbeiter waren bei einem direkten Vertragspartner von TEPCO beschäftigt. Bei dem dritten Betroffenen handelte es sich jedoch um den Angestellten eines Subunternehmens. Dieses Vorgehen war möglicherweise illegal, da bei Arbeitern verschiedener Unternehmen keine Klarheit über die Zuständigkeit bei der Sicherheit besteht.

Ungelernte Arbeiter für Fukushima werden immer wichtiger: In Berufung auf Quellen aus der Industrie berichtet die Asahi Shimbun, nimmt die Bedeutung der ungelernten Arbeitskräfte für den Wiederaufbau von Fukushima weiter zu.

Das Vergnügungsviertel Kabukicho in Tokyo (Foto: Harry Vale cc-by)
Das Rotlichtviertel Kabukicho in Tokyo (Foto: Harry Vale cc-by)

Einige der Facharbeiter von TEPCO und langfristigen Partnern, die seit Beginn der Krise am AKW Fukushima gearbeitet hatten, dürfen das Kraftwerk aufgrund der erlittenen Strahlungsbelastung nicht mehr betreten.

Daher kommt nun den Subunternehmen mehr Verantwortung zu  – und wie die Festnahme eines früheren bedeutenden Gangsters zeigt, der wegen des Verdachts, seine Untergebeben in das Kernkraftwerk Fukushima geschickt zu haben nun inhaftiert wurde, beziehen diese ihre Arbeiter möglicherweise aus nicht immer gänzlich legalen Quellen.

Strontium in zehn Präfekturen nachgewiesen: Erstmals wird offiziell eingeräumt, dass radioaktives Strontium, das während der Fukushima-Krise freigesetzt wurde, auch außerhalb der Präfekturen Fukushima und Miyagi nachgewiesen wurde.

Trefoil: Radioaktivitäts-Warnsymbol
Grafik: pd

Demnach hat die Fukushima-Katastrophe größere Mengen an Strontium-90 in die Regionen Kanto und Tohoku freigesetzt, als jemals zuvor zwischen dem Jahr 2000 und dem Unglück im vergangenen Jahr gemessen.

In insgesamt zehn Präfekturen konnte jetzt das radioaktive Element nachgewiesen werden. Darunter befinden sich auch stark bewohnte Gebiete, etwa aus dem Großraum Tokyo.

 

Die zehn betroffenen Präfekturen sind im Einzelnen:

  • Präfektur Tokyo
  • Präfektur Ibaraki
  • Präfektur Gunma
  • Präfektur Yamagata
  • Präfektur Saitama
  • Präfektur Iwate
  • Präfektur Kanagawa
  • Präfektur Chiba
  • Präfektur Akita
  • Präfektur Tochigi

Die landesweite Untersuchung der  Luftbelastung durch das Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (MEXT), wies die höhere Belastung in zehn Präfekturen nach. Ausgenommen waren lediglich Fukushima und Miyagi, wo bereits Strontium in Bodenproben nachgewiesen worden war. Aus Miyagi waren keine weiteren Daten verfügbar, da die dortigen Messtationen durch den Tsunami zerstört worden waren.

Die höchste Konzentration, die jetzt bei den aktuellen  Messungen festgestellt werden konnte,  betrug 6,0 Becquerel pro Quadratmeter und wurde im März 2011 in Hitachinaka (Präfektur Ibaraki) nachgewiesen.

Zahlen zum Vergleich:

  • Der jetzt gemesse Höchstwert von 6,0 ist das Zwanzigfache der 0,30 Becquerel pro Quadratmeter Strontium, die im Februar 2006 in der Präfektur Hokkaido gemessen wurden und als Höchstwert der Messungen zwischen April 2000 und Februar 2011 galten.
  • Der aktuelle Höchstwert liegt knapp unter dem Wert von 6,1 Becquerel pro Quadratmeter, der nach dem Tschernobyl-Unglück 1986 in Akita gemessen worden war.
  • Der höchste jemals in Japan gemessene Wert an radioaktivem Strontium-90 wurden in Folge der weltweiten Atomtests in den 1960ern ermittelt. Im Jahr 1963 wurden in Sendai insgesamt 358 Becquerel pro Quadratmeter gemessen.

Keine gesundheitliche Gefahr bestehe trotz des Strontium-Nachweises: Auch wenn das Material eine Halbwertszeit von 50 Jahren aufweist und sich im Körper ansammelt, so sei der Einfluss auf die Gesundheit deutlich geringer als bei Cäsium, heisst es vom Leiter der Strahlenschutzabteilung der JAEA. Doch selbst da bestehe auch bei Lebensmitteln keine Gefahr, solange man die Werte auf die Einhaltung der Grenzwerte überwache.

Hierüber berichteten die Mainichi Shimbun sowie die Asahi Shimbun.

Rettungsmaßnahme mögliche Ursache für Strahlungshöhe von Fukushima-Reaktor 2: Bislang war unklar, warum es bei der Katastrophe vom März 2011 ausgerechnet am Reaktor 2 des AKW Fukushima zur größten Strahlungsfreisetzung gekommen war.

Die Reaktoren 1 und 1 des AKW Fukushima
AKW Fukushima: Reaktoren 1 und 2 am 6. Mai 2011 ( Foto: TEPCO)

Nachdem Wasserstoffexplosionen an den anderen Reaktoren stattgefunden hatten, sei die Menge an radioaktivem Material, das aus Reaktor 2 austrat etwa zehn bis zwanzig Mal höher gewesen, als bei den anderen Anlagen.

Nun haben Experten eine mögliche Erklärung gefunden. Ironischerweise könnte es eine der Rettungsmaßnahmen gewesen sein, die eine derartige Freisetzung förderte.

In gemeinsamer Arbeit haben Forscher der Universität Tokyo, der japanischen Atomenergiebehörde JAEA und weitere Experten die Aufzeichnungen zur Reaktion auf den Ausbruch der Krise am AKW Fukushima untersucht. Zusätzlich überprüften sie die Strahlungswerte in angrenzenden Gebieten.

Dabei stellten sie fest, dass die Strahlung an südlichen Messposten in 10 Kilometern Entfernung über einen Zeitraum von fünf Stunden während der Nacht zum 14. März dreimal sehr stark anstieg. Dies geschah somit jedes mal etwa eine Stunde, nachdem die Arbeiter im Kraftwerk kontrollier Dampf aus dem Reaktor abgelassen hatten, um den Druck im Reaktorkern zu senken.

Da angenommen wird, dass zu diesem Zeitpunkt die Kernschmelze bereits erfolgt und der Sicherheitsbehälter ebenfalls voll radioaktiven Materials gewesen sein dürte, gehen die Experten nun davon aus,  dass bei jeder Entlüftung des Reaktors radioaktives Material durch Risse im Sicherheitsbehälter austrat und sich durch den Wind nach Süden ausbreitete.

Masamichi Chino von der JAEA sagte der NHK zufolge, diese Lecks seien gravierend und bedürften weiterer Untersuchung, auch wenn sie in Folge von Schutzmaßnahmen am Reaktor entstanden seien. Der AKW-Betreiber TEPCO erklärte, man werde die Umstände unter denen die Strahlungslecks entstanden waren untersuchen, rechtfertigte zugleich aber auch das Vorgehen des Unternhmens. Das öffnen der Ventile sei zu diesem Zeitpunkt die einzige Lösung gewesen.

Stilllegung von Reaktor am AKW Hamaoka nach Meerwassereinbruch diskutiert: Ein Exptertenausschuss der Regierung will sich nun mit der möglichen Stilllegung eines Reaktors am AKW Hamaoka (Präf. Shizuoka) befassen. Grund hierfür sind Berechnungen zu den möglichen Folgeschäden eines Einbruchs von Meerwasser.

Atomkraftwerk Hamaoka (Foto: Yasunobu Hiraoka cc-by-nd)
Das AKW Hamaoka (Foto: Yasunobu Hiraoka cc-by-nd)

Im vergangenen Jahr war die Betreiberfirma Chubu Electric am 14. Mai angewiesen worden, die Reaktoren des AKW herunterzufahren, da man Erdbebenschäden befürchten würde.

Wenig später strömten aufgrund einer Störung schätzungsweise fünf metrische Tonnen an Meerwasser in den Reaktor 5 der Anlage – nach Angaben der Atomsicherheitsbehörde habe es weltweit noch nie einen derartigen Wassereinbruch in einen Reaktorkern gegeben.

Bei dem Zwischenfall war ein Kühlwasser führendes Rohr in einem Kondensator gebrochen, was zum Einfluss von Meerwasser in Reaktor 5 führte. Nach Betreiberschätzungen gelangten etwa 400 Tonnen Meerwasser in die Anlage, davon fünf Tonnen in den Reaktor.

Am heutigen Mittwoch werden sich Experten zu einem Treffen zusammenfinden um zu diskutieren, ob nach einem derartigen Zwischenfall, bei dem ein großes Gebiet der Anlage, inklusive des Reaktors 5 überschwemmt und möglicherweise Brennstäbe durch das Salzwasser erdotierten, ein Neustart überhaupt möglich ist.

Trotz dieser Besorgnisse steht der Betreiber einer Stilllegung skeptisch gegenüber. Das Wasser habe einen geringen Salzgehalt aufgewiesen, man schlage daher lediglich eine Reparatur und eine mögliche Auswechslung der entsprechenden Teile vor.

Chubu Electric hatte nach dem Unfall mit der Untersuchung der Auswirkungen auf die Anlage begonnen und im März diesen Jahres in einem Behälter für Notkühlwasser mehrere Löcher, die auf Korrosion zurückgeführt werden, festgestellt. Als weitere Folge wurde Rost auf Schrauben, die an den Einheiten zur manövrierung der Kontrollstäbe festgestellt, was eine Meldung an die NISA erforderlich machte.

Bis Ende des Jahres will das Unternehmen alle Untersuchungen durchgeführt haben, bevor man dann einen Endbericht vorlege. Die jetzige Diskussion wird von der neuen Atomaufsicht, die ihre Arbeit im September aufnehmen wird, übernommen werden und dann die Wahrheitsgehalt und Gültigkeit des Berichts prüfen. Das berichtet die Mainichi Shimbun.

Polizei warnt TEPCO vor Rinderkollisionen: Freilaufende Tiere sind trotz aller Bemühungen die Tiere zu fangen, nach wie vor keine Seltenheit und so kommt es immer noch zu Zusammenstößen – insbesondere zwischen Rindern und Kraftfahrzeugen (Spreadnews berichtete am 11. Juni 2012). Tatsächlich sind heute geäußerten Warnungen der Präfekturpolizei Fukushima und des Ortsbüros für Nationalstraße praktisch unverändert.

Japanisches Wagyu-Rind (Foto: Cgoodwin cc-by)
Verkehrsunfälle: TEPCO soll auf Rinder achten (Abb. symbolisch Foto: Cgoodwin cc-by)

Bei einem Treffen mit Vertretern des Elektrizitätskonzerns in der Ortschaft Kawamata, drängte der Leiter eines Polizeipostens den Kraftwerksbetreiber dazu, seine Angestellten anzuweisen, während der Fahrt besser auf streunende Rinder zu achten.

Die Ermahnung ist eine Reaktion auf eine Reihe von Unfällen zwischen Fahrzeugen des Unternehmens und freilaufenden Rindern. Insbesonders aufgrund des Umstands, dass in den meisten Fällen  Tieren mit dunklem Fell an den Zusammenstößen beteiligt waren, drängt der Polizeichef die Fahrer dazu, in der Nacht langsamer zu fahren und die Fernlichtscheinwerfer der Fahrzeuge einzuschalten. Das berichtet die jiji.